Meldungen vom 18.2.2002
Artikel-Chronik
Medien
Kabel auf Kundenfang
Um auf dem analogen Kabel ein digitales Feuerwerk abzubrennen, braucht es mehr als Programminhalte. Liberty wählt einen Weg, ish einen anderen.
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Rezension: Sachbuch
Alimentierte Überheblichkeit
Rainer Fattmann: Bildungsbürger in der Defensive. Die akademische Beamtenschaft im "Reichsbund der höheren Beamten" in der Weimarer Republik. Verlag Vandenhoeck&Ruprecht, Göttingen 2001. 272 Seiten, 34,- Euro.Rainer Fattmann schildert einen signifikanten Aspekt der endgültigen Auflösung des deutschen Bildungsbürgertums, die sich unter den Einwirkungen des Ersten Weltkrieges vollzog.
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Rezension: Sachbuch
Hinweis
HAMBURGER. Frankfurt hat seine "Frankfurter Biographie", Lübeck sein "Biographisches Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck". Jetzt zieht Hamburg nach. In der Arbeitsstelle für Hamburgische Geschichte an der dortigen Universität entsteht ein mehrbändiges Lexikon über Frauen und Männer aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Sport, Kunst und Kultur der Hansestadt.
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Rezension: Belletristik
Auf den Hund gekommen
In Luis Buñuels "Andalusischem Hund" kommt kein einziger Vierbeiner mit Bellkompetenz vor, in Heiko Gebhardts und Gert Hauckes "Die Sache mit dem Hund" sind es über hundert. In Martina Hefters "Junge Hunde" begegnet man sieben Kläffern - in unterschiedlichen Aggregatzuständen: Der Pitbull treibt tot ...
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Rezension: Sachbuch
Die Rote Flotte
Jürgen Rohwer/Mikhail S. Monakov: Stalin's Ocean-Going Fleet. Soviet Naval Strategy and Shipbuilding Programmes 1935-1953. Verlag Frank Cass, London 2001. 334 Seiten, 39,50 Pfund.Der Untergang der "Kursk" und die Bilder vor sich hin rostender russischer Kriegsschiffe haben der Weltöffentlichkeit vor ...
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Rezension: Sachbuch
Wenn es Tatsachen gäbe, wären sie schädlich
Noch hat man sich im "Kunstbetrieb" nicht hinreichend bewußtgemacht, welche Bedeutung Julius Meier-Graefe nicht nur für seine, sondern auch für unsere Zeit, für unser Kunsturteil hat. Geboren 1867 im Banat als Sohn eines Ingenieurs, lebte Meier-Graefe seit 1890 in Berlin, wo er schriftstellerisch tätig war.
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Rezension: Belletristik
Reispapier und Leinwand
Subtiler noch als die Kunst, Fremdes vertraut zu machen, ist jene, einen Schimmer von Fremdheit auf das Vertraute zurückstrahlen zu lassen. So ein Künstler ist der seit einem halben Jahrhundert in Paris lebende François Cheng. Chinesische und europäische Kultur sind so sehr seine jeweils zweite Natur, daß das Wort "Kulturvermittler" bei ihm fast schon eine Beleidigung wäre.
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Rezension: Sachbuch
Die Wunden als Erzähler
"Wilhelm, der als nächster Aspirant gleichfalls berufen wurde, fand vor dem Sitze, den man ihm anwies, auf einem sauberen Brette, reinlich zugedeckt, eine bedenkliche Aufgabe; denn als er die Hülle wegnahm, lag der schönste weibliche Arm zu erblicken, der sich wohl jemals um den Hals eines Jünglings ...
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Rezension: Sachbuch
Neues zu der Frage, wie man durchkommt
Wie das ist, wenn man es mit der grenzenlosen Freiheit zu tun kriegt, kann man in Philosophiebüchern studieren, die sich auf vielen hundert Seiten an der Kontingenz des Daseins abarbeiten. Man kann das Buch aber auch zur Seite legen und auf dem Rücken verläßlicher Harleys, beflügelt von "Easy Rider" ...
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Rezension: Sachbuch
Lübecker Blutzeugen
WIDERSTAND. Am 10. November 1943 starben vier Lübecker Geistliche im Abstand von je drei Minuten unter dem Fallbeil: der Pastor der Luther-Gemeinde, Karl Friedrich Stellbrink, und die Kapläne der Propsteigemeinde Herz-Jesu, Johannes Prassek, Hermann Lange und Eduard Müller. Stellbrink hatte den verheerenden ...
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Rezension: Sachbuch
Nur Riester reicht nicht
Karl-Helmut Zermin: Handbuch Altersvorsorge. Gesetzliche Rente - staatliche Förderung - private Absicherung. Econ-Verlag, München 2002, 380 Seiten, 25 Euro.Seit Anfang des Jahres ist das Gesetz zur staatlichen Förderung der privaten Altersvorsorge in Kraft. Der Staat hilft nach, damit die längst überfällige Ergänzung ...
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Rezension: Sachbuch
Normtexte schlagen zurück
Nur selten verlassen deutsche Verfassungsjuristen das vertraute nationalpolitische Terrain. Nicht so der Heidelberger Staatsrechtler Friedrich Müller, der mittlerweile einen Teil des Jahres in Brasilien lehrt und die Globalisierung und die Verfassungswirklichkeit der südlichen Weltregion zu seinem Thema ...
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Rezension: Sachbuch
Das Bangen um die Wiederwahl verengt den Blick
Susanne Cassel: Politikberatung und Politikerberatung. Eine institutionenökonomische Analyse der wissenschaftlichen Beratung der Wirtschaftspolitik. Verlag Haupt, Bern 2001, 277 Seiten, 32 Euro.Dem Beobachter der wechselnden Bundesregierungen drängt sich der Eindruck auf, Politiker seien in wirtschaftlichen Fragen beratungsresistent und handelten gar gegen besseres Wissen.
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Rezension: Sachbuch
Gesundbeter
Gisela Babel: Die Gesundbeter. Rentendebatten in Deutschland. Academia Verlag, St. Augustin 2001, 228 Seiten, 17,90 Euro.Die gesetzliche Rente wird derzeit einmal nicht reformiert. Wer das Buch der liberalen Sozialpolitikerin Gisela Babel gelesen hat, weiß jedoch, daß dieser Zustand hierzulande nie lange währt.
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Thailand
Namen machen Leute
Tausende Thais haben sich am Wochenende von Mönchen vielversprechendere Namen geben lassen - um ein glücklicheres Leben zu führen.
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Österreich
Haider bleibt
Die Ankündigung des FPÖ-Politikers, sich ultimativ aus der österreichischen Bundespolitik zurückzuziehen war ein Riesen-Schmäh.
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