Meldungen vom 2.4.2003
Artikel-Chronik
Sozialhilfe
Bund will Kommunen entlasten
Alle erwerbsfähigen Langzeitarbeitslosen sollen künftig eine einheitliche und vom Bund finanzierte Unterstützung - das neue Arbeitslosengeld II - erhalten. Die Höhe der Unterstützung ist noch unklar.
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Kommentar
Gesundheitssozialismus
Einer der beliebtesten Textbausteine gesundheitspolitischer Grundsatzerklärungen ist der vom mündigen Patienten. Auch Ulla Schmidt will darauf nicht verzichten.
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Kommentar
Annäherungen?
Der Ministerpräsident der Türkei, Erdogan, hat kein leichtes Spiel. Er muss alle Seiten im Blick behalten: Amerikaner, Kurden, Zyprer, die EU und vor allem seine Wähler.
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Reisewarnung für Hongkong wegen SARS
Wegen der Lungenerkrankung SARS hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch erstmals seit Jahren eine förmliche Reisewarnung ausgesprochen. Sie gilt für Hongkong und die südchinesische Provinz Guangdong.
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Sahara
Wieder vier Menschen spurlos verschwunden
In der algerischen Sahara sind erneut deutsche Touristen spurlos verschwunden. Die Gesamtzahl der Vermissten steigt damit auf 21. Völlig unklar ist, ob es sich um Entführungen oder Gewaltverbrechen handelt.
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Kommentar
In Erklärungsnot
Was gilt in der Union? Da zieht der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber mit dem Versprechen über Land, die Steuerlast in Deutschland fünf Jahre nicht zu erhöhen. Gleichzeitig reicht Hessens Ministerpräsident Roland Koch den Sozialdemokraten die Hand.
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Kommentar
Schlechte Zeiten
Wer 150 Jahre alt wird und dennoch mit jugendlich anmutendem Elan seine Geschäfte vorantreibt, dem ist eine fröhliche Geburtstagsfeier gegönnt. Ersteres trifft auf die Victoria-Versicherungsgruppe zu. Letzteres nicht.
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Glosse
Der Rezensent
Newt Gingrich war bis vor einigen Jahren Hoffnungsträger der amerikanischen Republikaner. Mittlerweile ist er aus der Politik ausgestiegen und frönt nebenberuflich der Literaturkritik: Er rezensiert als "Top 500"-Kundenkritiker für Amazon.
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Versicherer
Gerling-Verkauf an HDI gescheitert
Die Verkaufsgespräche des defizitären Kölner Versicherungskonzerns Gerling mit dem Haftpflichtverband der Deutschen Industrie (HDI) sind gescheitert. Die Deutsche Bank bleibt weiter auf ihrem kostspieligen Gerling-Anteil sitzen.
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Neuer Aufsichtsrat
FC Bayern holt sich Verstärkung
Wirtschaftlich hat die FC Bayern Fußball AG klammheimlich ihren Aufsichtsrat vergrößert, darunter auch Focus-Chef Markwort, dafür wird der aktuelle Kader immer kleiner: Roque Santa Cruz hat sich erneut schwer verletzt.
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Fußball
Klose bleibt in Kaiserslautern - vorerst
Der FC Bayern, Borussia Dortmund, Spitzenvereine aus Italien - alle sind hinter Miroslav Klose her. Doch der heimatverbundene Nationalstürmer verspricht dem 1.FC Kasierslautern zu bleiben - sofern der Bundesligaklub nicht absteigt.
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SARS-Lungenentzündung
Gelassenheit in Guangdong
In Peking sind Mundschutzmasken und Stärkungsmittel restlos ausverkauft. In der Hauptstadt Guangdongs jedoch, wo alles begann, herrscht Gelassenheit. Und das, obwohl allein im März neun Menschen an SARS starben.
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SARS-Lungenenzündung
Schon sechs SARS-Tote in Toronto
In Kanada weitet sich die Lungenseuche SARS offenbar aus. Eine Hongkong-Reisende, die mittlerweile tot ist, hatte ihren Sohn und zwei weitere Familienangehörige angesteckt. Von diesen wiederum wurde das Virus auf Krankenhauspersonal übertragen.
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Mangas
Die haben uns alle lieb
Augen wie Seenrosenteiche und Sternenstaub unter den Wimpern: Nach dem erfogreichen Jungen-Magazin "Banzai!" gibt es die japanischen Comics jetzt auch speziell für Mädchen. "Daisuki" heißt das neue Format, zu Deutsch: "Ich hab Dich lieb".
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Karriereknick
Der Mann, der Saddam war
Jerry Haleva aus Sacramento lebt von Saddam Hussein: Er sieht dem irakischen Diktator zum Verwechseln ähnlich und doubelte ihn schon in mehreren Filmen. Doch jetzt hat er ein Problem: Sein Typ ist nicht mehr gefragt.
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Kino
Filmstar Leslie Cheung ist tot
Leslie Cheung, einer der bekanntesten Filmstars Chinas, hat sich das Leben genommen. Der Schauspieler, bekannt vor allem durch Filme von Wong Kar-Wai, sprang aus einem Hotelfenster.
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Bush und Blair
"Haarfeine Risse in der Beziehung"
Die Drohungen des Pentagon gegen Syrien und Iran haben die Regierung Blair erstaunt und verärgert. Außenminister Straw sah sich genötigt, jedes militärische Vorgehen gegen diese beiden Länder für Großbritannien auszuschließen.
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Der General, ein Pazifist
"Gott gebe uns bald Frieden"; "Valenciennes werden wir in Brand schießen. Da werden dann wieder 25 000 Menschen in größte Armut versetzt"; "Von den Grausamkeiten, die von uns begangen, sage ich nichts. Der Mensch ohne Bildung ist doch ein grausames Tier"; "Sollte Valenciennes gestürmt werden . . ...
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Generation Wolf
Gehört die Schlange, die sich in den Schwanz beißt, zu den konstitutiven Erzählprinzipien der deutschen Nachwuchsautoren? Auffällig ist es schon, wie häufig sich in letzter Zeit plakative Metaphern in den ersten paar Zeilen eines Debütantenstücks recken, sich hierauf entweder gemächlich durch das ...
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Facetten der Evolution
Vor rund einem Jahr kreuzten sich tief in der saarländischen Provinz, an der Europäischen Akademie Otzenhausen, die Wege von annähernd zwei Dutzend hochrangiger, international geschätzter Natur- und Geisteswissenschaftler. Was Werner Arber, Tom Kirkwood, Wolf Singer, Simon Conway Morris, Lee M. Silver, Axel ...
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Pharma
Schwarz Pharma-Aktie in kniffliger Lage
Schwarz Pharma liefert Medizin für Anleger, denen der Bärenmarkt sauer aufstößt: Das Unternehmen hat seine Umsatz- und Ergebnisprognose erhöht. Die Aktie legt daraufhin zu - ist aber von einem Produkt abhängig.
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Kommentar
Nie darf man sich sicher fühlen
Der Feind lauert nicht nur auf dem Schlachtfeld, das wird in diesen Tagen durch SARS klar. Tödliche Infektionskrankheiten verschwinden jedoch ebenso schnell aus dem Bewusstsein, wie sie - wenn überhaupt - wahrgenommen werden. Ein Kommentar.
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Porträt
Saddams Mann für grobe Rhetorik
Iraks Informationsminister Sahaf steht wieder in vorderster Linie. Am Dienstag erst an Saddams Stelle mit Kriegspolemik im Fernsehen, gab er den Ton schon wenige Stunden nach den ersten Bomben auf Bagdad vor, als er Briten und Amerikaner „Kriminelle“ und „Dummköpfe“ nannte.
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EU-Reform
"Die EU braucht keine neuen Ämter"
Sieben „kleine“ EU-Staaten haben sich gegen den Vorschlag der „großen“ Mitgliedsländer zur Einrichtung eines ständigen EU-Ratspräsidenten ausgesprochen. Der würde nur den Rat selbst stärken.
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