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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Sexualität Wie sag ich’s bloß meinem Kind?

 ·  Ob in der Schule oder zu Hause: Das Reden über Sexualität ist nicht immer frei von Peinlichkeit. Und auch der beste Aufklärungsunterricht wird Fragen offenlassen, die dann den Eltern gestellt werden. Gut, wenn sie Antworten parat haben.

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Matthias Stemme

Die christliche Verteufelung alles sinnlichen

hat ihren Weg bis in die Gegenwart gefunden und bestimmt auch heute noch unser Denken und Handeln. Wann, frage ich mich, sind wir endlich soweit damit aufzuhören?

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Eckart Härter

Das Natürliche natürlich darstellen

Der Artikel ist soweit in Ordnung, nur: wenn Augen, Ohren, Mund und Nase, Arme, Beine Hände, Füsse im täglichen Leben, auch für Kinder aller Altersstufen, frei sichtbar sind und in ihrer Funktion ohne Tabu benannt werden, dann sollte das auch für die Geschlechtsteile und ihre Funktion gelten. Warum niedliche, kleine Bildchen, an denen man wieder nur herumrätseln muss? Es ist mit der Sexualaufklärung schon besser geworden. Aber erst wenn das Geschlechtliche genauso als natürlich dargestellt wird wie Essen und Trinken, dann erst ist der Durchbruch geschafft. Also: naturgetreue Bilder in die Bücher, mit und ohne Erektion, egal ob Foto oder Zeichnung sowie dazugehörige sachliche und sachgerechte Erläuterungen. Offene, sachliche Darlegung versteht jedes Kind. Verniedlichung ist schon wieder Ausflucht und wird intuitiv als solche empfunden.

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