23.11.2005 · Zwei Photonen können nicht nur bezüglich ihrer verschiedenen Polarisationszustände quantenmechanisch miteinander verschränkt sein, sondern auch hinsichtlich ihrer Impulse und Energiezustände.
Zwei Photonen können nicht nur bezüglich ihrer verschiedenen Polarisationszustände quantenmechanisch miteinander verschränkt sein, sondern auch hinsichtlich ihrer Impulse und Energiezustände.
Das haben Wissenschaftler von der University of Illinois in Urbana-Campaign und der University in Queensland in Brisbane (Australien) herausgefunden. Wie Julio T. Barreiro und seine Kollegen in einer der kommenden Ausgaben der Zeitschrift "Physical Review Letters" berichten, haben sie einen Laserstrahl zunächst durch zwei optische Kristalle geschickt, die aus jedem ankommenden blauen Photon zwei miteinander korrelierte rote Lichtteilchen erzeugten. Dann schickten sie jedes Photon durch eine optische Vorrichtung, die unter anderem aus Polarisationsfiltern, Flüssigkristallen und Glasfasern bestand, was die Messung von Polarisation, Energie und Impuls erlaubte.
Eine Koinzidenzmessung brachte Erstaunliches zutage: Die Photonen zeigten in all ihren Eigenschaften Einsteins spukhafte Fernwirkung. Wurde eine Eigenschaft des einen Lichtquants bestimmt, so lag augenblicklich auch der entsprechende Zustand des anderen Teilchens fest.