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SpaceX : Beinbruch bei Raketen-Rückkehr

  • Aktualisiert am

Die Falcon-9-Rakete auf dem Weg ins All. Bild: AFP

Im Dezember war es der amerikanischen Firma Space X gelungen, die Antriebsstufe einer Rakete wieder auf der Erde landen zu lassen. Nun scheiterte der Versuch einer Landung auf einer schwimmenden Plattform.

          Die Landung einer Raketenstufe auf der Erde wurde im Dezember als Durchbruch für die Raumfahrt gefeiert. Nun scheiterte das amerikanische Raumfahrtunternehmen Space X zum vierten Mal bei dem Versuch, die erste Stufe einer Falcon-9-Rakete auf einer schwimmenden Plattform im Meer landen zu lassen. 

          Wie das Unternehmen von Milliardär Elon Musk am Sonntag mitteilte brach ein Stützbein bei der Landung auf der im Pazifik schwimmenden Plattform, die Landung sei wohl zu hart gewesen. Wegen den schlechten Wetters war zuvor die Liveübertragung von der Plattform abgebrochen.

          Der Start der Falcon-9-Rakete um 10:42 Uhr Ortszeit von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien war zuvor trotz schlechten Wetters problemlos verlaufen. Die Rakete transportierte einen Jason-3-Satelliten der amerikanischen Weltraumbehörde Nasa zur Beobachtung von Meeresoberflächen.

          Bereits 2015 endeten drei Versuche, die erste Stufe auf einer schwimmenden Plattform im Atlantik landen zu lassen, mit einer Bruchlandung. Ziel von Space X ist es, mit den sogenannten Recyclingraketen die Kosten der Raumfahrt zu senken und die Umwelt zu schonen. Alle Raketen, die derzeit ins All geschossen werden, sind Einweg-Raketen.

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