Auszug aus dem Artikel:
„ ...Doch spätestens seit Mitte der neunziger Jahre haben die Wissenschaftler solche Überlegungen zu den Akten gelegt. Damals sind ferne Supernova-Ereignisse als erkennbar zu hell entlarvt worden. Die explodierenden Sterne konnten nicht so weit entfernt sein, wie man aus den Rotverschiebungswerten ableitete. Offenbar galt der von dem amerikanischen Astronomen Edwin Hubble vor mehr als achtzig Jahren erkannte Zusammenhang zwischen der Rotverschiebung von Galaxien und deren Entfernung nur in der „näheren“ räumlichen und zeitlichen Umgebung des Betrachters.
Die Messungen an fernen Supernovae zeigten indes klar, dass sich die Expansion des Universums irgendwann in der Vergangenheit beschleunigt hatte. Offenkundig hatte man mit den gemessenen, „lokalen“ Rotverschiebungswerten die Abstände weit entfernter Objekte überschätzt. Ob sich auch ferne Bereiche des Universums inzwischen schneller ausdehnen, ist dagegen bislang offen - auch wenn der überwiegende Teil der Wissenschaftler davon überzeugt ist. Denn es gibt eine Schwierigkeit: Regionen im Universum, die zum Beispiel acht Milliarden Lichtjahre von uns entfernt sind, sehen wir heute wegen der entsprechend langen Laufzeit des Lichtes so, wie sie vor acht Milliarden Jahren ausgesehen haben. Was dort vor sechs Milliarden Jahren geschah, wird hier erst in zwei Milliarden Jahren zu beobachten sein...“
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Kleine Korrektur
Rainer Juppe-Weigend (Positron1)
- 16.01.2013, 21:03 Uhr
Schön wenn wir in die Vergangenheit
Andreas Ritter (Exilkaiser)
- 15.01.2013, 22:41 Uhr
Die Galaxien,deren Licht erst nach mehreren Milliarden Jahren bei uns
eintrifft,wird es so
günther reichert (g.reichert)
- 15.01.2013, 20:47 Uhr
Die Warner vor dem Klimawandel sollten ihre Froschperspektive aufgeben
und sich auf dem
Lothar Wölfel (LWoelfel)
- 15.01.2013, 16:35 Uhr
