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Nanospots : Gesucht - Filme aus dem Nanokosmos

  • -Aktualisiert am

Poröse Nano-Partikel, Freisetzung von Wirkstoffen im menschlichen Körper über poröse Silikatkugeln als Wirkstofftransporter. Bild: Bastian Rühle, LMU München

Der Countdown für das zweite Kurzfilm-Festival aus den Nanowissenschaften läuft. Noch bis zum 10. Juni können sich Forscher und Videoteams bewerben.

          Nach der großen Resonanz des Nano-Kurzfilm-Festivals in Halle (Saale)  im vorigen Jahr, setzen die Macher der Initiative „Nanospots“ ihr bewährtes Format fort.  Noch bis zum 10. Juni können Forscher und Medienkünstler  fachlich und ästhetisch originelle Beiträge über die Internetadresse www.nanospots.de einreichen. 

          Nano mit Gefühl

          „Wie fühlt sich Nano an?“ haben die Organisatoren des diesjährigen Festivals - Kommunikatoren von der Martin-Luther-Universität und der Gesellschaft „Science2public“ - als Motto gewählt. Damit soll der öffentliche Diskurs über Chancen und Risiken der Nanotechnologie vertieft werden.

          Mit ihren zahlreichen Anwendungen
          hat  die Nanotechnologie das ökonomische, ökologische und soziale Leben unserer Gesellschaft verändert. Die Technologie, die sich mit der Verarbeitung und der Manipulation von Partikeln und Strukturen von Millionstel Millimeter Größe befasst, ist  Gegenstand einer öffentlichen Debatte über Vorteile und Risiken geworden. „Leider ist dieser Dialog nicht immer auf Augenhöhe zwischen Wissenschaftlern und breiter Öffentlichkeit geführt worden“, kritisiert. Ralf Wehrspohn, Nano-Physiker und Projektleiter von Nanospots.

          2. Gewinner des vorigen  Nano-Kurzfilm-Festivals.Ein metallisches Nanoteilchen an einer abgeplatteten Wolframspitze über einem Loch in einem Silizium-Substrat vor dem Umformen.
          2. Gewinner des vorigen Nano-Kurzfilm-Festivals.Ein metallisches Nanoteilchen an einer abgeplatteten Wolframspitze über einem Loch in einem Silizium-Substrat vor dem Umformen. : Bild: Andreas Landefeld, TU Braunschweig, Institut für Werkstoffe

          Diese Diskrepanz aufzulösen ist für Ilka Bickmann, Kommunikationsexpertin von Science2public, die große Chance des Nano-Kurzfilm-Festivals: „Unser Filmwettbewerb, die dazugehörige Website sowie weitere Medien sollen den öffentlichen Diskurs um die Nanotechnologie fördern und zu einem besseren Verständnis für die Wechselwirkungen im Nanokosmos beitragen.“

          Live-Prämierung vom Publikum

          Eine Jury namhafter Wissenschaftler, Politiker
          und Journalisten trifft eine Vorauswahl von zehn der eingereichten Video-Clips. Beim Nano-Festival am 27. Juni prämiert das Publikum dann live die besten drei Nano-Kurzfilmer/innen Deutschlands (siehe Videos 2012). Dem Gewinner winken  5.000,-  €.
           

          Weitere Informationen unter www.nanospots.de.

          Quelle: F.A.Z.

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