Meldungen vom 19.5.2002
Artikel-Chronik
Irland
Dublins schicke Nächte
Erst kamen die Künstler, dann die ausgefreudigen jungen Dubliner. Das Szeneviertel Temple Bar feiert die irische Hauptstadt das ganze Jahr über.
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Rezension: Belletristik
SCIENCE FACTION
David Selig kann Gedanken lesen. Seit seiner Geburt im Jahre 1935 besitzt er die Gabe, unausgesprochene Ideen in den Köpfen seiner Mitmenschen zu erkennen. Flüchtige Gedanken sind ihm ebenso zugänglich wie solche aus tieferliegenden Schichten des Bewußtseins. Jeder Mensch träumt wohl hin und wieder davon, Seligs Fähigkeiten zu besitzen.
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Rezension: Belletristik
Handy statt Zauberstab
Eine Geschichte über Zauberei ganz ohne mittelalterliche Requisiten à la Harry Potter? Keine moosbedeckten Burgmauern oder gut bestückten Folterkammern? Und statt dessen auch noch New Yorker Hochhauskulisse, Computer und Handy? Daß moderne Technik dem Abtauchen in die Phantasie keineswegs hinderlich ist, erlebt Mira May bei ihrem Umzug von Deutschland nach Amerika.
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Rezension: Sachbuch
Macht die Flügeltüren auf
Das Wohnen an der Spree, was macht es nur so interessant? Das Berliner Zimmer? Der Ofen aus Eisenguß? Der Hinterhof? Oder doch eher die Bibliothek von Nicolaus Sombart, aus der der Atem des alten Europa weht? Womöglich der Rundblick vom Penthouse des Love-Parade-Erfinders Dr. Motte? Berliner Räume, ...
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Gut gebrüllt, Malerlöwe !
Die "angemessene Wahrnehmung seines Werks", Siegfried Gohr spricht es gleich eingangs an, sei durch das Erscheinungsbild der Person "eher verdeckt als beflügelt" worden. "Wiederholt" schon wollte es diesem Autor scheinen, daß dies bei Markus Lüpertz "regelmäßig" so sei. Man könnte es auch weniger geschraubt sagen: Um die Wirkung von Markus Lüpertz könnte es besser bestellt sein.
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Rezension: Belletristik
NEUE REISEBÜCHER
Für die Tasche Einige gehen zum Lachen in den Keller, andere fliegen nach Indien. Dort hat der Münchner Wissenschaftsautor Heiner Uber sogenannte Lachclubs gefunden: In Bombay trifft man sich frühmorgens im "Joggers Park" am Ozean, um mit Gelächter den Tag zu beginnen. Vierzig, fünfzig Menschen, die rhythmisch kichern, klatschen und lachen.
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Rezension: Sachbuch
Die Firma - Tummelplatz für die Familie
Die Nachfolge ist für Mittelständler ein Problem. Was sollen sie tun, wenn ihr Herz an der Firma hängt? Das Thema ist bekannt. Da gründet einer ein Unternehmen, baut es auf, wird alt und noch älter. Und nun? Soll der Sohn, die Tochter, der Schwiegersohn oder doch ein externer Vertrauter das Ruder übernehmen?Eine ...
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Rezension: Belletristik
Xavier Naidoo
Dies ist das vorläufig neueste aller Testamente. Verfaßt von zwei euphorischen Evangelisten. Die frohe Botschaft von einem Kurzhaar-Jesus in schnellen Autos. Wie er ausstieg aus dem Buch Moses - der neuerdings ja Pelham heißt - und sein eigenes Evangelium als Erlöser begann, weil er nämlich nicht nur so singt, als würde er gerade irgendwo angenagelt, sondern stets auch entsprechend dreinblickt.
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Rezension: Belletristik
NEUE REISEBÜCHER
Für den Tisch Es gibt zwei Sorten von Handlungsreisenden: die glücklichen und die unglücklichen. Wobei letztere eindeutig in der Überzahl sind. Sie ziehen mit ihren Koffern von Stadt zu Stadt, haltlos, orientierungslos und still unter der Gesichtslosigkeit ihrer Aufgabe, ihrer Aufenthaltsorte und der Hotelbetten leidend.So gesehen hat Herbert Ypma es gut, sehr gut sogar.
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Rezension: Sachbuch
Gut gebrüllt, Malerlöwe !
Siegfried Gohr widmet dem Malerdandy Markus Lüpertz einen Prachtband. Die "angemessene Wahrnehmung seines Werks", Siegfried Gohr spricht es gleich eingangs an, sei durch das Erscheinungsbild der Person "eher verdeckt als beflügelt" worden. "Wiederholt" schon wollte es diesem Autor scheinen, daß dies bei Markus Lüpertz "regelmäßig" so sei.
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Rezension: Sachbuch
Frauen müssen den Spieß umdrehen
Sanft, einfühlsam und teamorientiert ziehen die Frauen im Beruf immer den kürzeren. Ziemlich dämlich, sich mit dieser weichen weiblichen Rolle zu bescheiden, findet die Journalistin Barbara Bierach. Und fordert die Frauen auf, den Spieß umzudrehen: Ärmel hochkrempeln, das richtige, harte Fach studieren und genauso stramm arbeiten wie die Männer.
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Rezension: Belletristik
Die Wirtschaft als Krimi
Ayot will Byfield übernehmen. Feindlich. Das ist der Kern der Geschichte. Die beiden Autoren breiten in ihrem Roman die Chronik einer Übernahmeschlacht aus und belegen mit der Auswahl des Sujets, daß Wirtschaft so spannend wie ein Krimi sein kann, zumal wenn es um einen Wirtschaftskrimi geht. Das Buch ...
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