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Astronomie Im Griff des Weißen Zwerges

 ·  Eigentlich suchten sie nach Exoplaneten. Doch dann stießen die Astronomen auf ein enges Doppelsternsystem, das aus einem roten Zwergstern und einem Weißen Zwerg besteht. Es zeichnet sich durch ungewöhnliche Effekt aus, die sogar Albert Einstein zum Staunen gebracht hätten.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (7)
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Wolfgang Gruber

Wie wäre es

mit vertikal bzw. in diesem Fall dreidimensional herausgefordert?

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René Artois

"roter Zwergstern" ...

... – und ich dachte es gibt nur sogenannte "rote Riesen" ...

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.04.2013 13:11 Uhr
Vespasia Pellegrino

Die Sache mit der Ironie und dem Witz ...

... ist eine, die Naturwissenschaftlern eher abgeht.

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Anton Paschke

Die Sonne ist kein roter Zwerg

Rote Zwerge haben weniger Masse als die Sonne. In der Folge ist der Druck und die Temperatur im Inneren geringer, die Zone in der Kernfusion moeglich ist ist viel kleiner.
Die aeusseren Schichten, Brennstoffvorrat und Isolation gleichzeitig, sind prozentuell groesser
als bei der Sonne. In der Folge ist die Oberflaechentemperatur geringer (der Stern ist rot).
Kein roter Zwerg ist von freiem Auge sichtbar, obwohl die grosse Mehrheit der Sterne in der Galaxie rote Zwerge sind. Wegen dem sparsamen Umgang mit dem Brennstoff leben kleinere Sterne wesentlich laenger als grosse.

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Christian Küchler

Etwas irreführend

Die "Roten Riesen" sind die Endphasen leichterer Sterne, also praktisch das leichte Pendant zum Weißen Zwerg. Der hier beschriebene "rote Zwergstern" ist vermutlich ein gewöhnlicher Hauptreihenstern wie die Sonne, allerdings kleiner (deshalb "Zwerg") und damit leuchtet er auch eher rötlich. "roter Zwergstern" ist also lediglich eine irreführende Beschreibung und soweit ich weiß kein sehr gängiger Begriff. In ferner Zukunft wird dieser Stern allerdings zum "Roten Riesen" wenn er seinen Wasserstoff verbrannt hat und sich infolgedessen aufbläht.

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Thomas Anders
Thomas Anders (Luckner) - 22.04.2013 12:40 Uhr

"Faszinierend" ...

... um eine meiner Lieblingsfiguren aus Film und Fernsehen zu zitieren. Die Astronomie wird allerdings wohl nur noch bis 2020 eine so beschauliche Wissenschaft bleiben. Danach müssen im Rahmen der gesetzlich vorgegebenen Quotierung mindestens 30% der hier beschriebenen stellaren Systeme mit Weißen und Roten Zwerginnen besetzt werden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.04.2013 15:10 Uhr
Philipp Richardt

Zumal der Begriff

"Zwerg" doch eindeutig diskriminierend ist. Die Astronomie sollte aus Gründen der politischen Korrektheit auf derart wertende Begriffe verzichten und auch in ihren restlichen Benennungen gendergerecht verfahren.

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22.04.2013, 08:00 Uhr

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