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Samstag, 18. Februar 2012
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Raumfahrt Nasa meldet Spuren von Wasser auf dem Mond

13.11.2009 ·  Im Zuge eines gezielten Sonden-Einschlags will die amerikanische Weltraumbehörde NASA Wasser auf dem Mond nachgewiesen haben. Bislang hatten Forscher nur vage Hinweise auf Spuren von Eis gefunden.

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Auf dem Mond gibt es der amerikanischen Weltraumbehörde NASA zufolge Spuren von Wasser. Das ergab die vorläufige Analyse von Proben aus einem Mondkrater, wie die NASA am Freitag mitteilte. Bislang hatten Forscher nur vage Hinweise auf Spuren von Eis gefunden. Der NASA zufolge ergab sich der Fund bei der Analyse von Proben aus der Staubwolke, die Forscher Anfang Oktober mit dem gezielten Absturz eines kleinen Raumfahrzeugs selbst verursacht hatten.

Zunächst war eine zwei Tonnen schwere ausgebrannte Raketenstufe mit rund 9.000 Stundenkilometern in einen Mondkrater eingeschlagen. Daraufhin hatte sich eine rund 1,6 Kilometer hohe Rauchsäule gebildet. Im Abstand weniger Minuten folgte dann die 79 Millionen Dollar teure Raumsonde LCROSS (Lunar Crater Observation and Sensing Satellite), um den Aufprall untersuchen zu können. Das Vorhaben vom 9. Oktober war von vielen Beobachtern zunächst kritisiert worden, da eine von der NASA vorab angekündigte bis zu zehn Kilometer hohen Staubwolke ausblieb, die auch von der Erde aus noch zu sehen sein sollte.

Von dem gezielten Absturz der beiden Objekte erhofften sich die Wissenschaftler einen Beweis für Wasser auf dem Mond - offenbar mit Erfolg. Sie vermuteten bereits vorab, dass sich gerade tief unten in Kratern an den Polen, die nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt sind, Wasser in Form von Eis gesammelt haben könnte. Wasser ist eine wichtige Voraussetzung für den Aufbau längerfristiger bemannter Stationen auf dem Mond.

Die amerikanische Mondsonde Lcross (“Lunar Crater Observation and Sensing Satellite“) ist an diesem Freitag wie geplant samt der Oberstufe ihrer Trägerrakete auf dem Mond eingeschlagen. Die Raketenstufe traf als Erstes gegen 13.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit auf den Erdtrabanten auf, vier Minuten später folgte die Raumsonde selbst. Ziel des Vorhabens war es, herauszufinden, ob in einigen Kratern im Südpolargebiet des Mondes, in die nie Sonnenlicht dringt, gefrorenes Wasser verborgen sein könnte, das beim Einschlag verdampfen würde. Nach jüngsten Erkenntnissen sind weite Teile des Mondes von einigen Lagen Wassermolekülen bedeckt. Sofortige Ergebnisse waren aber nicht zu erwarten.

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