Meldungen vom 16.2.2002
Artikel-Chronik
Rezension: Sachbuch
Noble Antworten
Daß die Welt voller Rätsel ist, überrascht niemanden. Mehr schon, daß so viele Menschen denken, sie hätten die meisten und wichtigsten davon schon gelöst. Wenn man einmal über das Rätselhafte in der Welt zu grübeln beginnt, verwundert man sich bald über die nur gespielte Sicherheit, mit der wir uns im Alltag bewegen.
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Rezension: Belletristik
Im Schrebergarten der Lüste
Wenn man sich vorstellte, die Buchbranche würde ebenso in die Krise geraten wie das Konzept der Ferienclubs vor einigen Jahren, dann würde man auch in Programmkonferenzen großer Verlagshäuser auf Typen wie Lindsay Lagarrigue treffen: um die Dreißig, Stirnglatze und im Nacken zusammengebundenes Haar. Lagarrigue ...
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Rezension: Belletristik
Häwelmädchen auf dem Meer
Wenn das Kind aus dem Rollenbettchen herausgewachsen ist, in dem man es zum Einschlafen hin und herschieben mußte wie den kleinen Häwelmann, wenn es laufen und klettern kann, aber noch keine rasanten Dreiradfahrten unternimmt, dann ist die richtige Zeit für das Schaukelpferd. Wie die Wiege kommt es bei aller Bewegtheit nicht vom Fleck.
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Rezension: Belletristik
Grenzgänger in Tunis
Helden vom Schlag eines Tom Sawyer oder Huckleberry Finn sind in der Jugendliteratur selten geworden. Eher hat man es mit innerlich aufgeriebenen Scheidungskindern, frohsinnigen Ferienpfiffikussen und überdrehten Familienschikaneuren zu tun. Der irische Autor Eoin Colfer hat nun mit seinem rauhbeinigen ...
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Rezension: Sachbuch
Hutmacher im rosa Winkel
"Verbrecher aus verlorener Liebe", so nennt Pirmin Meier, der schon mehrere ungewöhnliche Biographien unbequemer Schweizer (Paracelsus, Micheli du Crest) verfaßt hat, den Langenthaler Rechtsanwalt Franz Desgouttes, der nach abgeschlossenem Studium aus Tübingen zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts in seine Heimat zurückkehrte und dort in Schulden geriet.
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Rezension: Belletristik
Abschied vom Teleprompter
Die Infantilisierung, die mit der apokalyptischen Berichterstattung à la CNN verbunden ist, macht der amerikanische Bestsellerautor John Irving zum Gegenstand seines zehnten Romans. Wider die "Buchführung der Welt" schreibt er ein Gegenbuch, dessen Herzensangelegenheit der vergessene Kontext des Spektakulären ist.
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Rezension: Sachbuch
Das Toben der Bilder
Hundert Jahre! Die Etikette erlaubt darauf nur eine einzige Frage: "Schon?" Und macht doch für Ansel Adams eine Ausnahme. "Erst?" geht es einem durch den Kopf angesichts eines OEuvres, dessen Weltbild so deutlich im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert fußt, daß Ansel Adams eine solche Reaktion vermutlich als ...
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Wörter-See
Machtgeil
Ist Machtgeilheit verwerflich? Unterscheidet sie den Kanzler vom Kandidaten, wie Stoiber suggeriert hat? Ein Wörter-See.
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