Meldungen vom 16.3.2002
Artikel-Chronik
Rezension: Belletristik
Wo das Herz der Dinge schlägt
Wo ist der Zentralpunkt der Welt? Da, wo man lebt, wo denn sonst, denkt man erst einmal. Später bekommt man dann heraus, daß alle anderen Menschen, überall auf der Welt, von sich dasselbe glauben. Mit diesem Schock muß man erst einmal fertig werden, was nicht ohne Nachdenklichkeit geht. Bei manchen, bei den Reise-Typen, entsteht daraus eine große Neugier auf die Welt der anderen.
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Rezension: Belletristik
Abituriententreffen mit Apollo
Der Essay ist eine unzeitgemäße Form: Das Ziel, das er seit Montaigne verfolgt, jedermanns Verrichtung und Erfahrung - Freundschaften, Spazierengehen, Essen, Träumen - durch Reflexion und Stil auf das Niveau einer kulturellen Leistung emporzuheben, muß scheitern, wenn es ein Bildungsbürgertum nicht ...
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Rezension: Belletristik
Ist mehr wirklich mehr?
Paul gehört zu den Jungen, die den "kleinen Unterschied" zu ihren Gunsten auslegen: Mehr ist eben mehr, denkt Paul, ohne über die weibliche Anatomie Genaueres zu wissen. Für ihn sind Mädchen die Ohne-Pipimax-Menschen und daher keiner weiteren Beachtung wert. Bis Pia, die Neue in der Klasse, mit einem Mammutbild die Kunstlehrerin beeindruckt und Paul schockiert.
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Rezension: Belletristik
Phantasievorrat
Astrid Lindgren ist am 28. Januar diesen Jahres gestorben, aber ihre Botschaft ist längst nicht verhallt. Bibliophil ausgestattet bringt ihr deutscher Verlag jetzt eine Auswahl ihrer "Gedanken, Erinnerungen, Einfälle" heraus. Es sind Zitate aus den bekanntesten ihrer Bücher, aber auch aus Interviews ...
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Rezension: Belletristik
Das Doppelgesicht des Januars
Mispeln, so lehrt uns die Botanik, sind "meist dornige Sträucher oder kleine Bäume mit einfachen, oft eingeschnittenen, gelappten Blättern, einzelnen oder zu wenigen endständigen oder häufiger in reichblütigen Ebensträußen stehenden Blüten und mehliger Frucht, welche die steinhart gewordenen Fruchtblätter einschließt".
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Rezension: Belletristik
Wer will unter die Soldaten?
Der Brief über seine mißliche Lage hätte sicherlich auch andere gerührt als Arno Schmidts Freund Eberhard Schlotter. "Und vergessen Sie nicht", schreibt Schmidt im November 1956 nach einer langen Aufzählung wirtschaftlicher Nöte und beruflicher Rückschläge, "ich erzählte es Ihnen bereits: daß ich die ,Feuerstellung' ...
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Genuss
Immer der Nase nach
Der „richtige Riecher“ ist eine das Dasein prägende Fähigkeit - ob bei der Nahrungsaufnahme oder der Partnerwahl, die Nase entscheidet.
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