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Mars Die kleine Welt des ersten Marsrovers

17.01.2007 ·  Der amerikanische Marsrover Sojourner war das erste „Auto“ auf dem Roten Planeten, seine Wege verfolgen seinerzeit Millionen Menschen gebannt. Jetzt gibt es eine detaillierte Karte von seinen Touren zwischen „Yogi“ und „Barnacle Bill“.

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Die kleine Welt der amerikanischen Raumsonde Mars Pathfinder, die am 4. Juli 1997 auf dem Roten Planeten landete, und des von ihr auf Erkundungsfahrt geschickten Marsrovers Sojourner gewinnt dank eines neuen Bildes des Mars Reconnaissance Orbiter an Anschaulichkeit. Diese jüngste amerikanische Marssonde entdeckte den Pathfinder samt den größeren Gesteinsbrocken in seiner Umgebung auf der Oberfläche des Planeten – in einer Ebene, die einst durch Überflutung entstanden sein soll, aber keinerlei Hinweise auf ein solches Ereignis liefert. Die wissenschaftliche Plattform des Pathfinder kann man zwar nicht erkennen, wohl aber einen Teil des Airbag-Systems und die beiden Rampen, von denen eine für das Hinabrollen des Rovers benutzt wurde.

Rast bei Yogi

Das mit älteren topographischen Angaben angereicherte Bild enthält die Namen von Gesteinen, die damals vom Sojourner untersucht worden sind. Der Meter-Maßstab an den Rändern verrät, wie gering die Entfernungen dieser Brocken vom Landeplatz tatsächlich sind. Die Höhen der Gebilde bezogen auf eine fiktive Referenzebene sind in Farben verschlüsselt – vom dunklen Blau für minus ein Meter bis hin zum kräftigen Rot für plus ein Meter.

Der hier mit abgebildete Ausschnitt eines der Panoramen, die vom Pathfinder aufgenommen wurden, gibt die Landschaft wieder, die sich auf der Karte links vom Landeplatz befindet. Der Rover Sojourner steht gerade bei Yogi, dem größten der untersuchten Gesteinsbrocken. Zwischen Yogi und dem Airbag vom Pathfinder ist Barnacle Bill erkennbar. Links reicht das Panorama bis über den Half Dome mit dem Shark davor hinaus. Als besonders markant fallen am Horizont die beiden durch einen Sattel verbundenen Hügel – Twin Peaks – auf, die in Entfernungen von 860 beziehungsweise tausend Metern beide für Sojourner unerreichbar waren. Mit der Übertragung der letzten Daten am 27. September 1997, also nach knapp drei Monaten, fand die zukunftsweisende Mission ihr Ende.

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