Home
http://www.faz.net/-gx0-771iu
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Mittwoch in „Natur und Wissenschaft“ Bedrohliche Nähe

 ·  Warum entdeckt man kleinere Asteroiden meist gar nicht oder wenn ja, dann zu spät ? Was ist zu tun, um die Bevölkerung rechtzeitig warnen zu können? Wie kann man Objekte auf Kollisionskurs abwehren? Redakteur Manfred Lindinger hat den Asteroidenforscher Alan Harris befragt.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (1)

Morgen in Natur und Wissenschaft

 

Auszug aus dem Interview:

 

Weiß man inzwischen, wie groß das Objekt über dem Ural gewesen ist?

Ja, der Asteroid war entgegen ersten Schätzungen recht groß. Er hatte, wie neue Berechnungen zeigen, einen Durchmesser von 17 Metern und eine Masse von rund 10 000 Tonnen. Als er in einer Höhe von 20 bis 30 Kilometern explodierte, entwickelte er die Sprengkraft von 500 Kilotonnen TNT. Das erklärt die großen Schäden....

Wann könnte ein Abwehrsystem frühestens zur Verfügung stehen?

Das liegt an den Finanzmitteln. Eine Testmission zu einem Asteroiden würde schätzungsweise mehrere hundert Millionen Euro kosten. ... Wir von „NEOshield„ können kaum mehr als nur ein detailliertes Konzept  für ein Asteroiden-Abwehrschild. erarbeiten. Es gibt auch das Problem, dass wir in keines der bestehenden Raumfahrtprogramme passen. Gefördert werden derzeit nur technische Unternehmungen oder Projekte der Grundlagenforschung. Die Entwicklung eines Frühwarnsystems und Abwehrsystems gegen Asteroiden ist kein festes Arbeitsgebiet der Raumfahrtorganisationen. Das müsste sich ändern. ...

 

Die vollständigen Artikel sind in der Mittwochbeilage „Natur und Wissenschaft“ der F.A.Z. zu lesen.


Sie können die F.A.Z. hier auch als E-Paper herunterladen.


Ansprechpartner:  wissenschaft@faz.dewissenschaft@faz.de

  Weitersagen Kommentieren (3) Merken Drucken
Lesermeinungen zu diesem Artikel (1)
Weitere Empfehlungen
Heute in der Zeitung Attacken im Kopf

Von ungewöhnlichen Bakterien, einem außergewöhnlich robusten Stern und von Fischen im Zeiten des Klimawandels sowie dem Lebensweg des ansteckenden Coronavirus und Fortschritten bei der Behandlung von chronischer Migräne, berichten wir in der heutigen FAZ-Beilage „Natur und Wissenschaft“. Mehr

16.04.2014, 11:43 Uhr | Wissen
Heute in der Zeitung Bedrohte Forschung

Von einer neuen Offenheit in der Forschung, einem riskanten Eingriff nach einem Schlaganfall sowie einer ungewöhnlichen Erscheinung im All und von den unerwünschten Auswirkung eines UN-Umweltabkommens berichten wir in der heutigen FAZ-Beilage „Natur und Wissenschaft“. Mehr

16.04.2014, 13:44 Uhr | Wissen
Heute in der Zeitung Fehlt eine Innovationskultur?

Warum fallen neue Arzneimittel bei Innovationsprüfern durch, welche Konzepte helfen gegen Lese- und Rechtschreibschwäche und wie messen Astronomen die Distanzen im All? Darüber berichten wir in der heutigen FAZ-Beilage „Natur und Wissenschaft“. Mehr

09.04.2014, 11:19 Uhr | Wissen

19.02.2013, 15:00 Uhr

Weitersagen
 

Der Wind dreht sich

Von Joachim Müller-Jung

Der neue IPCC-Bericht warnt vor den katastrophalen Folgen des Klimawandels. Gleichzeitig wird aber deutlich, dass es keine globale Klimapolitik geben wird. Regionale Interessen erfordern regionale Ziele. Mehr 165 49