18.07.2006 · Der Flug des neuen europäischen Wettersatelliten Met-Op ins All verzögert sich. Schon zwei Startversuche vom Raumflugzentrum Baikonur in Kasachstan aus mußten abgebrochen werden. An diesem Mittwoch soll ein weiterer Versuch folgen.
Der Flug des neuen europäischen Wettersatelliten Met-Op ins All verzögert sich. Ein für Montag abend angesetzter Start vom Raumflugzentrum Baikonur in Kasachstan wurde vor dem Zünden der Sojus-Trägerrakete abgebrochen. Auch am Dienstag scheiterte der angestrebte Startversuch.
Die Europäische Raumfahrtagentur Esa teilte mit, am Montag sei beim Befüllen der Rakete sei ein Problem aufgetreten. Dies konnte zwar im Laufe des Dienstags gefunden und bereinigt werden, doch dann tauchte ein Problem mit dem Antriebssystem der Sojus-Trägerrakete auf“, sagte ein Sprecher des Europäischen Raumfahrtkontrollzentrums Esoc am Dienstag in Darmstadt. Der Abflug von Baikonur in Kasachstan aus könne nun frühestens am Mittwoch um 18.28 Uhr erfolgen.
Bessere Klimaüberwachung
Von Met-Op erhoffen sich die Wetterdienste in Europa eine deutliche Verbesserung der Wettervorhersagen und der Klimaüberwachung. Der Satellit soll in vergleichsweise niedriger Höhe auf einer polaren Umlaufbahn die Erde umkreisen. Met-Op ist nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes mit einer vollkommen neuen Scannertechnologie ausgerüstet.