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Zwei Jahre nach Fukushima Die Liebe im Schatten des Atoms

 ·  Zwei Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima sind die Spuren oberflächlich beseitigt - doch nicht nur die psychischen Folgen des Unglücks bleiben. Zahlreiche Familien zerbrechen, vor allem die Frauen leiden.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (18)
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Hans-Jürgen  Steffens

Kaleidoskopartige Betrachtungen

"„Die Sorgen vor der Radioaktivität sind oft sehr vage, aber sie drücken vor allem den Frauen auf die Seele“,"

Bedauerlich. Noch bedauerlicher, dass sich das nicht schnell ändern lässt. (Atome lassen sich leichter spalten als menschliche Ängste.)

"Die meisten würden die mögliche Gefahr einer radioaktiven Belastung einfach verdrängen."

Eine nur leichte zusätzliche Radioaktivität braucht nicht verdrängt zu werden.

"Die Regierung behauptet, die radioaktive Belastung sei so gering, dass keine Gefahr für die Kinder bestehe. Ausländische Experten berichten immer wieder anderes."

"Experten"...nun ja. (Bei allem Respekt, mehr möchte ich zu diesem Punkt wirklich nicht sagen.)

"Wenige Tage später blutete die Tochter aus der Nase. Wieder wuchs bei Miki die Angst, die radioaktive Belastung könne der Grund dafür sein. Und wieder lachte ihr Mann sie aus."

Taktisch falsche Reaktion trotz korrekter Einstellung. Aber was tun?

(Nicht nur die deutsche Gesellsch. ist intell. gespalten.)

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Lutz Wendorff

Die gruene Anti-Atomlobby traegt viel Schuld.

In zweifacher Hinsicht:
1) Tepco hatte geplant, zusaetzliche Sicherheitseinrichtungen nachzuruesten, dazu gehoeren die Wasserstoffkombinatoren (Toepferkerzen) welche eine Ansammlung des Wasserstoff verhindert haetten. Es waere nicht zur Explosion und so zu groesseren Freisetzungen radioaktiven Materials gekommen. Warum hat Tepco das noch nicht gemacht? Antwort: Sie hatten Angst, dass die Anti-Atomkraftlobby angesichts dieser Massnahme darauf herumreitet, dass die Anlagen unsicher sind.
2) Wie im Beitrag zu lesen, die auslaendischen sogenannten Experten, Dr. google oder Dr. wiki, tragen zu der Verunsicherung bei, indem sie Schaufensterreden Richtung ihres Heimatlandes halten. Laengst sind die alten Aussagen zur Wahrscheinlichkeit von Entwicklungen von Krebserkrankungen widerlegt. Nach den alten Modellen duerften wir auch keine Cola trinken, da zu viel davon toedlich sein kann.
Der Beitrag war interessant und unaufgeregt, danke dafuer.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.03.2013 19:23 Uhr
Lutz Wendorff

Sie nehme ich schon lange nicht mehr ernst.

Aber fuer alle Leser, wegen Endlager: Gut, verhindern Sie diese nur. Es waere eine Schande, diesen wertvollen Rohstoff einfach zu versenken. Sie haben auch Recht, wenn Sie meinen, dass dieser atomare Altmuell gefaehrlich ist. Ist er, er strahlt fuer einige 100tausend Jahre gefaehrlich stark. Also sollte man was unternehmen.
Man baue Kernkraftwerke der IV-ten Generation, diese machen aus dem Altmuell Energie. Uebrig bleiben verschwindend geringe Reste, welche das meist schon nach wenigen Jahrzehnten abgestrahlt haben und nach etwa 300 Jahren insgesamt voellig abgestrahlt haben (auch die Strahler mit etwa 30 Jahren Halbwertzeit, es gibt dann keine nennenswerten Mengen mit groesserer Halbwertzeit, war das jetzt zu viel Physik?). Mit den Hinterlassenschaften der alten LWR koennen wir 1000 Jahre unsere elektrische Vollversorgung betreiben.

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Lutz Wendorff

Mehr Respekt den Frauen

aber ihre Aengste sind trotzdem falsch. Wenn ich Berichte ueber den Untergang Ostdeutschlands lese, dann haben Frauen haeufig uebermenschliches geleistet.
Oft haben sie das Wohlergehen der Kinder weit mehr im Fokus und reagieren klueger.
Aufklaerung ist erforderlich, denn es besteht in der Tat kein Grund zur Sorge. Sie sollten bei ihren Maennern bleiben und sich nicht verrueckt machen lassen. Die spychischen Folgen haben die schlimmsten Folgen gehabt und dieses geht auf das Konto des Panikorchesters der Anti-Atomlobby.

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Robert Lee
Robert Lee (RLee) - 10.03.2013 16:53 Uhr

Dann ist ja die eheliche Scheidungsrate (über 50%) in Deutschland....

Dank dem Ausstieg aus der Kernenergie bald rückläufig. Spaß beiseite,
das mediale Ausschlachten eines Randereignisses einer Tsunamikatastrophe, die tausende Menschenleben kostete, ist einfach nur erbärmlich.
Der von den Grünen ersehnte, mit Tschernobyl vergleichbare, GAU ist zum Glück ausgeblieben. Aber anstatt die Panikmache zuzugeben, klammern sich die Medien an jeden Strohhalm um den Hype zu rechtfertigen.
Druckwasserreaktoren sind keine RBMK, Leichtwasser als Moderator ist kein Graphit, eine Reaktorhülle kein besserer Karton, sporadische Wasserstoffexplosionen kein tagelanger Brand des Moderators, radioaktives Jod kein Plutonium.
4 veraltete Reaktorblöcke sind nach einer Notabschaltung über eine Woche außerhalb menschlicher Kontrolle. Die Folgen: Wasserstoffexplosionen, Spuren von Cäsium u. überwiegend radioaktives Iod mit einer Halbwertszeit von 8 Tagen. Tschernobyl war eine Katastrophe u. ist nicht zu verharmlosen, aber der „GAU von Fukushima“?! Ein medialpolitisches Manöver.

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Lars Werner

da kann man eigentlich nur Lachen über die psychischen Folgen des Unglücks in Japan

Die psychischen Folgen des Unglücks in Deutschland sind dagegen verheerend. Hier wurden die Bevölkerung mit rogrüner Propagande fanatisiert und die AKW´s abgeschaltet mit katastrophalen Folgen für die Wirtschaft und Bevölkerung mit Massenentlassungen und Strompreiserhöhungen. Dagegen sind die Folgen in Japan ein Kindergeburtstag.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.03.2013 13:43 Uhr
Luciana Sartori

Irrationale Ängste

Ach, immer diese hysterische Panikmache: "katastrophale Folgen für die Wirtschaft und Bevölkerung", "Massenentlassungen und Strompreiserhöhungen". Wer sich ein Beispiel nehmen will, wie eine gesunde Wirtschaft mit zufriedener (höchstens von irrationalen Ängsten geplagten) Bevölkerung ausschaut, der schaue nach Fukushima; aber bitte sehr mit neutralem Blick und nicht durch rotgrüne Propaganda oder gar gesundem Menschenverstand fanatisiert ...
Mit den Horrormeldungen von verseuchtem Grundwasser und Boden wollen die nur Euren Blick vom Wesentlichen, nämlich gesunde Profite, ablenken.
"Wenn ihr den Ausstieg aus der Atomenergie wollt, bitte sehr, aber beklagt Euch dann nicht über erhöhte Strompreise!" ist übrigens auch eine sachliche Feststellung und keineswegs Erpressung.

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Jakob Geyer
Jakob Geyer (RoqueFAZ) - 10.03.2013 14:52 Uhr

Kunststück

Natürlich leiden hauptsächlich die Frauen darunter, wenn sie sich von ihren Männern scheiden lassen und mit den Kindern fortziehen.

Zu dieser Denke fiel mir sofort ein Zitat Hillary Rodham Clintons ein, welche klargestellt hat, wer die größte Opfer eines Krieges sind:

"Women have always been the primary victims of war. Women lose their husbands, their fathers, their sons in combat. Women often have to flee from the only homes they have ever known. Women are often the refugees from conflict and sometimes, more frequently in today’s warfare, victims. Women are often left with the responsibility, alone, of raising the children."

Ganz so schlimm treibt es der Autor Carsten Germis zwar nicht, aber dass es die FAZ nötig hat das Leid von Frauen (anstatt der Familie im Ganzen) besonders herauszustellen finde ich wirklich fast schon schäbig.

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Friedrich Damm
Friedrich Damm (mnfrd) - 10.03.2013 14:50 Uhr

in den Medien ( ARD,ZDF) nichts von Erdbeben - Flutwelle - Tausenden Toten

nur Anti - Kernkraft und Panikmache . Ich glaub`s bald selber: Erdbeben in der Nordsee und Tsunami im Oberrheingraben. In der FAZ wohltuend eine andere Sichtweise.

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Hans-Ulrich Pietz

~20.000 Tote und >3.000 Vermisste, viele Schwerstverletzte und Krüppel durch Fukushima. Wen

interesiert das schon? Meinungssteuerung durch die Medien in Deutschland - auch durch Zurückhaltung von Informationen!
Mittlerweile hat die Weltgesundheitsorganisation WHO einen Report vorgelegt, der sich mit dem Strahlenrisiko in der Umgebung der havarierten Reaktoren befasst. Der 200 Seiten umfassende wurden als gering eingeschätzt. Eine Aufschlüsselung, welche auf Daten nach Alter, Geschlecht und der Nähe zu den Kraftwerken basiert, zeigt ein geringfügig höheres Krebsrisiko für jene Menschen, die in den am stärksten kontaminierten Gebieten leben. "Ausserhalb dieser Bereiche, auch in den Orten innerhalb der Präfektur Fukushima, haben wir keinen beobachtbaren Anstieg der Krebserkrankungen festgestellt", heisst es in dem Bericht der Weltgesundheitsbehörde

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 10.03.2013 14:03 Uhr

Angst ißt Seele auf.

Leider.

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Winfried Nöth
Winfried Nöth (wnoeth) - 10.03.2013 13:55 Uhr

Interessant...

... die Frauen leiden (emotional natürlich, echte Gefahr durch Strahlung besteht kaum). Die einzigen, die wirklich schlimm dran sind/waren, sind die, die den Dreck im Kraftwerk selbst aufräumen müssen, ich vermute mal, zu 100% Männer. Aber deren Schicksal interessiert in unserer durchfeminisierten Gesellschaft wie immer nicht.

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Christian Janssen

Was ist mit den 15.800 Toten?

Was mich persönlich ganz massiv stört, dass sich hierzulande keine Sau für die 15.800 Toten und über 7.000 Vermissten interessiert? Stattdessen lamentieren wir hier über ein - zugegeben heftiges - Reaktorunglück, bei dem 0, ich wiederhole: 0, Menschen ums Leben gekommen sind. Ziemlich zynisch!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.03.2013 16:30 Uhr
Andreas Pätzold

Sie und Ihre Beifallklatscher sollten sich besser mal informieren was Faschismus und

Nationalsozialismus bedeutet bevor Sie hier solch dummes Zeug verzapfen.

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Stefan Gigga

Die mehr als 22.000 Toten und Vermissten sind Opfer von Mutter Natur,

dies haben wir in unserem System des Ökologismus (als Nachfolger von Faschismus und Kommunismus) halt mit Demut zu ertragen. Hingegen zeigen die 0 Opfer des Reaktorunglückes wie gefährlich von Menschen entwickelte Technik ist. Dagegen muss natürlich in aller Konsequenz und vor allem mit Gewalt protestiert werden.

Nach den Erfahrungen mit Faschismus/Nationalsozialismus und Kommunismus hätte man eigentlich darauf hoffen sollen, dass die Anfälligkeit der Deutschen für menschenverachtende Ideologien mal geringen wird. Der Erfolg des Ökologismus zeigt leider das Gegenteil.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 10.03.2013 14:32 Uhr

Genau das Seebeben hat es garnicht gegeben.

Aber die Atomangst wird medial in jeder nur denkbaren Form verkauft.

Auch hier mit einer Begründung für Scheidungsraten.

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Felix Andersen

Ein "geeigneter Mann" ...

... ist also offenbar derjenige, der auf die Frauen Rücksicht nimmt und tut, was sie will. Genausogut hätte man den Artikel andersrum schreiben können, die Männer haben es nicht leicht, geeignete Frauen zu finden, die dort bleiben und auf die Wünsche der Männer Rücksicht nehmen. Aber wie man in der heutigen Gesellschaft weiß, ist den Frauen die Eignung ja quasi schon in die Wiege gelegt, es müssen also zwangsläufig die Männer schuld sein.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.03.2013 14:02 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 10.03.2013 14:02 Uhr

Es ist doch nicht die Frage ob man Ängste belächelt ?

Nein. Jeder muss wirklich sehr sachlich auch mit Ängsten anderer umgehen.

Es gibt doch all zu viele die zu gerne geradezu hysterisch fast jedes Thema überfrachten.

Hat denn immer nur der Recht der ängstlich ist?

Ganz sicher machen Versicherungen das beste Geschäft mit der Angst.

Warum aber schaffen es die Eheleute nicht sich auch gegenseitig Vertrauen zu schenken?

Warum ist fast überall aber besonders bei uns Zuversicht und Gottvertrauen kein Thema?

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10.03.2013, 11:39 Uhr

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