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Raumfahrt Norwegische Arktis-Insel als Mars-Ersatz

07.07.2003 ·  Die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa will auf der norwegischen Insel Svalbard in der Arktis künftige Mars-Expeditionen testen.

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Die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa will auf der norwegischen Insel Svalbard in der Arktis künftige Mars-Expeditionen testen. Wie die Osloer Tageszeitung „Aftenposten“ am Montag berichtete, ähnele die Oberfläche der Insel mit ihren Vulkanen, Gletschern und heißen Quellen dem Mars. Dort könnten also Roboter getestet und Astronauten trainiert werden. Nasa-Chef Sean O'Keefe habe Svalbard bereits besucht und ein Team von 14 amerikanischen und norwegischen Wissenschaftlern soll noch in diesem Sommer damit beginnen, Instrumente dort zu testen.

Anfang Juni war an Bord einer Delta-Rakete der Mars-Landeroboter „Spirit“ zu seiner 56 Millionen Kilometer langen Reise zum Roten Planeten gestartet. Bereits zuvor hatte die Europäische Weltraumagentur Esa das Rennen zum Mars eröffnet. Sie brachte die Sonde „Mars- Express“ auf die Reise. Ende Dezember soll „Mars- Express“ das Ziel erreichen und den Landeapparat „Beagle 2“ aussetzen, der auf dem Mars ebenfalls nach Lebensspuren suchen soll.

Die Nasa war nach der „Columbia“-Katastrophe in die Kritik geraten: Erst 1999 war die Sonde „Mars Climate Orbiter“ und der Roboter „Mars Polar Lander“ kurz vor der Landung verschwunden. Daraufhin hatte die Nasa ihr gesamtes Marsprojekt auf den Prüfstand gestellt. 1997 allerdings begeisterte der viel kleinere Pathfinder-Rover „Sojourner“ die Fernsehzuschauer, obwohl er insgesamt nur ein Areal von der Größe eines Fußballfeldes auf dem Mars erkundete - das schaffen seine Nachfolger dank neuer Motoren und dank ihrer Größe in einem Tag.

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