05.12.2003 · Wenn Anfang 2004 die Esa-Sonde Rosetta in den Weltraum startet, ist auch ein kleines Landegerät mit an Bord. Es soll im Jahr 2014 auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko landen. In einem Wettbewerb können Jugendliche Namen für das Gerät vorschlagen.
Wenn Anfang 2004 die Esa-Sonde Rosetta in den Weltraum startet, ist auch ein kleines Landegerät mit an Bord. Es soll im Jahr 2014 auf dem Kometen Tschuryumov-Gerasimenko landen. Doch es hat noch keinen Namen. Die Raumfahrtagenturen aus Deutschland, Frankreich, Italien und Ungarn laden deshalb Jugendliche aus diesen Ländern ein, dem Landemodul einen Namen zu geben.
Der Wettbewerb steht allen Jugendlichen aus Deutschland, Frankreich, Italien und Ungarn im Alter zwischen 12 und 25 Jahren offen. Im Zeitraum vom 1. Dezember bis zum 5. Januar können die Namensvorschläge einschließlich einer Begründung eingesandt werden. Danach werden im Januar 2004 die Gewinner ermittelt.
Der erste Preis ist eine Reise an den Startplatz der Rosetta-Mission zum europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch Guyana. Der zweite Gewinner wird eingeladen, den Start der Rosetta-Mission während einer Live-Übertragung im Weltraumkontrollzentrum der Esa in Darmstadt mitzuerleben.
Richtlinien für die Namensgebung:
Der vorgeschlagene Name muß:
- eine Verbindung zur europäischen Kultur haben
- eine Verbindung zur Rosetta-Mission haben
- leicht verständlich sein
- keine Verbindung zu kommerziellen Produkten oder Aktivitäten besitzen
- keine Verbindung zu anderen Raumfahrtprojekten oder Aktivitäten besitzen
- keine Verbindung zu einer lebenden Person besitzen
- keine Verbindung zu religiösen oder politischen Aspekten besitzen