Home
http://www.faz.net/-gwz-76pvi
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Trotz eisiger Kälte Erste Störche schon zurück in Hessen

Trotz eisiger Temperaturen sind in Hessen Störche zu sehen. Experten beobachten, dass die Vögel ihre Gewohnheiten in den Wintermonaten ändern.

© ZB Vergrößern Einige Artgenossen dieses Storchs, der auf einem Vogelhof in Sachsen zu Hause ist, sind aus ihren Winterquartieren im Süden kommend schon wieder nach Hessen zurückgekehrt

Die ersten Störche sind wieder in Hessen angekommen. Vereinzelt seien die Zugvögel in der Wetterau und in Südhessen bereits gesichtet worden, sagte Martin Hormann von der Staatlichen Vogelschutzwarte in Frankfurt. „Aber ein Storch macht noch keinen Sommer, und es ist eigentlich noch ein bisschen früh.“

Die Störche, die in Spanien überwintert hätten, würden erst ab Ende Februar erwartet. Die Vögel aus Westafrika kämen Mitte März zurück. In Hessen werden nach Einschätzung des Experten dann etwa 230 Brutpaare sowie deren Nachwuchs leben.

Fressen auf Mülldeponien

Immer mehr Störche würden nicht in Afrika, sondern in Spanien den Winter verbringen, erklärte Hormann. „Da finden sie zum Beispiel auf den Mülldeponien viel zum Fressen.“ In Deutschland würde kein gescheiter Storch überwintern, sagte Experte der Staatlichen Vogelschutzwarte. „Das ist für sie viel zu riskant.“

Mehr zum Thema

Hubertus Krahner vom Verein Storchengemeinschaft Wiesbaden-Schierstein hat jedoch andere Erfahrungen gemacht: „Es sind immer Störche da“, sagte er. In den letzten Jahren hätten stets etwa 20 dieser Zugvögel im Schiersteiner Raum überwintert. Sie würden sich Fressen in den Mülldeponien suchen oder Fische fangen.

Quelle: FAZ.Net mit lhe

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Rotmilan Im Schwebeflug zwischen Wald und Flur

Der Rotmilan hat in Europa seine Heimat. Doch sich wandelnde Kulturlandschaften bedrohen den Bestand. In Deutschland hat man die Gefahren erkannt und erste Maßnahmen ergriffen. Mehr Von Diemut Klärner

28.09.2014, 00:49 Uhr | Wissen
WHO-Experten kämpfen gegen Ausbreitung der Seuche

Die Weltgesundheitsorganisation schickt Expertenteams nach Westafrika, um die Ausbreitung der meist tödlich verlaufenden und hoch infektiösen Viruserkrankung einzudämmen. Mehr

29.07.2014, 14:56 Uhr | Gesellschaft
Verkehrsministerium Eine Milliarde für 78 Autobahnbrücken

Rund 6000 Straßenbrücken in Deutschland sind marode. Das Verkehrsministerium stellt eine Milliarde Euro bereit - und schafft damit 78 Brücken. Mehr

20.09.2014, 15:31 Uhr | Wirtschaft
Sicherheitskorridor für MH17-Ermittler vereinbart

Die Experten der internationalen Untersuchungskommission sollen dauerhaft ungehinderten Zugang zur Absturzstelle erhalten. Vertreter Russlands, der OSZE und der Regierung in Kiew verständigten sich auf die Schaffung eines "sicheren Korridors" für die Untersuchungsteams. Mehr

01.08.2014, 09:17 Uhr | Politik
Sondermilliarde vom Bund Viele hessische Brückenprojekte profitieren

Das Bundesverkehrsministerium will etwas gegen marode Brücken tun und gibt dafür eine Milliarde Euro. Allein in Hessen geht es um 15 Projekte. Dazu gehört auch das teuerste Vorhaben - die Rheinbrücke bei Wiesbaden. Mehr

21.09.2014, 08:05 Uhr | Rhein-Main
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 13.02.2013, 16:46 Uhr