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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Mittwoch in „Natur und Wissenschaft“ Bedrohliche Nähe

 ·  Warum entdeckt man kleinere Asteroiden meist gar nicht oder wenn ja, dann zu spät ? Was ist zu tun, um die Bevölkerung rechtzeitig warnen zu können? Wie kann man Objekte auf Kollisionskurs abwehren? Redakteur Manfred Lindinger hat den Asteroidenforscher Alan Harris befragt.

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Morgen in Natur und Wissenschaft

 

Auszug aus dem Interview:

 

Weiß man inzwischen, wie groß das Objekt über dem Ural gewesen ist?

Ja, der Asteroid war entgegen ersten Schätzungen recht groß. Er hatte, wie neue Berechnungen zeigen, einen Durchmesser von 17 Metern und eine Masse von rund 10 000 Tonnen. Als er in einer Höhe von 20 bis 30 Kilometern explodierte, entwickelte er die Sprengkraft von 500 Kilotonnen TNT. Das erklärt die großen Schäden....

Wann könnte ein Abwehrsystem frühestens zur Verfügung stehen?

Das liegt an den Finanzmitteln. Eine Testmission zu einem Asteroiden würde schätzungsweise mehrere hundert Millionen Euro kosten. ... Wir von „NEOshield„ können kaum mehr als nur ein detailliertes Konzept  für ein Asteroiden-Abwehrschild. erarbeiten. Es gibt auch das Problem, dass wir in keines der bestehenden Raumfahrtprogramme passen. Gefördert werden derzeit nur technische Unternehmungen oder Projekte der Grundlagenforschung. Die Entwicklung eines Frühwarnsystems und Abwehrsystems gegen Asteroiden ist kein festes Arbeitsgebiet der Raumfahrtorganisationen. Das müsste sich ändern. ...

 

Die vollständigen Artikel sind in der Mittwochbeilage „Natur und Wissenschaft“ der F.A.Z. zu lesen.


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