Meldungen vom 18.11.2002
Artikel-Chronik
Spendenaffäre
FDP stürzt in Umfragen ab
Nur noch fünf Prozent der Deutschen würden Umfragen zufolge die FDP wählen. Die Parteispitze gibt Möllemann die Schuld. Dieser soll im Januar vor dem Landgericht Münster aussagen.
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Gesundheitspolitik
Schelte für Schmidt
Ulla Schmidt wird auch in den eigenen Reihen kritisiert: SPD-Generalsekretär Scholz lehnt ihre Vorschläge für eine mögliche Versicherungspflicht bei der Riester-Rente ab.
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Italienischer Fußball
„Wie die Titanic“
Schiedsrichter-Skandale, Pleiten und Randale: Der italienische Fußball kommt nicht zur Ruhe. Jüngstes Gewalt-Opfer ist ein Torwart, der von einem Hooligan niedergeschlagen wurde.
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Rezension: Sachbuch
Kunst aus Dissidentenwurzeln
Wie so viele der nonkonformistischen Künstler der alten Sowjetunion erlangte auch der Bildhauer Ernst Neiswestnyj nicht in erster Linie durch seine Arbeiten internationale Berühmtheit, sondern durch ein politisches Ereignis. Im Dezember 1962 fand in der Moskauer Ausstellungshalle "Manege" eine große Ausstellung ...
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Rezension: Sachbuch
Geld als Werkzeug
P.J. O'Rourke: Das Schwein mit dem Holzbein. Verlag Carl Ueberreuter, Frankfurt 2002, 271 Seiten, 19,90 Euro.Wer hat sich nicht schon gefragt, warum es Reiche und Arme gibt, was Zinsen mit Wechselkursen zu tun haben oder warum der Kapitalismus doch noch den Sozialismus übertrumpft hat? "Wer bei ...
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Rezension: Sachbuch
Der Avantgardist ist ein gewitzter Archivar
Die in den neunziger Jahren aufkommende Diskussion über Medien, die mittlerweile alle kulturwissenschaftlichen Disziplinen erfaßt hat und beherrscht, bescherte dem Kunstbetrieb eine Namensvielfalt, die zunehmend unübersichtlicher wird. Regelmäßig proklamieren Kunsthistoriker seitdem den Tod der Kunstgeschichte zugunsten einer "Bildwissenschaft".
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Rezension: Sachbuch
Schnurrli, was macht dich zuinnerst aus?
Über die Philosophie des Mittelalters zu schreiben, das war immer schon etwas schwerer als über Marx, Scheler oder gar Guardini. Dazu gehört ein gesteigerter Tatsachensinn, der unter deutschsprachigen Philosophen nicht so häufig vorkommt. Wichtige Texte liegen noch ungedruckt in den Bibliotheken; ...
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Rezension: Sachbuch
Historikerlexikon als Welt von gestern
Als "völlig neu bearbeitet" wird das von Rüdiger vom Bruch und Rainer A. Müller herausgegebene "Historikerlexikon" (Verlag C. H. Beck, München 2002, 394 S., br., 19,90 [Euro]) auf der Rückseite der zweiten Auflage angepriesen. Auf der Titelseite der ersten Auflage begrüßten namens der fünfhundert "bedeutendsten ...
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Rezension: Sachbuch
Freihandel für allgemeinen Wohlstand auf der Welt
Douglas A. Irwin: Free Trade under Fire. Princeton University Press, Princeton 2002, 288 Seiten, 27,95 Dollar.Die intellektuellen und politischen Gegner des Freihandels lassen sich nur schwer entmutigen. Die theoretischen und empirischen Befunde, die von den Vorteilen einer Wirtschaftsordnung ...
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Rezension: Sachbuch
Wettbewerb von unten und oben
Julius Spatz/Peter Nunnenkamp: Globalisierung der Automobilindustrie. Wettbewerbsdruck, Arbeitsmarkteffekte und Anpassungsreaktionen. Springer-Verlag, Heidelberg 2002, 116 Seiten, 59,95 Euro.Die Globalisierung stellt seit mehr als 20 Jahren eine Herausforderung für die Automobilindustrie in Amerika, Deutschland und Japan dar.
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Rezension: Sachbuch
Herr Dr. Proust
Daß der Arzt Robert Proust seinem Bruder Marcel genau heute vor achtzig Jahren die Augen zudrückte - kurz darauf machte der eilig herbeigerufene Man Ray das berühmte Totenporträt des bärtigen Schriftstellers, dessen schwere Lider auf der Fotografie fast so dunkel sind wie sein Haar) -, das wäre noch kein ausreichender Grund, sich mit dem Leben des zwei Jahre jüngeren Proust zu beschäftigen.
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Rezension: Belletristik
Geschenktes Glück macht fett
In den zwanziger Jahren lebten in Berlin bis zu dreihunderttausend Exilrussen, die ihrer verlorenen Heimat nachtrauerten und, um die Erinnerung daran nicht zu beschmutzen, den Umgang mit den Einheimischen auf das Notwendigste beschränkten. Vladimir Nabokov etwa lernte hier in fünfzehn Jahren kaum ...
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Koffein
Sexy Zeiten
Schlechte Nachrichten ohne Ende: Ein Blatt wie „Bild“ darf sich darauf nicht beschränken - und bietet Trost und Rat an traurigen Tagen.
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