Der Marsrover der Nasa ist nun schon seit fast vier Tagen auf dem Roten Planeten. In seiner neuen Umgebung findet er sich immer besser zurecht. Davon zeugen nicht zuletzt die vielen Bilder, die „Curiosity“ mittlerweile zur Erde geschickt hat.
Jüngster Eindruck ist eine 360-Grad-Panorama-Aufnahme des Gale-Kraters in Farbe, in dem das Vehikel von der Größe eines Kleinwagens am vergangenen Montag gelandet ist. Die Navigations-Kameras befindet sich auf einem drehbaren, 1,10 Meter hohen Masten, den „Curiosity„ vor kurzem selbständig ausgefahren hat. Mit den Navcams hat der Rover sogar eine Art Selbstporträt von sich geschossen.
Die meisten Bilder sind noch Schwarz-Weiß-Aufnahmen in einer noch geringen Auflösung. Das soll sich in den kommenden Tagen ändern. Die zehn Messinstrumente In dem fahrenden Forschungslabor werden nun nacheinander in Betrieb genommen und kalibriert.
Erste Untersuchungen mit dem Strahlungsmessinstrument, das Forscher von der Universität Kiel entwickelt haben, haben überraschend hohe Werte der Marsoberfläche ergeben.
Die Daten seien nach Aussagen von Wissenschaftlern des Jet Propulsion Laboratory der amerikanischen Raumfahrtbehörde aber noch vorläufig, da auch dieses Gerät nicht richtig eingestellt ist.
