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Veröffentlicht: 01.01.2011, 06:00 Uhr

Mond Wo die Strahlen der Sonne hinfallen

Wohin die Sonne nie kommt: Eine aus 1700 Bildern komponierte Darstellung des Südpolargebiets des Mondes zeigt, in welche der dort gelegenen Kraterbereiche immer im Schatten liegen.

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© Nasa Blicke in die Ewige Nacht am Boden der großen Krater

In den Polargebieten der Erde gibt es je nach Jahreszeit die lange Polarnacht, in der die Sonne nie aufgeht, und den langen Polartag mit ständigem Sonnenschein. Auf dem Mond herrschen andere Verhältnisse. Die Krater in dessen Polargebieten sind nämlich so tief, dass ihre Böden selbst im Hochsommer keinen Sonnenstrahl empfangen.

Die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa hat die Situation oberhalb von 88 Grad nördlicher und südlicher Breite jetzt genauer mit dem „Lunar Reconnaissance Orbiter“ untersucht. Diese Sonde hat das Südpolargebiet des Erdtrabanten sechs Monate lang immer wieder fotografiert. Insgesamt sind 1700 Bilder entstanden. Aufjedem Bild markierten die Forscher, welche Gebiete im Sonnenlicht lagen und welche nicht.

Die Überlagerung der Daten lieferte dann genauere Informationen darüber, wie lange innerhalb der Untersuchungsperiode die einzelnen Gegenden beleuchtet waren. Die „ewige Nacht“ herrscht nur am Boden der großen Krater. Die am längsten beschienenen Regionen erscheinen in dieser Darstellung am hellsten.

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