Meldungen vom 22.12.2001
Artikel-Chronik
Transfer-Streit
Kehl kann gehen
„Wenn er sagt, er will bleiben, kann er bleiben. Wir würden es aber vorziehen, dass er zum 1. Januar geht“, sagte Club-Präsident Achim Stocker.
Mehr
Winter
Wellness an Weihnachten
Da der Mensch leider nicht in einen Winterschlaf fallen kann, sollte er in der kalten Jahreszeit einige Dinge beachten, um sein allgemeines Wohlbefinden zu steigern.
Mehr
Weihnachtsessen
Gans lecker?
Die meisten am Weihnachtstisch verzehrten Tiere kommen aus der Massenhaltung. Also Verzichten und vegetarisch speisen? Es gibt aber auch Alternativen.
Mehr
Winterfreuden
Spaß im Schnee
Lange ist es her, dass es im ganzen Land geschneit hat. Aber was macht man eigentlich mit dem Schnee? Und wie sieht es in den Skigebieten aus?
Mehr
Rezension: Sachbuch
MATTHIAS RÜB, seit 1994 Balkan-Korrespondent dieser Zeitung, beschreibt in sechs Essays und Städtebildern den leisen Aufbruch Bosniens in eine europäische Zukunft. Seit dem Vertrag von Dayton im November 1995 herrscht in Bosnien-Hercegovina Frieden. Oder ist es nur die Abwesenheit von Krieg? Die Erinnerungen an die Kämpfe sind noch sehr präsent.
Mehr
Rezension: Sachbuch
Epplers Lernprozeß
MENSCHENRECHTE. Der zunehmende Zerfall staatlicher Strukturen und Institutionen ist das Thema des "Jahrbuchs Menschenrechte 2002", das zum vierten Mal erscheint. Der Auflösungsprozeß hat auch erhebliche Konsequenzen für die Durch- und Umsetzung von Menschenrechten, weil sich das staatliche Gewaltmonopol zusehends zugunsten rivalisierender parastaatlicher und privater Akteure auflöst.
Mehr
Rezension: Sachbuch
Feinde des Staates von Weimar bekämpft
Albert Grzesinski: Im Kampf um die deutsche Republik. Erinnerungen eines Sozialdemokraten. Herausgegeben von Eberhard Kolb. R. Oldenbourg Verlag, München 2001. 384 Seiten, 34,80 Euro.Dieses Buch ist unmittelbar nach der Vertreibung von Albert Grzesinski durch die Nationalsozialisten 1933 in der Schweiz, dem ersten Fluchtort, verfaßt worden. Doch erst jetzt erscheint die Originalfassung.
Mehr
Rezension: Sachbuch
Der große Kombinator
Er hatte nie ein hohes politisches Amt inne, kommandierte keine Armeen und war nicht einmal ein besonders eindrucksvoller Redner. Doch nur wenige Individuen haben ihrer Zeit so sehr ihren Stempel aufgedrückt wie Mohandas Karamchand Gandhi (1869-1948), den die Welt "Mahatma", "große Seele", nannte. Sein ...
Mehr
Rezension: Sachbuch
Florentiner Schattenspiele
Das Florenz des sechzehnten Jahrhunderts kann man sich vorstellen wie einen großen Marktplatz, übersät mit Ateliers, in denen Künstler miteinander wetteiferten, sich gegenseitig beflügelten und anfeindeten. Wie in jedem kreativen Umfeld blühten auch hier Freundschaften und Animositäten, gab es Protegés und Prügelknaben.
Mehr
Rezension: Sachbuch
Körper, in Kunst transformiert
Monumentalität und Intimität, schließen sie sich nicht gegenseitig aus? Vor allem in der Architektur gilt die fragile Introversion in der Regel als unvereinbar mit den großen Formaten. Doch schon bei Michelangelo steht die Grandeur der Skulpturen zwar im Gegensatz zum schmerzlich subjektiven Bekenntnischarakter ...
Mehr
Rezension: Sachbuch
Von Morlock, "Don Alfredo" und anderen
FRANKFURT. "Als Morlock noch den Mondschein traf" heißt der rätselhafte Titel eines Buches, in dem "Die Geschichte der Oberliga Süd 1945 bis 1963" ausgebreitet wird. Bei diesem Ausflug in die Vergangenheit des Fußballsports ersteht wieder jene versunkene Welt des frühen Nachkriegs- und ein wenig späteren Wohlstands-Deutschlands.
Mehr
Rezension: Belletristik
Ganz der Alte
Schon vor hundert Jahren hat man den "Stechlin" als eine Art Staatsvermächtnis gelesen, als ein politisches Zeitgemälde in der Form des Konversationsromans. Nimmt sich der Leser im Winter des Jahres 2001 den Roman aus Anlaß der vorzüglichen Neuedition im Rahmen der Brandenburger Ausgabe vor, so erwartet ihn bereits in der feierlichen Einleitung ein frappantes Vorzeichen des Kommenden.
Mehr
Rezension: Sachbuch
Religionslehrer, kommst du nach Saarbrücken
Gotthold Hasenhüttl ist seit 1974 Professor für katholische Dogmatik in Saarbrücken. Als 1963 - damals war er gerade dreißig Jahre alt - seine Dissertation "Der Glaubensvollzug" erschien, war das wie ein Hauch ökumenischen Frühlings. Der berühmte Marburger Protestant Rudolf Bultmann hatte zu dieser römischen ...
Mehr
Rezension: Sachbuch
Mehr Macht dem Präsidenten?
Richard von Weizsäcker: Drei Mal Stunde Null? 1949 - 1969 - 1989. Deutschlands europäische Zukunft. Siedler Verlag, Berlin 2001. 224 Seiten, 19,95 Euro.Drei Jahre nach dem Ende seiner Amtszeit als Bundespräsident veröffentlichte Richard von Weizsäcker 1997 Erinnerungen unter dem Titel "Vier Zeiten" (F.A.Z. vom 29.
Mehr
Rezension: Belletristik
Sein Hobby ist die Einsamkeit
"Ich bin ein Mensch, der sich leichter von der eigenen Gesellschaft begeistern läßt als von der anderer", bekennt der Ich-Erzähler, der kauzige Antiquar mit einer Vorliebe für handgestickte Seidenkrawatten - möglichst von Ungaro - und Blazer mit kostbaren Silberknöpfen. Kann man Einsamkeit besser umschreiben? ...
Mehr
Rezension: Belletristik
Sein Metier ist die Katastrophe
Die deutsche Literatur entdeckt derzeit den "glitzernden Schauer genealogischen Bewußtseins", von dem Nabokov einmal sprach. In Friedrich Christian Delius' "Königsmacher" will der erfolglose politische Schriftsteller Albert Rusch sich mit einem Familienmelodram Bestsellerruhm und ein glitzerndes Adelsprädikat erschleichen.
Mehr