Home
http://www.faz.net/-gx0-75r3p
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Mittwoch in „Natur und Wissenschaft“ Universum auf Achterbahnfahrt

Wir wissen heute, dass sich das Universum immer schneller ausdehnt. Doch das war nicht ständig so. In seiner Frühphase hat sich die Expansion des Kosmos sogar verlangsamt. Über das seltsame Phänomen und dessen Ursache berichtet unser Mitarbeiter Hermann-Michael Hahn

© F.A.Z. Vergrößern Die Seite 1 der Ausgabe von diesem Mittwoch.

Auszug aus dem Artikel:

  „ ...Doch spätestens seit Mitte der neunziger Jahre haben die Wissenschaftler solche Überlegungen zu den Akten gelegt. Damals sind ferne Supernova-Ereignisse als erkennbar zu hell entlarvt worden. Die explodierenden Sterne konnten nicht so weit entfernt sein, wie man aus den Rotverschiebungswerten ableitete. Offenbar galt der von dem amerikanischen Astronomen Edwin Hubble vor mehr als achtzig Jahren erkannte Zusammenhang zwischen der Rotverschiebung von Galaxien und deren Entfernung nur in der „näheren“ räumlichen und zeitlichen Umgebung des Betrachters.

Die Messungen an fernen Supernovae zeigten indes klar, dass sich die Expansion des Universums irgendwann in der Vergangenheit beschleunigt hatte. Offenkundig hatte man mit den gemessenen, „lokalen“ Rotverschiebungswerten die Abstände weit entfernter Objekte überschätzt. Ob sich auch ferne Bereiche des Universums inzwischen schneller ausdehnen, ist dagegen bislang offen - auch wenn der überwiegende Teil der Wissenschaftler davon überzeugt ist. Denn es gibt eine Schwierigkeit: Regionen im Universum, die zum Beispiel acht Milliarden Lichtjahre von uns entfernt sind, sehen wir heute wegen der entsprechend langen Laufzeit des Lichtes so, wie sie vor acht Milliarden Jahren ausgesehen haben. Was dort vor sechs Milliarden Jahren geschah, wird hier erst in zwei Milliarden Jahren zu beobachten sein...“

Der vollständige Artikel ist in der Mittwochbeilage „Natur und Wissenschaft“ der F.A.Z. zu lesen.

Sie können die F.A.Z. hier auch als E-Paper herunterladen.

Ansprechpartner:  wissenschaft@faz.de

NuW N2, 15.1.2013 © F.A.Z. Vergrößern Die Seite 2 der Ausgabe von diesem Mittwoch.

 

 

Quelle: F.A.Z.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Heute in der Zeitung Riskanter Schönheitswahn

Vom Orientierungssinn bei Delphinen, von jüngsten Erkenntnissen aus der Hirnforschung und dem instabilen Erdmagnetfeld sowie von einem physikalischen Fahndungserfolg, der unterschätzten Sepsis und von den Gefahren der kosmetischen Chirurgie berichten wir in der heutigen F.A.Z.-Beilage Natur und Wissenschaft. Mehr

29.10.2014, 11:18 Uhr | Wissen
Endstation Komet - so geht es weiter

Irgendwo zwischen Jupiter und Mars, Milliarden Kilometer entfernt: Europas Sonde Rosetta ist in eine Umlaufbahn um den Zielkometen 67P eingeschwenkt. Die atemberaubende Geschichte der wichtigsten europäischen Mission, erzählt in Bildern, Grafiken und Filmen. Mehr

07.08.2014, 12:16 Uhr | Wissen
Heute in der Zeitung Spuckende Babys

Von der Hirnforschung und Antikörpern gegen Ebola sowie von Klapperschlangen und Robotern, sich verflüchtigenden Elementarteilchen, Vulkanen auf dem Mond und von spuckenden Säuglingen berichten wir in der heutigen F.A.Z.-Beilage Natur und Wissenschaft. Mehr

22.10.2014, 06:00 Uhr | Wissen
Morrissey: World Peace Is None Of Your Business

Hörprobe: World Peace Is None Of Your Business Mehr

10.08.2014, 15:18 Uhr | Feuilleton
Medizin mit Daten Google versucht sich auch mal an der Unsterblichkeit

Willkommen im Showroom der medizinischen Avantgarde: Google will Nanopartikel in die Blutbahn schicken, um Krebszellen zu erkennen. Wie der Datenkonzern die Informationsökonomie des Lebens betreibt. Mehr Von Joachim Müller-Jung

31.10.2014, 10:51 Uhr | Feuilleton
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 15.01.2013, 13:39 Uhr

Antibiotika-Notstand in der Medizin

Von Joachim Müller-Jung

Immer mehr Antibiotika werden unwirksam, die Opferzahlen steigen seit Jahren. Und der Bundesminister? Der tut bestürzt und pflegt die politische Tradition: im Hintergrund bleiben. Mehr 2 86