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Dienstag, 18. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Nobelpreisträger über Bioenergie „Ich will diesen Unsinn nicht unterstützen“

 ·  Biosprit? Ineffizient und klimaschädlich. Nobelpreisträger Hartmut Michel, der Photosynthese-Experte im Land, stützt das verheerende Urteil der Nationalakademie.

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Enrique Mechau
Enrique Mechau (EnMec) - 28.07.2012 09:38 Uhr

Ich will diesen Unsinn nicht unterstützen

Der Mann hat Recht. Schlimmer noch ist, dass wir Millionen Liter Ethanol aus Brasilien Importieren müssen um diesen Schritt-Sprit zwangsweise einzuführen.

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Bodo Kälberer

Vergleich von Photovoltaik mit Pflanzen?

Dieses erstes Argument, dass Photovoltaik besser ist als Photosynthese, weil die Energieausbeute 20 mal so hoch ist, ignoriert völlig den damit verbundenen Aufwand. Der Bauer bestellt ein Hektar Acker mit Saatgut aus der letzten Ernte innerhalb von zwei Stunden. Und was kostet es, eine Photovoltaik-Anlage entsprechender Größe zu produzieren, aufzustellen, zu warten und zu entsorgen? So ein Quatsch!

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Armin Quentmeier

Biokraftstoffe sind ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit...

... weil in großem Umfang wertvolle Nahrungsmittel zu Kraftstoffen umgesetzt werden. Und die Ausbeute ist lächerlich gering, wie eine kurze Rechnung zeigt. Die Welternte an Getreide – und nur dieses dient als Rohstoff für Ethanol – betrug in 2011 2,6 Milliarden t. Damit müssen 7 Milliarden Menschen ernährt werden, das macht pro Kopf 370 kg Getreide. Davon sind max. 70 % = 259 kg Stärke. Durch die alkoholische Gärung erhalten wir daraus im Idealfall 132 kg Ethanol, aber auch 127 kg CO2. Diese Mengenverhältnisse sind durch die Biochemie der Gärung vorgegeben und können nicht verändert werden. 132 kg Ethanol entsprechen 169 Liter Ethanol und diese haben den gleichen Brennwert wie 110 Liter Benzin. Mit der Getreidemenge, die einen Menschen ein ganzen Jahr satt macht, kann man ein Mittelklasse-Auto 2 x (in Worten: zwei Mal!!) volltanken!
PS. Das ist der Bruttoertrag–davon müssen wir noch den Energieeinsatz für Düngung, Aussaat, Ernte, Verarbeitung und Destillation des Ethanols abziehen.

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Joachim Altus

Klar, hat der Michel recht !

Ueberall auf der Welt werden Urwaelder zu Anbauflaechen fuer Zuckerrohr, Soja und Mais konvertiert verbunden mit den gut bekannten Nachteilen, wie dem Verlust der Artenvielfalt und der natuerlichen Senken fuer Kohlenstoffdioxid. Und wofuer ? Fuer die Fortsetzung unserer ineffizienten Energienutzung ? Damit wir mit Raps- und Sojadiesel und Zuckerrohr und Ruebe im Tank unserer viel zu schweren und uebermotorisierten Autos so weiter machen koennen wie bisher ? An der mangelenden Verfuegbarkeit von energie effizienteren Technologien hapert es nicht, jedoch an der Bereitschaft der Industrie- und Wirtschaftslenker diese auch fuer den Konsumenten zu erschwinglichen Preisen anzubieten und das in allen Maerkten der Welt. Mit Verweis auf die Erhaltung von Arbeitsplaetzen wird der alte Kram weiter verkauft bis es wirklich nicht mehr geht. Dadurch wird bewusst die gleichzeitige, breite Anwendung neuer Technologien in allen Maerkten der Welt bewusst verzoegert.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.07.2012 03:19 Uhr
Anton Paschke

Ueberall auf der Welt

" Ueberall auf der Welt werden Urwaelder zu Anbauflaechen fuer Zuckerrohr... "
Ja, auch auf den Spitzbergen. In Brasilien dagegen nicht. der Anbau von Zueckerrohr erfolgt im Sueden, da war Savanne. Nicht Amazonas Urwald. Im Amazonas wird vorwiegend Soja angebaut, wird als Tierfutter exportiert.
Ansonsten bin ich mit Ihnen einverstanden - es wird moeglichst lange der alte Kram verkauft. Besonders die deutsche Automobilindustrie basiert auf ganz irrationalem Denken. Die Kunden "wollen" ein moeglichst teueres Fahrzeug, dass theoretisch 250 km/h fahren koennte und dann fahren sie vorwiegend innerorts damit herum. Pendeln jeden Tag von Offenbach nach Frankfurt oder so aehnlich.

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Andrea Anders

Aber den anderen Unsinn, den mit dem CO2, den unterstützt er? Glaub ich nicht.

Selbst Nobelpreisträger stossen immer noch in das längst heisere Horn der CO2 Religion. Auch dieser Titel schützt einen nicht vor den unzähligen Tentakeln der unsichtbaren "Geheimpolizei", die sofort jedem aufkeimenden wiss. Widerstand den Garaus machen würde.

Also reduziert er sich auf das Gebiet, von dem er was versteht und macht eben einen wesentlichen Teil des Kultes madig. Andererseits behauptet er etwas (Batteriekapazität ...), was etwa den Stellenwert der Aussage "in 30 Jahren haben wir die Kernfusion unter Kontrolle" hat.

Das erste Argument steht pars pro toto für den gesamten Erneuerbare-Energie-Hokuspokus, den man (sei es Photovoltaik, sei es Windmühle) mit der gleichen wiss. Logik als puren Unsinn identifizieren könnte. Das zweite Argument ist bewußt so durchsichtig fad und eines Nobelpreisträgers unwürdig gestalte, wie es nur geht.

Letztlich sagt Michel hinter vorgehaltener Hand: Der gesamte Klimawandel ist ein menschgemachter Schwindel. Seht Euch vor!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.07.2012 03:02 Uhr
Anton Paschke

Witz des Tages

1) Physikalische Gesetze: da die Erde mit keinen anderen Koerpern in Beruehrung ist, kann sie Waerme nur abstrahlen. Die Energiemenge haengt dabei von der Temperatur ab, und zwar in vierter Potenz (Stephan-Bolzmann Gesetz, so etwa seit 1900 bekannt). Die Erdoberflaeche hat eine Temperatur von +20 Grad Celsius, die obere Troposphaere (in 10 km Hoehe) von -50 Grad Celsius. Wuerde die Troposphaere schlagartig undurchsichtig, wuerde die Temperatur in 10 km Hoehe eben auf +20 Grad ansteigen, bis wieder gleich viel Waerme abgestrahlt wurde. An der Erdoberflaeche waeren es dann die Temperatur auch entsprechned hoeher. Durch den hoeheren Anteil CO2 wird die Luft undurchsichtiger und zwar fuer Licht im infraroten Bereich, in dem die Waerme abgestrahlt wird.
2) Die Ueberlegung benoetigt kein Computer-Modell. Habe auch keines erwaehnt.
3) Das Sie mich als Geheimpolizei bezeichnen ist der Witz des Tages

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Anton Paschke

Klima-Leugner

Liebe Frau Meyer, was Sie da aeussern identifiziert Sie als rezente Klima-Leugnerin.
Noch einen Schritt weiter gehen fundamentalistische Klima-Leugner, die behaupten, dass es das Klima als solches garnicht gibt. Dass ist dann der Beweiss, dass die Klimatologen Schwindler sind.
Mit anderen Worten: was Sie sagen ist Quatsch. Wir haben durch industriell hergestelltes CO2 die Atmosphaere undurchsichtiger gemacht, nach einfachen und seit 100 Jahren bekannten physikalischen Gesetzen MUSS die mittlere Temperatur ansteigen. Das beobachten wir auch.

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Christian Hausen

Am Anfang war der Wasserstoff

Hier wird immer nur vom Li-Akku gesprochen. Sonnenenergie lässt sich aber auch sehr leicht dezentral in Form von Wasserstoff speichern - Extrem hohe Energiedichte. Die techn. Lösungen für Lagerung und Handling sind m.E. viel eher zu erreichen als eine Ver-10-fachung bei Batterien. Dank Brennstoffzelle wandeln wir das Gas dann wieder in Strom und Wasser. Wenn sich diese Technologie erstmal durchsetzt, werden die wenigen "Kinderkrankheiten" wie z.B. Kaltstartverhalten schnell gelöst.
Ich glaube, mittelfristig liegt hier die einzig wahre Zukunft!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.07.2012 11:25 Uhr
Dr. Wolfgang Klein

Quatsch

Die dichte Speicherung von Wasserstoff war schon immer ein Problem. Am besten sind noch Druckflaschen (mit Metallhydriden kriegt man das meines Wissens nicht hin). Da ist dann Wasserstoff in etwa so effizient wie Autogas.

Und Tanken? Die Hindenburg lässt grüßen!

Praktisch der gesamte heute hergestellte Wasserstoff ist ein Nebenprodukt der Mineralölverarbeitung.

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Tobias Rienecker

Ja und Nein

Ja, Bio Sprit ist hirnrissig.
Nein, Elektroautos sind noch weiter entfernt als wir uns vorstellen können. Die nötigen Kapazitäten werden mit Nichten in absehbarer Zukunft erreicht. Wie schon hier jmd schrieb, verläuft die Entwicklung von E-Autos tatsächlich ähnlich der der Kern-Fusion. Es heißt immer "In XX(Füge beliebige zweistellige Zahl ein) Jahren".
Viel näher sind hingegen zwei ganz andere Technologien.
Zum Einen die Erzeugung von Verbrennungskraftstoffen aus Algen. So können weiterhin die alten Motoren verwendet werden.
Und zum Anderen Brennstoffzellen. Wobei Brennstoffzellen imho hier definitiv die besseren Zukunftsaussichten besitzt. Der Wirkungsgrad ist super und die Reichweite ähnlich der jetzigen Autos. Zur zeit laufen etliche Studien, wie man ganze Windparks oder PV-Flächen ausnahmslos zur H2-Herstellung verwendet kann; und _nicht_ mehr ans Netz anschließt. So würde zum Beispiel das viel genannte Argument der fluktuierenden Stromeinspeisung vollständig entfallen.

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Ludwig Kirschstein

Nix neues eigentlich

Genau das sagt der Sachverständigenrat der Bundesregierung schon seit Jahren. Aber nun habenb wir's amtlich vom Nobelpreisträger :-). Unterschätzen Sie gleichwohl nicht die Bauernlobby.
Aber lassen wir das Verschwörungsgefasel.. Die Energiegewinnung aus Biokraftstoffen ist in Deutschland schon seit einigen Jahren rückläufig.

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Frauke Klien
Frauke Klien (endivie) - 27.07.2012 06:47 Uhr

Sorry, blöde Frage: aber wozu große Batterien? Warum nicht flächendeckende Induktion?

Die großen Autobahnen mit einer Induktionsschiene unterbauen und die Autos fahren auf einer "Unterleitung". Auf abschüssigen Strecken könnte das Auto sogar seine kinetische Energie in das System einspeisen.

Alle großen Parkplätze (Firmenparkplätze, Einkaufscenter, Parkhäuser etc.) werden mit Induktionstechnologie unterbaut. Während das Auto parkt, wird es automatisch aufgeladen.

Da die Aufladung kontinuierlich gewährleistet ist, braucht man keine großen Batterien.

Wäre das technisch möglich und ökonomisch realistisch?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.07.2012 09:08 Uhr
Dr. Wolfgang Klein

Rückfrage

Induktion wäre vielleicht eine Möglichkeit, die gravierenden Probleme bei E-Fahrzeugen zu mildern. Interessant wäre zu wissen

a) Wie soll das abgerechnet werden? Stromzähler im Auto?

b) Was würde die zusätzliche Infrastruktur kosten? Mindestens die wichtigsten Straßen müssten auf jeder Fahrbahn mit Leitungen versehen werden. Spannung? Verluste? Elektrosmog?

Synthetische Kraftstoffe auf Basis von Abfall-Biomasse oder Algen würden allerdings die möglichkeit bieten, CO2-neutral die vorhandene Infrastruktur ohne massive Investitionen für neue Infrastruktur zu nutzen. Wozu also electrical Over-Engineering? Aus Prinzip? Aus Hybris?

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Eduardo Preuß
Eduardo Preuß (windei) - 27.07.2012 00:33 Uhr

Elektroautos sind die Zukunft, CO2 Schauergeschichten schon lange als falsch entlart.

Auch wenn Hr. Dr. anderer Meinung ist, Elektroautos sind eine super Sache!

Ich fahre ein Hybrid Auto, welches eine Batterie mit mitelmässiger Kapazität hat und man kann im Sommer bei abgestellten Verbrennungsmotor kühlen und im Winter heizen - überhaupt kein Problem, auch zeitlich nicht! Wenn man dies mal erlebt hat, fällt einem erst auf wie primitiv und veralten das heutzutage normale Auto ist.

Es gibt auch bereits Batterien welche man sehr schnell laden kann, sind aber noch nicht in Serienreif.

Oben drauf ist ein Elektroauto super leise (fast schon zu leise für andere Vekehrsteilnehmer), und Emission bei geringer Geschwindigkeit bei welcher der Verbrennungsmotor nicht benötigt wird gegen Null.

Beim Beschleunigen lässt der Elektromotor sowieso alle Verbrennungsmotoren links liegen.

Die besagten "deutschen Luxusautos" sind dagegen stinkende Ratterkisten.

Noch ein bischen Entwickeln und Eletroautos werden zu fast perfekten Bodenfahrzeugen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.07.2012 11:14 Uhr
Dr. Wolfgang Klein

... und dann wollte ich noch darauf hinweisen

dass ein Hybrid-Fahrzeug kein Elektroauto ist. Weiterhin sind moderne Dieselmotoren genauso effizient wie Hybrid-Benziner. Toyota kauft bei BMW Dieselmotoren zu.

Im Langstreckenbetrieb bringen Hybridfahrzeuge gar nichts.

Die Geräuschentwicklung bei höheren Geschwindigkeiten kommt hauptsächlich von den Reifen und vom Luftstrom an der Karroserie und nicht vom Motor. Das außen und im Innenraum hörbare Motorgeräusch ist eine Frage der Dämmung. Ich spreche aus Erfahrung. Dämmung ist billiger als ein Elektroantrieb.

Im Übrigen bin ich auch für Hybridfahrzeuge: Stromerzeugung mit Verbrennungskraftstoff über Ottomotor, Dieselmotor oder Turbine und Generator. Radnabenelektromotoren. Ganz wie bei Luxusschiffen. Batterie als Puffer. Nur Batterie als Kraftquelle ist Quatsch.

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Dr. Wolfgang Klein

Stand der Technik von Elektrofahrzeugen

Ich verweise mal auf einen kürzlich im Internet-Auftritt der F.A.Z. Artikel mit einem Fahrbericht des Nissan Leaf.

Der ist deshalb interessant, weil ich jede Woche von Frankfurt nach Köln fahre. Die Strecke (Punkt-zu-Punkt) von 209 km schaffe ich in durchschnittlich 1 Stunde 50 Minuten mit kurzem Kaffeestop (10 min) zum Frühstücken, z.T. im Berufsverkehr.

Der Nissan Leaf muss bei der gleichen Strecke einen "Schnell"-Ladestop von mindestens 30 Minuten einlegen, weil sonst die Batterie nicht reicht. Dabei darf er nicht schneller als 100 km/h fahren, sonst muss er zweimal laden. Die Durchschnittsgeschwindigkeit dürfte daher (ohne Ladestopp) bei deutlich weniger als 80 km/h liegen. Ich vermute, der Fahrtest fand bei gemäßigten Temperaturen statt. Ich wage nicht über winterliche Fahrbedingungen zu spekulieren.

Das ist doch eher was für Masochisten.

Außerdem ist mir bei meinem Luxusauto noch nicht aufgefallen, dass es besonders riecht oder laut ist.

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 26.07.2012 18:35 Uhr

Unsinn, natürlich, gewaltiger Unsinn

Aber man sollte immerhin so viel heimische, brauchbare Energie zur Verfügung haben, um die Ernte einzubringen, also eher Methanol oder DME, der Unsinn mit E-10 gehört abgestellt.

Auf der anderen Seite, E-Motoren und Batterien sind schön, wenn sie leicht und ausdauernd sind und mit Materialien gebaut werden können, die ohne Umstände industriell verfügbar sind. Kupfer oder CNT , Seltene Erden.

Die Frage sollte sich also momentan stellen, was können wir tun, um die physische Mobilität zu substituieren, durch informelle Mobilität oder Seat sharing, zum Beispiel.

Die Frage nach Substitution der Primärenergie ist leider wieder als Krümelmonster vom Tisch gefallen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.07.2012 11:03 Uhr
Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 27.07.2012 11:03 Uhr

Man mag von den Ökologen halten, was man will, einerseits, andererseits --

Die Tragik dieser Leute liegt eben darin, dass sie die Physik nicht verstanden haben, ebenso nicht den Begriff der Wahrscheinlichkeit oder der des Risikos. Es ist halt die Frage des Betrachtungswinkels. Aber die Leute mit dem Atom haben eben auch ihr Beharrungsvermögen, oder die finanzielle Peitsche im Genick.
So haben sich beide Kräfte geradezu sinnlos ineinander verkeilt, ohne allerdings zu erwähnen, dass es noch andere Verdachtsmomente ausserhalb der offiziellen Diskussionsebene gibt. Starke Indizien sprechen dafür.

Fest steht, dass es aufgrund der geringen spezifischen räumlichen Energiedichte nicht mit dem bisherigen EE Ansatz geht und der Ansatz einer Reduzierung des spezifischen Verbrauchs des Nutzers ist durch mangelnden Einsatz der Atomkraft verwehrt.

Totale Blockade, aber davon leben sie alle, hat aber überhaupt nichts mit Nachhaltigkeit zu tun, wie es auch auf 3 Seiten DIN A4 nieder zu legen wäre.

Ohne Kernenergie, Niemals in einer sinnvoll sicheren Form.

Zum Grusse

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Horst lauterbach
Horst lauterbach (ash26e) - 26.07.2012 22:54 Uhr

Substitution?

Stellen Sie sich auf den Kopf und wedeln Sie mit beliebigen Körberteilen: Ohne Nutzung der Atomenergie werden wir von den Umweltschützern und Hosenscheißern dieses Landes zum Wahnsinn getrieben.

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Hans henseler

Die Effizienz der Umwandlung von Sonnenenergie in brauchbare Energie

ist irrelevant, da uns die Sonnenenergie kostenlos und unbeschraenkt zur Verfuegung steht.
Was zaehlt sind die Kosten der Umwandlung in Strom oder andere nutzbare Energieformen.
Die Erhoehung der Speicherkapazitaet von Batterien um den Faktor 10 ist ein frommer Wunsch -
vielleicht koennen die derzeitige oder zukuenftige Nobelpreistraeger etwas tun. Aber selbst die
sonst von mir geschaetzte Physikerin Angelika Merkel ist wohl diesem frommen Wunsch verfallen
wenn sie fuer 2020 eine Million Elektro-Autos prognostiziert.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.07.2012 14:58 Uhr
Anton Paschke

Wer bei Verstand ist kauft kein Elektroauto.

Weil ein Elektrofahrrad ausreicht.

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Georg Schneider

unbeschränkt leider nicht

Vielleicht scheint die Sonne kostenlos. Unbeschränkt aber leider nicht. Ganz im Gegenteil. Gerade in Deutschland gibt es immer wieder böse Wolken die den Energiefluss absolut unkontrollierbar machen. Daher zählt nicht nur was die Umwandlung in nutzbare Energieformen kostet, sondern auch wie man den plötzlich ausbleibenden Solarstrom ersetzt. Und spätestens das macht Solarstrom derzeit sehr teuer.
Die Aussagen von Dr. Klein zu Elektroautos würde ich zum jetzigen Zeitpunkt zwar bestätigen. Allerdings habe ich hier noch die Hoffnung, dass dem Mensch in 10 oder 20 Jahren Technologien zur Verfügung stehen, die Elektroautos sehr wohl sinnvoll werden lassen.

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Dr. Wolfgang Klein

Errata und Zustimmung

Die Sonnenenergie steht uns nicht unbegrenzt zr Verfügung, besonders in Deutschland nicht.

Die Kosten sind der Haupt-Knackpunkt! Das meiste andere ist Luxus, den wir uns bald sowieso nichtmehr erlauben können.

Die Träumereien über Batterien sind wirklich zum Lachen. Batterien werden niemals die Energiedichte von Verbrennungskraftstoffen erreichen.

Es gibt nachweisliche Fälle von Nobelpreisträgern die ziemlich viel Schwachsinn von sich gegeben haben.

Wer bei Verstand ist kauft kein Elektroauto.

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Hans Kolpak

Kohlendioxid ist ein Lebensmittel

Wenn zu wenig Kohlendioxid in der Atmosphäre ist, sterben die Pflanzen ab. Ausserdem ist es hirnrissig, über Bruchteile eines Prozentes zu sprechen, die vom Menschen beeinflusst sind. Der Kohlendioxidgehalt der Aussenluft schwankt zwischen Tag und Nacht so stark, dass jegliches Gezeter über Kohlendioxid einfach nur noch lächerlich ist: In der Mittagssonne 400ppm und vor Sonnenaufgang 600ppm beispielsweise.

Bert Brecht: Unsichtbar macht sich die Dummheit, indem sie sehr grosse Ausmaße annimmt.

Den Unsinn von Subventionen und Steuervorteilen samt der kompletten Einkommensteuer lasse ich jetzt mal weg.

Hans Kolpak
Deutsche ZivilGesellschaft

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Dr. Wolfgang Klein

Unfug mit Elektroautos

Elektroautos werden - entgegen verbreiteten naiven Überzeugungen - nie ein vollwertiger Ersatz für Autos mit Verbrennungsmotor werden, weil folgende Probleme prinzipiell nicht lösbar sein werden:

- Eingeschränkte Reichweite
- Ewige Ladezeiten (es sei denn es gibt ein Batteriewechselkonzept a la Shai Agassi)
- Unzureichende oder keine Heizung im Winter / Kühlung im Sommer
- Knappheit der Rohstoffe für Batterien
- Instabilität der Batterien bei Unfällen
- Astronomische Umstellungskosten

Sie sind auch nicht notwendig, denn:

- Verbrennungskraftstoffe können umweltfreundlich und CO2-neutral über Syntheseverfahren (z.B. Fischer-Tropsch) auch aus beliebigen nachwachsenden Rohstoffen, z.B Algen (8-facher Ertrag wie Raps) hergestellt werden.
- Die synthetische Herstellung von Verbrennungskraftstoffen ist preisgünstiger als eine Umstellung auf leistungsschwache Elektrofahrzeuge.

Batterien bauen die Chinesen, leistungsstarke Luxusfahrzeuge wir Deutschen.

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Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.07.2012 12:18 Uhr
Dr. Wolfgang Klein

@Anton Paschke und Jürgen Ludwig - Vorurteile und alte Hüte

Vorurteil: Nur Griechen und ein paar neureichen Chinesen kaufen Luxusautomobile.

Ich selbst bin langjährig als IT-Berater in der Automobilindustrie tätig, u.a. bei einem Premium-Hersteller und bei einem Mittelklasse-Hersteller. Von daher weiß ich sehr genau wo das Geld verdient wird. Auf jeden Fall nicht da wo Sie meinen - im Grundbedarfbereich. Da werden eher Verluste gemacht.

Was soll das überhaupt sein - Grundbedarf?

Alter Hut: Ihr Beispiel, Herr Ludwig, ist das (es gibt kein anderes) das in E-Auto-Propagandafilmen regelmäßig wiederkäut wird. Verschwörungstheorie: Das E-Auto wird durch eine Mafia bornierter und geldgieriger Auto-Manager verhindert! Heute ist das Gegenteil der Fall. Lemmingartig meint jeder, auf den E-Auto-Zug aufspringen zu müssen. Wenn Sie so überzeugt sind, dann tun Sie doch was. Kaufen Sie sich für einen astronomischen Preis eins! Ich habe nichts dagegen. Ich hätte nur Einwände, wenn dieser Unfug mit meinen Steuern subventioniert würde.

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Juergen Ludwig

So ganz stimmt Ihre Einschätzung nicht.

1996 kam in Kalifornien das EV 1 von GM auf die Straßen (Clean Air Act). Und dieser Zweisitzer hatte beachtliche Qualitäten: Spitze 129 km/h, Beschleunigung in 9 Sec. von 0 auf 100 km/h, Reichweite 225 km. Der kleine Haken dabei, er konnte nur geleast werden, die Käufer wurden streng geprüft und die Automobillobby arbeite Intensiv an der Abschaffung der Emissionsgesetze. Als diese das erreicht haben, wurden alle EV 1 von GM eingesammelt und in der Wüste verschrottet. Die zu dieser Zeit Pionierarbeit leisteten Batterie Manufakturen wurden erst von GM aufgekauft und nach dem Produktionsstopp des EV 1 an die Ölindustrie weiter veräußert. Sie können sich ja vorstellen, welche Interessenlage hier verfolgt wurde. Schön zu sehen im Film "Warum das Elektroauto sterben musste", den Sie auf YouTube finden.

Heute sieht es etwas anders aus. Da wird sich so mancher dt. Autokäufer noch die Augen reiben. Das Modell Tesla S hat durchaus Langstreckenpotential zu Preisen einer E-Klasse von Mercedes.

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Anton Paschke

Batterien bauen die Chinesen, leistungsstarke Luxusfahrzeuge wir Deutschen.

Genau! und wer kauft sie? Bis vor kurzem noch die Griechen. Vielleicht auch ein paar neureiche Chinesen. In Deutschland wird es fuer mehr und mehr Leute unerschwinglich. Dabei wuerde ein kleines Fahrzeug (wie der Smart), 80 km/h Spitze, 160 km Reichweite, Ladezeit der Batterien 30 Minuten, fuer die meisten Pendler ja ausreichen. Es wird in Grosserie gebaut, kostet etwa 6500 USD FOB Schanghai. Das Luxusfahrzeug ist eine Wahnidee, kein Grundbedarf.

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Anton Paschke

Napoleon

ist mit einem Dampfschiff nach Santa Helena gebracht worden.

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Dr. Wolfgang Klein

@Georg Schneider

Es ist mir schon bewußt, dass ich natürlich keine Prognose mit 100%-iger Sicherheit abgeben kann. Ich äußere hier meine Meinung. Diese basiert darauf, dass es seit beinahe 100 Jahren Elektroautos gibt, jedoch kein prinzipiell nennenswerter Fortschritt in den kritischen Punkten (Reichweite, Ladezeit, Kosten etc.) zu erkennen ist. Zu Kaiser Wilhelm II: Das Automobil hat das Pferd in kürzester Zeit ersetzt. Diesen Kulanz-Zeitraum hat das Elektroauto schon lange überschritten. Mir kommt das eher so vor wie bei der Kernfusion. Da haben Fachleute in den 50er/60er Jahren die baldige Inbetriebnahme eines Fusionsreaktors prophezeit. Bis heute ist er immer noch nicht in Sicht. Genau das gleiche mit einer Mars-Expedition. Außerdem gibt es keine zwingenden Gründe (Umwelt oder Kosten oder Autarkie) auf das teure und unkomfortable Elektroauto umzustellen.
Bezüglich meiner Promotion: Ist Mathematik mit Physik als Nebenfach technisch?

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Georg Schneider

Vorsicht mit dem Wort 'nie'

An diesem Wort sind schon ganz andere Größen gescheitert:

Kaiser Wilhelm II : Das Automobil wird das Pferd niemals ersetzen. Es ist viel zu teuer und man müßte überall Straßen bauen.

Napoleon: Was, bitte sehr, veranlasst Sie zu der Annahme, dass ein Schiff gegen den Wind und gegen die Strömung segeln könnte, wenn man nur ein Feuer unter Deck anzünde? Bitte entschuldigen Sie mich. Ich habe keine Zeit, um mir so einen Unsinn anzuhören.

Aber schön das Sie nicht zu den naiven Menschen gehören.
Ich vermute, dass Sie nicht in einem technischen Fach promoviert haben, oder?

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Hans Böhringer

Alles Bio

Getreide wird knapp und schon haben wir die Schlagzeile der Deutschen Müller:
Mehl, Brot und Brötchen müssen teurer werden!
Dazu beigtragen hat auch der Flächenverbrauch für "Bio"sprit, endlose Maiswüsten für "Bio"gas usw - und die deutschen Bauern haben dafür noch doppelt Subventionen eingefahren. Einmal die Flächenprämie der EU und dann noch die zusätzlichen Energiesubventionen der Bundesrepublik bzw. der Verbraucher. Aber im Namen von "Bio" ist alles gut und geht alles.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.07.2012 23:57 Uhr
Anton Paschke

Bio-Dollar

kommt bald mal als Waehrungseinheit. Die Amis streichen einfach 9 Nullen.

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Rolf-Dirk Maehler

Zu diesem Interview, welches Zweifel an der entsprechenden Politik von EU und deutscher ...

... Bundesregierung verstärkt, möchte ich nur zwei Dinge anmerken:
1. Obwohl z.Z. wieder die sich abzeichnenden Steigerung der Nahrungsmittelpreise in vielen Medien wortreich mit der Trockenheit in den USA begründet wird, kann man auch festhalten, daß der Unsinn mit den Biokraftstoffen wohl deutlich mehr dazu beiträgt.
2. Der Hinweis auf die Chancen von Elektromotoren für Kraftfahrzeuge ist nur dann richtig, wenn dann für die Stromversorgung Brennstoffzellen eingesetzt werden (können und sollen). Daß Batterien (Akkumulatoren) das jemals leisten können, ist eher unwahrscheinlich, weil die notwendige Energiedichte sich noch lange nicht abzeichnet. Aber immerhin kann man schon U-Boote mit Brennstoffzellen hervorragend betreiben. Da zeichnet sich ab, daß das in jedem Fall sehr viel schneller realisierbar sein kann, zumal kluge Autohersteller bereits an diesem Thema arbeiten und uns nicht mit Reichweiten von knapp 100 km abspeisen wollen.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.07.2012 14:44 Uhr
Anton Paschke

ein ganz alter Witz

Da war doch der Nikita Chruschtschew in Amerika. Er fuhr mit John F Kennedy in Florida im Ruderboot spazieren. Sagt der John F.: wir haben das beste U-Boot der Welt (heisst Polaris). Ist bei den Spitzbergen getaucht, unter dem Eis durch die Beringstrasse gefahren und im Pacifik wieder aufgetaucht. Sagt Nikita: das ist noch garnichts! Wir haben so ein U-Boot, das ist in Kronstadt getaucht, um die ganze Welt gefahren und dann, zurueck in Kronstadt, wieder aufgetaucht! Sagt John F: das glaube ich nicht! Das ist ein Beschiss! Waehrend die zwei so streiten, taucht neben ihnen ein ganz rostiges U-Boot auf. Ein Weissbaertiger schaut heraus und fraegt: ist der Krieg schon aus? Nein? Verdammter Bismarck!

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Rolf-Dirk Maehler

@ Thomas Philippi (mot2) - Da scheinen Sie nicht ganz auf dem Laufenden zu sein

Die Entwicklung ist weiter gegangen. Der "Verkaufsschlager" der deutschen Uboot-Industrie sind Boote mit Brennstoffzelle, die sehr ähnliche Vorteile haben wie Atom-Uboote ohne mit deren Problemen und Nachteilen behaftet zu sein. Immerhin hat man schon Fahrten von 14 Tagen getaucht und über einige tsd Kilometer absolviert und das bedeutet, daß man den Strom nur mit den Brennstoffzellen erzeugt hat. Obwohl diese Entwicklung schon weit fortgeschritten ist und sich auch schon erfolgreich verkauft, ist das alles noch nicht abgeschlossen. Sie haben sicher nichts Falsches gesagen, erwecken aber doch den Eindruck als handele es sich noch um "Weltkriegstechnologie". Daher sei auch darauf hingewiesen, daß die Brennstoffzellen immerhin 306 KW erzerugen und das dauerhaft und ohne Abgase.
Im Übrigen bezog sich mein Hinweis nur darauf, daß die Brennstoffzellentechnologie vermutlich chancenreicher ist, als Strom nur in Akkumulatoren zu speichern und dann für den Antrieb zu nutzen.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 26.07.2012 21:53 Uhr

nucleare antriebe sind bei u-booten auch verbreitet

sie haben dadurch eine enorme reichweite. fragen sie mich nicht wie viele monate vergehen bis sie "betankt" werden müssen.

ich gebe zu die dt. mit der brennstoffzelle haben einen guten ruf

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 26.07.2012 19:27 Uhr

Die UBoote arbeiten Diesel Elektrisch

Nur für den ausdauernden Tauchgang in Langsamfahrt wird der hybride Teil herangezogen.

zum Grusse

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Peter Steiner

E10 = Unsinn?

Ja, absolut! Und deswegen tanke ich es auch nicht, obwohl ich könnte.

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Martin Hofmann-Apitius

Mich würde interessieren ....

.... ob und ggf. wann in der Batterie-Technologie jemals ein Faktor 10 bei der Energiedichte oder der Speicherkapazität erreicht wurde. Es würde mich nicht überraschen, wenn es noch nie in der Vergangenheit solche "Sprünge" gegeben hätte, aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren ...

Ich fürchte, wir werden auch in der Zukunft nicht umhin kommen, energiereiche chemische Verbindungen als Energiespeicher zu nutzen.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.07.2012 23:51 Uhr
Anton Paschke

800 USD

Herr Berger behauptet es seien 800 Euro.
Ich habe voriges Jahr eine Kleinstmenge (fuer ein Fahrad) gekauft und etwa 450 USD bezahlt.
FOB Hong Kong.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 26.07.2012 17:39 Uhr

Der Ausblick ist vielversprechend

Der Lithium-Schwefel-Akkumulator erreicht heute die zehnfache Leistung in Wh/kg gegenüber einem Bleiakku. Unter dem Stichwort Akkumulator finden sie auf Wikipedia eine Tabelle die den derzeitigen Entwicklungsstand zeigt. Am vielversprechendsten wäre demnach der Zinn-Schwefel-Lithium Akku mit einer 300-fachen Energiedichte gegenüber dem Bleiakku. Für eine Traktionsbatterie werden jedoch 2000 Ladezyklen und eine Lebensdauer von 10 Jahren gefordert. D.h. man muss Kompromisse eingehen und das bedeutet dass die theoretischen Werte dann nicht erreicht werden. In die letzten 10 Jahren wurden enorme Fortschritte gemacht. Es ist daher zu erwarten dass in weiteren 10 Jahren eine bezahlbare und zuverlässige Traktionsbatterie für 500 km Reichweite verfügbar sein wird. Derzeit scheitern die Akkus noch am Preis. Für 100 km Reichweite braucht man etwa 10 kWh Speicherkapazität. Eine kWh kostet noch etwa 800 US$.

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Robert Hofer
Robert Hofer (hoferrob) - 26.07.2012 17:11 Uhr

Am Elektroaut führt kein Weg vorbei, das wird auch die Deutsche Autoindustrie noch entdecken

Die Eneergieeffizienz von Elektromotoren ist dramatsich besser als von Verbrennungsmotoren. Die meisten Menschen fahren in 80 % der Fälle nicht weiter als 100 km pro Tag. Somit ist schon jetzt eigentlich klar, wohin die Entwicklung gehen muss - auch wenn die Fortschitte in der Batteritechnik auf sich warten lassen.

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Jonathan Ullwer

Keine Sprünge, aber starke Verbesserungen

Eine herkömmliche Auto-Starterbatterie hat eine Energiedichte von 30 Wh/kg. Auf die schnelle habe ich dank Suchmaschine aktuelle Akkuprototypen von Envia Systems mit der mehr als zehnfachen Energiedichte von angeblich um die 400 Wh/kg gefunden.
Diese sollen in Elektroautos zum Einsatz kommen und wurden unter Aufsicht der US Navy getestet.

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Frank Wunderlich-Pfeiffer

Um 1910 versprach man eine Verzehnfachung der Kapazität innerhalb von 10 Jahren

Damals waren Bleibatterien tatsächlich noch nicht vollkommen ausgereift. Aber auch die besten Lithium Akkus haben heute lediglich die 5fache Kapazität der damaligen Batterien. Wo es weitere Verbesserungen gegeben hat, ist die Effizienz der Elektromotoren - aber die ist jetzt bei deutlich über 90% angekommen.

Damit will ich keinen Abgesang auf Elektrofahrzeuge anstimmen, aber das Elektroauto (so wie es heute Verstanden wird) wird es niemals geben.

Für Elektrofahrzeuge wird es jedoch eine glänzende Zukunft geben. Elektrozüge sind eine der effizientesten Methoden sich über Land fort zu bewegen - auch weil sie größtenteils auf Batterien verzichten.

Wer aber autonome Elektrofahrzeuge im Individualverkehr haben möchte, der sollte sich allem voran von hohen Geschwindigkeiten verabschieden. Schon 1910 hatten Elektroautos eine Reichweite von über 100km - auf Feldwegen! Freilich mit weniger als 30km/h.

Weiteres liefert google.com unter "lowtechmagazine electric car" (erster Treffer)

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Benedikt Haag
Benedikt Haag (BHaag) - 26.07.2012 15:12 Uhr

Palmöl Nahrungsmittel

Vielleicht hätte der werte Herr sich einmal darüber informieren können, dass ca. 70 % des produzierten Palmöls in die Nahrungsmittelindustrie geht, weitere 25 % etwa in die Industrie.
Der Rest, also etwa 5% ledidlich dienen der energetischen Verwertung.

Ähnlich verhält es sich mit Soja und Getreide - hier überwiegt die Verwendung für Futtermittel.

Wir sollten viel eher unsere Gier nach Fleisch überdenken.

Es gibt sicherlich vieles, was man an der derzeitigen Produktion von Biokraftstoffen auszusetzen gibt, aber ihnen gleich eine generelle Abfuhr zu erteilen ist nicht sinnvoll und unsachlich.

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Axel Lüssow
Axel Lüssow (alsigma) - 26.07.2012 14:19 Uhr

Wie sich Unsinn verselbstständigt, selbst wenn die "Erfinder" dagegen sind...

... kann man an der Beimischungspflicht nachvollziehen.

Die Idee mit dem Biosprit klingt auch erst einmal verlockend: Wir brauchen das knappe Öl weniger, können guten Gewissens weiter auf den Individualverkehr setzen und mit Pendlerpauschale das Umland der Städte besiedeln.

Aber inzwischen haben die Ökos noch einmal nachgerechnet: negative Umweltbilanz, schlechte Klimabilanz und steigende Nahrungsmittelpreise. Aber wieso wird freudig weiter ein widerlegtes Konzept gefördert, wo doch selbst die "Erfinder" inzwischen davon abgerückt sind?

Antwort: Weil die Agrar- und Autolobby sich die Hand gegeben haben und von ihrer politischen Lobby unterstützt werden. Die einen erhalten einen garantierten, profitablen Absatzmarkt, die anderen können fast dieselbe Technik weiter verkaufen und die letzteren pflegen ihre Klientel. Und das "Beste": Man kann sogar dem politischen Gegner dafür verantwortlich machen und außer Treibstoff "Bio" allgemein diffamieren - nur die Umwelt hat das Nachsehen.

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