http://www.faz.net/-gwz-yhw9

Mond : Wo die Strahlen der Sonne hinfallen

  • -Aktualisiert am

Blicke in die Ewige Nacht am Boden der großen Krater Bild: Nasa

Wohin die Sonne nie kommt: Eine aus 1700 Bildern komponierte Darstellung des Südpolargebiets des Mondes zeigt, in welche der dort gelegenen Kraterbereiche immer im Schatten liegen.

          In den Polargebieten der Erde gibt es je nach Jahreszeit die lange Polarnacht, in der die Sonne nie aufgeht, und den langen Polartag mit ständigem Sonnenschein. Auf dem Mond herrschen andere Verhältnisse. Die Krater in dessen Polargebieten sind nämlich so tief, dass ihre Böden selbst im Hochsommer keinen Sonnenstrahl empfangen.

          Die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa hat die Situation oberhalb von 88 Grad nördlicher und südlicher Breite jetzt genauer mit dem „Lunar Reconnaissance Orbiter“ untersucht. Diese Sonde hat das Südpolargebiet des Erdtrabanten sechs Monate lang immer wieder fotografiert. Insgesamt sind 1700 Bilder entstanden. Aufjedem Bild markierten die Forscher, welche Gebiete im Sonnenlicht lagen und welche nicht.

          Die Überlagerung der Daten lieferte dann genauere Informationen darüber, wie lange innerhalb der Untersuchungsperiode die einzelnen Gegenden beleuchtet waren. Die „ewige Nacht“ herrscht nur am Boden der großen Krater. Die am längsten beschienenen Regionen erscheinen in dieser Darstellung am hellsten.

          Topmeldungen

          Jung und konservativ und eine Kritiker von Kanzlerin Merkel: Jens Spahn

          Merkels neue Minister : Reform statt Revolution in der CDU

          Angela Merkel gibt dem Druck aus der eigenen Partei nach und kündigt vor dem Parteitag eine Verjüngung der CDU-Minister in der nächsten Bundesregierung an.

          Olympia-Kommentar : Schluss damit!

          Genug gebüßt! Das IOC will einen Schlussstrich unter die Causa Russland ziehen: Die baldige Rückkehr des russischen olympischen Komitees auf den Olymp ist vor allem eine Frechheit gegenüber Sportlern in aller Welt.

          Zur Frankfurt-Wahl : Große und kleine Überraschungen

          Peter Feldmann ging von der Pole Position des Amtsinhabers ins Rennen, diesen Vorsprung hat er beherzt genutzt. Seine Motorleistung war jedoch nicht so stark, dass er die Konkurrenten um den Posten des Rathauschefs vom Start weg hätte überrunden können.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.