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Raumfahrt : China startet erste Mission zur Rückseite des Mondes

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Eine Rakete vom Typ „langer Marsch 4C“ hat den Übertragungssatelliten ins All gebracht. Bild: dpa

Die chinesische Weltraumbehörde hat einen Übertragungssatelliten ins All gestartet. Er wird für die erste Landung auf der Rückseite des Erdtrabanten benötigt.

          Zur Vorbereitung der ersten Landung auf der Rückseite des Mondes hat China einen Übertragungssatelliten gestartet. Eine Rakete vom Typ „Langer Marsch 4C“ hob am Montag vom Raumfahrtzentrum in Xichang in der Provinz Sichuan in Südwestchina ab.

          Rund 25 Minuten nach dem Start wurde der Satellit ausgesetzt und auf den Weg zum Erdtrabanten gebracht, wie Chinas Raumfahrtbehörde (CNSA) laut Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Die Sonnensegel und Kommunikationsantennen seien erfolgreich ausgeklappt worden.

          Als erste Nation will China in etwa sechs Monaten auf der Rückseite des Mondes landen. Um die Signale des unbemannten Landemoduls „Chang’e 4“ mit einem Roboterfahrzeug zur Erde zu funken, wird der Satellit an einen Punkt hinter dem Mond gebracht, wo er sowohl dessen erdabgewandte Seite als auch die Erde sehen kann. Der „Queqiao“ genannte Satellit soll in dem stillen Mondumfeld auch nach leisen Radiosignalen aus den Anfängen des Universums forschen.

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