Meldungen vom 16.6.2002
Artikel-Chronik
Vladimir Spidla
Tschechiens Wahlsieger ohne Allüren
Als die tschechischen Sozialdemokraten (CSSD) in der Nacht zum Sonntag nach der Ankündigung ihres Wahlsiegs in Jubel ausbrachen, war einer still: Vladimir Spidla schloss kurz die Augen, atmete tief durch, und dann wirkte er wieder ernst und konzentriert wie immer.
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Rezension: Sachbuch
Standardwerk, 19. Auflage
Manche Bücher haben schon mit Blick auf ihre Thematik das Zeug zu einem Bestseller. Das Thema Ausbildungsförderung interessiert Heerscharen von Studenten, und so ist es kein Wunder, daß "BAföG 2002/03" inzwischen in der 19. Auflage erscheint. Kein Wunder auch deswegen, weil die Gesetzeslage ständigen Änderungen unterworfen ist und schon deshalb eines "aktualisierte" Auflage schnell veraltet ist.
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Rezension: Belletristik
SCIENCE FACTION
Eigentlich will John bekannte und einflußreiche Amerikaner zu ihren Erlebnissen im Moment des Atombombenabwurfs am 6. August 1945 befragen. Er plant ein Buch mit dem Titel "The Day The World Ended". Doch seine Pläne geraten ins Stocken. Tatsächlich wird er im Zuge seiner Recherchen Anhänger der ihm ...
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Rezension: Sachbuch
Verkleide deine Jugend
Wahrscheinlich ist es die schlimmste Zeit im Leben: die Jahre zwischen Kindheit und Erwachsensein. Angstvolle Jahre sind es, in denen man nicht weiß, wer man ist, noch, wer man einmal sein will. Die Berufswünsche wechseln schneller als die Jahreszeiten, Strumpfhosen kratzen, und vom vielen Spielen an der frischen Luft ist man abends oft erschöpft.
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Rezension: Sachbuch
Wiener Alleskönner
Koloman Moser war ein echtes Kind des Wiens um 1900. Sicherlich denkt man im Bereich der Malerei zu erst an Gustav Klimt, wahrscheinlich wird man Josef Hoffmann im Design und Möbelentwurf eine größere Popularität zugestehen, und möglicherweise wird es Alfred Roller sein, der als innovativer Bühnengestalter in den Sinn kommt.
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Rezension: Sachbuch
Wer hat so viel Geld?
Wer zahlt zuviel? Wer zahlt zu wenig? Wer zahlt gar nicht? Wer immer schon einmal ganz genau wissen wollte, wie eine gerechte Besteuerung in Deutschland aussehen könnte, ist mit diesem Buch gut beraten. Und da das deutsche Steuersystem bekanntlich höchst kompliziert ist, mag es kein Zufall sein, daß der eine Autor Wirtschafts- und der andere Physik-Professor ist.wim.Lorenz Jarass, Gustav M.
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Rezension: Belletristik
Mit ganz neuen Augen
Die Sommerferien stehen bevor - und versprechen wochenlanges Ausschlafen, hausaufgabenfreie Nachmittage und viel, viel Zeit für die Freunde. Das erhofft sich auch die neunjährige Ruby, deren beste Freundin gleichzeitig ihre Großmutter ist. Sie schreiben sich täglich Briefe, obwohl beide im selben winzigen ...
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Rezension: Sachbuch
Tips für Häuslebauer
Immobilien sind die beliebteste Anlageform in Deutschland - weit vor Aktien oder Anleihen. Im Gegensatz zu diesen sind sie aber nicht so liquide. Das heißt, schnelle Käufe und Verkäufe bringen eher Verluste als Gewinne, zumal mittlerweile steuerliche Spekulationsfristen von zehn Jahren gelten. Fehler sind also nicht so schnell rückgängig zu machen.
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Rezension: Sachbuch
Neue Reisebücher
Für die Tasche Die Stadt ist umstellt von Texten. Sie rücken ihr auf den Leib, beschwören sie, schreiben sich ihr ein. London zum Beispiel, eingefangen von Joseph Conrad, ist "eine Stadt ohne Schatten in einer Atmosphäre aus zerstäubtem Altgold", eingebunden, so Charles Dickens, "in den brüllenden Klang von Rädern und umhüllt von einem gewaltigen Katarrh".
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Wiener Alleskönner
Koloman Moser war ein echtes Kind des Wiens um 1900. Sicherlich denkt man im Bereich der Malerei zu erst an Gustav Klimt, wahrscheinlich wird man Josef Hoffmann im Design und Möbelentwurf eine größere Popularität zugestehen, und möglicherweise wird es Alfred Roller sein, der als innovativer Bühnengestalter in den Sinn kommt.
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Rezension: Sachbuch
Wie gewonnen, so zerronnen
Bücher über Gewinner gibt es viele. Dies ist ein autobiographisches Buch einer Verliererin. Ihren "Gläubigern zugeeignet", schreibt Franziska Gräfin zu Reventlow recht amüsant, was alles schiefgehen kann. Die Lebedame versucht sich vergebens als Malerin, Übersetzerin, Schauspielerin. Sie heiratet einen ...
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Verkleide deine Jugend
Wahrscheinlich ist es die schlimmste Zeit im Leben: die Jahre zwischen Kindheit und Erwachsensein. Angstvolle Jahre sind es, in denen man nicht weiß, wer man ist, noch, wer man einmal sein will. Die Berufswünsche wechseln schneller als die Jahreszeiten, Strumpfhosen kratzen, und vom vielen Spielen an der frischen Luft ist man abends oft erschöpft.
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