Meldungen vom 19.7.2002
Artikel-Chronik
Bild für Bild
Kanzler im Dauertief
Dass das achte Kabinettsmitglied in vier Jahren gehen musste, wirft kein gutes Licht auf Schröder, der in den vergangenen Monaten manches Tief erlebte.
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Marktwert
Scharpings Memoiren: ein Renner?
Einen saftigen Vorschuss soll Scharping von seinem Berater für seine Memoiren erhalten haben - was ihn nun das Amt kostete. Ist das - noch ungeschriebene - Buch das wert? Eine Spekulation.
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Wörter-See
Erhobenen Hauptes
Rudolf Scharping will nicht als tragische Figur enden: Er gehe „erhobenen Hauptes und geraden Rückgrats“, behauptet er. Aber wohin nur? Ein Wörter-See.
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Kolumne
Wer betrügt, gewinnt!
Steuerehrlichkeit ist keine Tugend, sondern einfach dumm. Endlich sagen Richter, was wir schon immer wussten. Bizzig - FAZ.NET Wirtschaftskolumne.
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Rezension: Sachbuch
Und ewig schwappt die Esoterik
Warum lügen die Menschen so gern? Mit dieser Frage beginnt der große Satiriker des zweiten Jahrhunderts, Lukian, eine seiner bekanntesten Schriften. Die Frage ist aktuell, und die Antwort nicht überraschend: Man lügt gelegentlich, weil man einen Nutzen im Auge hat. Aber die Nutzlüge ist für den altgriechischen Frager kein Problem.
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Rezension: Sachbuch
Schöpfer der Gestalt
Im Dante gewidmeten achten Kapitel von "Mimesis" (1946) blickt Erich Auerbach auf seine fünfzehn Jahre zuvor unter dem Titel "Dante als Dichter der irdischen Welt" veröffentlichte "Untersuchung über Dantes Realismus" zurück und gesteht, die "Grundlage" dieses Buches bildeten Gedanken Hegels, die dieser "auf einer der schönsten Seiten, die je über Dante geschrieben wurden", ausgesprochen habe.
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Rezension: Sachbuch
Endlich werden die Geburtsfehler Europas korrigiert
Dieser Tage behauptete ein Fachmann, die Idee des Friedens auf Erden sei eine Entdeckung des achtzehnten Jahrhunderts. Bedeutende Sozialphilosophen versichern, das Konzept "Öffentlichkeit" entstamme der Aufklärung, also auch dem achtzehnten Jahrhundert. Beide Behauptungen sind falsch, und doch ernten sie kaum Widerspruch.
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Rezension: Sachbuch
Max Weber, keimfrei
Max Weber ist ein Autor, um dessen Konzepte es notorisch Streit gibt. Und das ist gut so. Wäre es anders, so vermutlich deswegen, weil er uns nichts mehr zu sagen hätte. Die enorme Spannweite seines Werkes weckt den Wunsch nach einer zusammenfassenden Übersicht, weshalb ein Unternehmen wie das von Michael Sukale zunächst mit einem beträchtlichen Sympathievorschuß rechnen kann.
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Halbleiter
Epcos mit Verlust
Der Münchener Konzern Epcos hat im dritten Quartal ihres Geschäftsjahres 2001/2002 bei rückläufigen Umsätzen einen Verlust verbucht.
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Interview
Kreuzberg ist überall
Nach der „Sonnenallee“ verfilmt Leander Haußmann jetzt Sven Regeners Roman „Herr Lehmann“. FAZ.NET sprach mit dem Regisseur über sein neues Projekt.
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