12.12.2012 · Fließendes Wasser oder gar Leben auf dem Mars? Die Nasa berichtet gerne als erste von derartigen Funden - auch wenn diese sich schnell wieder verflüchtigen. Nun geht es den Asteroiden an den Kragen.
Von Günter PaulRichtlinien für Lesermeinungen
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Echt, die Nasa erzählt Unsinn, weil davon der Etat abhängt?
Daß sowas in der Wissenschaft möglich ist... die sollte sich mal ein Beispiel an der Klima-"Wissenschaft" nehmen.
Interessant, da ich gerade das Hörbuch "Meteor" von Dan
Brown am Ohr habe und merkwürdige Parallelen zu diesem
"Buch" hier vorfinde. Die Nasa verliert nicht nur in diesem
Buch an Zuspruch und MUSS sich mit positiven Meldungen profilieren, um
weitere Gelder erhalten zu können.
Ich betrachte das alles als gewaltiges Theaterstück, das hier
inszeniert wird, denn würden die ... Amerikaner ihre
"Außerirdischen Funde" offenbaren, würde auch klar
sein, dass weder Raketen zum Mars, noch irgend welche
Forschungsfahrzeuge auf dem Mars notwendig wären. Ich frage mich
deshalb schon lange: Weshalb dieses Theater!!!
Schlimm finde ich auch, wenn erwachsene Physiker diesen "We are Stardust" Quatsch erzählen
In letzter Zeit tritt das leider etwas gehäuft auf. Wenn Musikanten
so auf sich aufmerksam machen um neue Kunden zu generieren, um
Tonträger zu verkaufen und Hallen zu füllen, ist das nett,
aber wenn studierte Doktoren der Astrophysik so einen Quark zu
erzählen nicht müde werden, dann mache ich mir schon sanfte
Sorgen ums wissenschaftliche Niveau.
Denn das mit dem Sternenstaub ist Blödsinn, wenn man es schon
wissenschaftlich ausdrücken will, dann bestehen wir aus ein paar
geschickt kombinierten Elementen, fertig.
Und das Leben auf der Erde haben wir keinem außerirdischen
"Samen" zu verdanken, das ist bereits in den 50ern mit diesem
Ursuppenexperiment bewiesen worden. Es braucht keinen
außerirdischen Samen, es ist lediglich eine Frage der richtigen
Zutaten und Randbedingungen, schon entsteht Leben.
Und wenn man diesen Faden minimal weiterspinnt, dann wird einem schnell
klar, dass das ganze Universum voller Leben sein muss. Die Frage lautet,
wieviel davon abstrakt denken kann.
Schade eigentlich!
"das mit dem Sternenstaub ist Blödsinn, wenn man es schon
wissenschaftlich ausdrücken will, dann bestehen wir aus ein paar
geschickt kombinierten Elementen, fertig"
Wenn Sie sich mal gefragt hätten, *woher* diese Elemente kommen,
dann hätten Sie auch verstehen können, wie das mit dem
"Sternenstaub" gemeint ist. Aber wer nicht will ...
daß der Artikel in kindische Blödelei abgleitet...
Die Frage ob es außerirdisches Leben gibt wird ohnehin nicht mehr
als so entscheidend wichtig angesehen. Man geht siet einigen Jahren
nicht mehr davon aus, daß "das Leben" auf der Erde
entstanden ist sondern die Ur-Bausteine dafür als
"organische" Substanzen reichlich im Universum herumwabern.
Wenn diese auf geeignente Lebensverhältnisse (Wasser,
gemäßigte Temperaturen) treffen geht der "Samen"
wohl auch auf. Kein Leben dürfte dann eher die Ausnahme sein.
NASA-Finanzierung ist der Grund
Die strahlenden Zeiten der NASA sind nun schon lange vorüber, und die NASA hat schon lange Probleme, ihre Ausgaben gegenüber der sie finanzierenden US-Öffentlichkeit zu rechtfertigen. Da nun die US-amerikanische Öffentlichkeit von der Aussicht auf außerirdisches Leben besessen ist, tut jetzt die NASA so, als ob sie überall danach suchen und fasst ihre öffentlichen Verlautbarungen entsprechend ab. Das Ergebnis ist absurd - aber was tut man nicht alles für Geld!