17.09.2012 · Bei Parodontitis sollte man alle Keime kennen. Wissenschaftler halten einen neuen Ansatz bei der Behandlung der Entzündung des Zahnapparates für sinnvoll.
Von Christina HucklenbroichRichtlinien für Lesermeinungen
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...ist das einzige, was wirklich hilft.
Grundlegend für die Ausbildung einer Parodontitis ist einfach die
Existenz vom Plaque, bakteriell besiedelten Zahnbelägen.
Eine vernünftige Zahnpflege, richtiges und gründliches Putzen
und die Verwendung von Zahnseide sowie regelmäßige
professionelle Unterstützung durch die Zahnarztpraxis (Stichwort
professionelle Zahnreinigung) sind die besten Präventivmaßnahmen.
Ist das Kind schon in den Brunnen gefallen, d.h. hat man schon eine
Parodontitis, dann kann, aber auch nur wenn die Mundhygiene entsprechend
verbessert wird, die High-Tech-Medizin ergänzend hilfreich sein.
Statistisch kauft jeder Deutsche, so glaube ich gehört zu haben,
1,2 Zahnbürsten im Jahr...
Das sagt doch schon einiges über die Mundhygiene aus...
Parodontidis ist zu mehr als 90% schlicht Ausdruck mangelhafter
Mundhygiene (ggf. plus Rauchen). Eine wesentliche Verbesserung der
Mundgesundheit ist folglich alleine durch Putzaufklärung und
regelmäßiger Professioneller Zahnreinigung zu erreichen.
Verglichen dazu ist der Hightech-Ansatz vielleicht superschick, im
Resultat aber äußerst dürftig. Hochschulkram halt.
Christina Hucklenbroich Jahrgang 1978, Redakteurin im Ressort „Natur und Wissenschaft“
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