Meldungen vom 6.10.2002
Artikel-Chronik
Litauen
Türme zum Träumen
Vilnius' Kirchen begeistern in ihrer ganzen Pracht selbst jene, die Kirchen normalerweise nicht soviel abgewinnen können.
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Rezension: Belletristik
Ein Krimi unter Yuppies
Junger Unternehmensberater steht am Scheidepunkt der Karriere. Im ungünstigsten Zeitpunkt verliebt sich der Jungstar in eine Kollegin. Beide jetten um die Welt. Frankfurt, München, London, Wien. Sie beraten Privatbanken und Industriebosse. Sitzen ständig im Flieger, überleben nicht ohne Handy, küssen fahrlässig, trinken zuviel.
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KREBS Was die Medizin inzwischen weiß - und was nicht
Die Datenflut ist atemberaubend. Zehntausende von Veröffentlichungen werden Jahr für Jahr über Krebs geschrieben. Aus dem Faktenwust schält sich allmählich ein neues Bild der Krankheit heraus. Fragt man Berufsoptimisten wie Robert Weinberg vom Whitehead Institute in Boston, steht die Krebsforschung kurz vor dem Durchbruch.
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Rezension: Sachbuch
Investieren in Nano-Bio?
Ein Gentechnologe und ein Nanotechnologe stritten kürzlich ernsthaft darüber, ob die Zukunft zuerst biotechnisch oder nanotechnisch geprägt sein werde. Sie kamen zu dem Konsens, die Zukunft gehöre der "Nanobiotechnologie", der Kombination aus beidem. Das kuriose Streitgespräch nahm ein gar nicht so kurioses Ende, wie man vielleicht vermuten mag.
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Rezension: Sachbuch
Der kleine Krisenmanager
Vor zwei Jahren pries man noch die Chancen. Heute trauen sich Autoren allenfalls, über die "gefährlichen Märkte" zu schreiben - so auch die drei McKinsey-Partner Dominic Barton, Roberto Newell und Gregory Wilson. Die Botschaft des Trios ist nicht eben ermutigend. Demnach sollen Finanzkrisen künftig nicht die Ausnahme, sondern die Regel sein.
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Rezension: Sachbuch
Respekt ohne Theorie
Der Sozialstaat ist nicht nur für Wirtschaftsliberale anstößig. Auch liberale Linke, die für Umverteilung Sympathien hegen, können sich nur schwer damit abfinden, daß staatliche Fürsorge Abhängigkeiten schafft, die der Autonomie des Individuums zuwiderlaufen."Sozialhilfe ist ein Synonym für Demütigung", schreibt der amerikanische Soziologe Richard Sennett in seinem jüngsten Buch.
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Rezension: Sachbuch
Selbstbewußt dank Kennedy
Kennedys Satz, der ihm nicht nur die Sympathien der Berliner, sondern aller Deutschen einbrachte, ist unvergessen. Das Richtige im richtigen Augenblick sagen, Zuversicht auf Menschen übertragen: das sind Eigenschaften, die Erfolge ausmachen, glaubt Nikolaus Enkelmann. Auch wenn man fachlich nicht so viel drauf hat - wer Menschen begeistert, hat Erfolg.
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Rezension: Sachbuch
Ein Maler, der den Jazz liebte
FRANKFURT. Selbst in diesen Krisenzeiten präsentiert sich das neue Städel-Jahrbuch unvermindert in seinem Umfang von etwa 350 Seiten und im gewohnten fürstlich roten Gewand aus bürgerlichem Leinen. Seit den sechziger Jahren, der Wiederaufnahme der 1921 begründeten Publikationsreihe, waren bisher siebzehn dieser noblen Bände erschienen.
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Rezension: Sachbuch
Kunst für Anleger und Sammler
Daß angesichts der täglichen Katastrophen an den Finanzmärkten der eine oder andere ein Faible für Kunst entdeckt, ist verständlich. Das Werk "Art-Investor" bietet allen Interessierten eine Einführung in das Thema, wie sie kompletter nicht sein könnte. Auf 656 Seiten lassen die Herausgeber und ihre zahlreichen ...
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Rezension: Sachbuch
Mit "Aktivierung" vollbeschäftigt
Der eine ist davon betroffen, der andere fürchtet sie, und der nächste will sich an ihr messen lassen - Arbeitslosigkeit ist eines der Schlagworte des Jahres. Doch hinter den öffentlich geführten Diskussionen steht oft ein erschreckender Mangel an Sachkenntnis und Verständnis für Prozesse am Arbeitsmarkt.
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