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Zum Einlenken bereit : Hamas: Werden Kontrolle über Gazastreifen abgeben

  • Aktualisiert am

Kinder und bewaffnete Hamas-Anhänger: Szene aus dem Gazastreifen, September 2017. Bild: AFP

Die Herrschaft der radikalen Hamas im Gazastreifen gilt als großes Hindernis im Nahost-Friedensprozess. Nun ist die Organisation wohl bereit, zurückzustecken – zugunsten von Palästinenserpräsident Abbas.

          Zehn Jahre nach der gewaltsamen Übernahme der Kontrolle im Gazastreifen hat die Hamas ihre Bereitschaft zum Einlenken bekundet. In einer Mitteilung an Journalisten teilte die radikal-islamische Palästinenserorganisation am frühen Sonntag mit, sie sei bereit, die Kontrolle der Küstenenklave an die Regierung des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas zu übergeben.

          Karte Gazastreifen

          Hamas erklärte sich bereit, ein Verwaltungskomitee für den Gazastreifen aufzulösen. Außerdem stimme die Organisation allgemeinen Wahlen zu, hieß es in der Mitteilung. Man sei zu Versöhnungsgesprächen mit der rivalisierenden Fatah unter ägyptischer Vermittlung bereit.

          Damit würde der Weg bereitet, um die seit langem anhaltende Fehde der beiden Palästinenserorganisationen zu beenden. Fatah und Hamas lieferten sich jahrelang einen blutigen Bruderkrieg. 2007 hatte die Hamas die Kontrolle über den Gazastreifen übernommen. Dies führte zur faktischen Teilung der Autonomiegebiete. Die Fatah kontrolliert das Westjordanland und die Palästinenserbehörde, die vom Westen unterstützt wird.

          Bisher scheiterten alle Versöhnungsversuche. 2014 bildeten die beiden Organisationen eine Einheitsregierung und kündigten allgemeine Wahlen an. Auch diese Initiative scheiterte jedoch.

          Zuletzt hatte die Fatah den Druck auf die Hamas erhöht. Auf Wunsch von Abbas kürzte Israel etwa die Stromlieferungen in den Gazastreifen. Menschenrechtler warnten vor katastrophalen Zuständen in dem Küstenstreifen, in dem rund zwei Millionen Menschen leben.

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