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Weltraumteleskop Schon wieder eine Panne: „Hubbles“ Kamera ist ausgefallen

30.01.2007 ·  Ende vergangenen Jahres hatte die Nasa eine Reparaturmission für „Hubble“ beschlossen - und für Mai 2008 terminiert. Jetzt ist die Hauptkamera des alternden Weltraumteleskops ausgefallen. Und auch die arbeitete schon mit Ersatzelektronik.

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Mit dem „Hubble“-Weltraumteleskop gibt es wieder technische Probleme. Wie die amerikanische Weltraumbehörde Nasa am Montag im Goddard-Raumfahrtzentrum bei Washington mitteilte, ist die Hauptkamera des Teleskops ausgefallen. Grund sei offenbar ein Fehler in der Stromversorgung der ACS-Kamera (Advanced Camera for Surveys), der bereits am Samstag aufgetreten sei. Schon seit Sommer vergangenen Jahres arbeitet die Kamera den Angaben zufolge nach einer Fehlfunktion mit einer Ersatzelektronik. Techniker würden nun versuchen, die Kamera wieder auf die Primärsysteme umzustellen, um zumindest einen teilweisen Betrieb zu ermöglichen. Die wissenschaftliche Arbeit solle noch in dieser Woche mit den verbliebenen Instrumenten des Teleskops fortgesetzt werden.

Ende vergangenen Jahres hatte die Nasa eine Reparatur- und Verjüngungsmission für das alternde „Hubble“-Teleskop beschlossen. Der 11-tägige Einsatz der Raumfähre „Discovery“ soll jedoch frühestens im September 2008 beginnen. Inwieweit sich die neue Panne mit dem ACS-System auf diese Planungen auswirke, sei noch nicht abzusehen, hieß es am Montag bei der Nasa. Eine Untersuchungsgruppe solle dies bis Anfang März klären.

Das elf Tonnen schwere „Hubble“-Teleskop umkreist die Erde seit bald 17 Jahren. Aus 600 Kilometern Höhe blickt es ungehindert von den Luftschichten der Erde in die Tiefen des Alls. Nie zuvor gesehene Bilder von fernen Galaxien, sterbenden Sonnen und so genannten Schwarzen Löchern verschafften den Astronomen neue Einblicke in die Entstehung und den Aufbau des Universums.

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