16.09.2005 · GENF, 16. September (dpa). Die gerade begonnene neue Runde der Agrarberatungen im Rahmen der Doha-Runde bei der Welthandelsorganisation WTO ist wieder ins Stocken geraten. Diplomaten erklärten am Freitag in Genf, sie sei unterbrochen worden.
GENF, 16. September (dpa). Die gerade begonnene neue Runde der Agrarberatungen im Rahmen der Doha-Runde bei der Welthandelsorganisation WTO ist wieder ins Stocken geraten. Diplomaten erklärten am Freitag in Genf, sie sei unterbrochen worden. Dabei sei man sich weitgehend einig gewesen, daß man angesichts der knappen Zeit bis zum nächsten WTO-Ministertreffen in Hongkong im Dezember nicht mehr so weiterberaten könne wie bisher. "Wir brauchen einen mehr übergreifenden Ansatz", sagte ein Teilnehmer. Der neue WTO-Generaldirektor Pascal Lamy hat sich zum Ziel gesetzt, bis zur Ministertagung zwei Drittel der Themen der laufenden Handelsrunde geklärt haben. Der Agrarbereich, vor allem mit dem Ziel deutlicher Senkungen von Subventionen, ist dabei der entscheidende Punkt. Amerika und die Europäische Union, die beide bereit sind, ihre Subventionen für Agrarprodukte abzubauen, wollen keinen gemeinsamen Vorschlag vorlegen.
| Name | Kurs | Prozent |
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