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Mittwoch, 15. Februar 2012
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Tips Schreien

19.11.2004 ·  Wer selber schreibt, kann angeblich mit dem Geschrei des eigenen Neugeborenen besser umgehen. Weitere Hilfen geben die Fachliteratur und beispielsweise die Deutsche Liga für das Kind.

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Eltern sollten ein Tagebuch führen. Und notieren, wann und wie lange ihr Baby nervt. Keine Sorge: Es ist ganz normal, sich auf den fernen Tag zu freuen, an dem das Kind endlich auszieht. Wer mehr Ruhe möchte . . .

. . . muß lesen. Zum Beispiel: „Was sagt mir mein Kind, wenn es schreit“ von Joachim Bensel (Verlag Oberstebrink, 2003, 17,80 Euro). Von Vorbeugung bis Schrei-Notfall ist alles dabei, absolut alltagstauglich, egal, ob das Baby zu den normalen oder exzessiven Schreiern zählt.

Ebenfalls lesenswert, allerdings nichts für Psychologie-Allergiker (es geht um Weinen als Entlastung und Trösten als Kontrollmuster) ist „Warum Babys weinen“ von Aletha Solter (Kösel, 1998, 15,95 Euro). Ausschließlich den Schreibabys widmet sich "Unser Kind schreit Tag und Nacht" von Mauri Fries (Ernst-Reinhardt-Verlag, 2002, 9,50 Euro). Mit vielen Erfahrungsberichten und einer Liste der Beratungsstellen.

Weitere Tips gibt es im Internet bei der Gesellschaft zur Förderung der seelischen Gesundheit in der frühen Kindheit (www.gaimh.de) und bei der Deutschen Liga für das Kind (www.liga-kind.de).

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 14.11.2004
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