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Neutrinos 4:0 für Einstein

 ·  Was man schon lange vermutet hat, ist nun Gewissheit: Dass sich Neutrinos angeblich schneller ausbreiteten als das Licht, beruhte auf einem Messfehler.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (30)

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thomas röver

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es ist beruhigend für mich in der heutigen unruhigen finanzpolitischen welt, daß noch etwas ewig und auf dauer gültig ist( natürlich aus unseren heutigen kenntnisstand bezogen.
was für ein genie.........

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.06.2012 16:47 Uhr
Dr. Wolfgang Klein

Religiöse Haltung

Keine physikalische Theorie ist "ewig und auf Dauer gültig". So etwas maßen sich nur Religionen für ihre Offenbarung an. Einsteins Relativitätstheorie und die Quantenmechanik sind beide in ihrem Geltungsbereich extrem gut bestätigt, die Quantenmechanik sogar noch besser als die Relativitätstheorie, aber sie passen auf mathematischer Ebene nicht zusammen. Also ist schon jetzt klar, dass Einsteins Relativitätstheorie genau wie die newtonsche Mechanik eine Theorie auf Abruf ist.

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Dr. Wolfgang Klein

Häme?

Ich finde, Häme ist hier fehl am Platz. Komplexe Systeme (insbesondere Systeme zur Informationsverarbeitung) enthalten mannigfaltige Fehlerquellen und es gibt kein bekanntes Verfahren Fehler zuverlässig auszuschließen. Es gibt heuristische Verfahren die Fehlermenge zu reduzieren. Inwiefern in dieser Beziehung schlampig gearbeitet wurde, würde ich mir nicht anmaßen zu beurteilen.

Generell finde ich das CERN-Budget zu groß. Das hat aber eher mathematisch-wissenschaftstheoretische Gründe. Ich halte die mathematische Basis der theoretischen Physik für zu schwach um darauf so teure Experimente aufzusetzen. Das ist Geldverschwendung. Präzisere mathematische Grundlagenforschung in der theoretischen Physik würde mehr bringen.

In der Vergangenheit gab es Fälle, wo man Messfehler vermutete aber fundamentale Entdeckungen machte (Beispiel: Hintergrundstrahlung). Fehler bei Messungen sind nicht umsonst. Ihre Analyse kann theoretische Modelle auch bestärken, wie im vorliegenden Fall.

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Bernd Buerschaper

Alle, die an der Überlichtgeschwindigkeit mitgewirkt haben,...

... und das sind ganz viele, sollten sich nur noch schämen, schämen, schämen. Aber liebes Publikum, keine Sorge, die schämen sich nicht, sondern schreiben die nächsten Förderanträge. Es muss ja weiter gehen!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.06.2012 14:29 Uhr
günther reichert

Überlichtgeschwindigkeit

Ich vermute,dass die heutige Konstante der Lichtgeschwindigkeit sich nach Abkühlung des Big Bang,soweit es ihn so gegeben hat , mit der Zeit im entstehendem Universum zu einer Konstante geworden ist.Der BIG-Bang hatte bestimmt erheblich höhere Ausgangstemperaturen gehabt als z.B.die später entstehenden Sonnen,Neutronensterne usw.,deren Licht uns auf der Erde erreicht.

Auch Wissenschaftler können einem Humbug bei komplizierten Dingen aufsitzen.

Man nehme sich ein Beispiel von Kopernikus.Er hatte ca.30 Jahre seine Ergebnisse nicht publik gemacht.Die Prüfung der Signifikanz von Messwerten sollte also nie vernachlässigt werden.Es kommt wirklich nicht darauf an,wer welche Ergebnisse zuerst veröffentlicht.Die Ergebnisse werden ja intern dokumentiert und damit beweisbar,wann jemand etwas gefunden hat.

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Bernd Buerschaper

Mit Bashing hat das nichts zu tun.

Sie verkehren die Tatsachen vollständig, was ich fast unerhört finde. Wissenschaftler behaupten ohne gesicherte Kenntnisse, das man Einstein widerlegt hat. Denken wir 60-80 Jahre zurück. Nie hätten Wissenschaftler wie Curie, Hahn, Meitner, Einstein so gegen die wissenschaftliche Governance verstoßen. Und der absolute Gipfel war, als Techniker im Nachhinein einen schlechten Kontakt der Datenleitung bemerkt hatten, und man sich nicht über die Auswirkungen der Kontaktgabe, nämlich Laufzeitverzögerungen, im Klaren war (nachzulesen in einem FAZ-Artikel, mit einem Kommentar von mir).
Also bitte verschonen Sie mich mit Bashing-Vorwürfen.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 11.06.2012 13:23 Uhr

Oje, oje

Haben Sie die Artikel der Gruppe gelesen? Haben Sie die Fehleranalysen und die Statistiken dieses Experiment überprüft, die Rohdaten selber interpretiert? Haben Sie das Experiment aufgebaut, getestet, durchgeführt? Kennen Sie die Messgenauigkeiten, die nötig sind?

Hauptsache Bashing.

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Klaus Dieter

Kurioser Vorgang

Ein kurioser Vorgang bleibt es allemal. Auf jeden Fall wurde hier massiv in das Publicity-Horn gestoßen. Die damalige große Pressekonferenz wäre nicht nötig gewesen, außer natürlich, um Aufmerksamkeit zu erregen. Die haben die Herren vom CERN haben sie auch reichlich erhalten, nur ob deren Reputation gestiegen ist, wage ich zu bezweifeln.
Es zeigt mir, dass Wissenschaftler immer mehr dem schnöden Mammon verfallen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.06.2012 13:31 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 11.06.2012 13:31 Uhr

"ins Horn gestossen"?

Alles, was mit Einstein zu tun hat, wird von den medien als Topthema aufgebauscht - das ist allemal interessanter als ein Flugzeugabsturz im Kongo oder ein Erdbeben im Iran... Das jetzt dem "CERN" in die Schuhe schieben zu wollen ist ziemlich lächerlich, Herr Dieter.

Anderseherum wird ein Schuh draus, so ein Experiment überhaupt zu machen, gehört gewürdigt. Ohne solches Hinterfragen von Gegebenen würde Homo Sapiens heute noch frierend in Höhlen hausen - weil bspw. keiner sich getraut hätte, das Feuer zu zähmen.

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Erich Hoffmann
Erich Hoffmann (ehoffy8) - 10.06.2012 23:04 Uhr

ach ja...

Ich dachte immer an den SchwEINSTEINiger, Messfehler... give me a ball and everything else.... und keinen f***king Pfosten...uuh...

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günther reichert

Thema Gravitation,das schon Einstein in den Bann geschlagen hat.

Es wäre mal interessant,dass Astronauten mal Versuche in der Schwerelosigkeit und Vakuum Experimente durchführen,indem man Siliciumdioxid in einem Reaktionsgefäß vorlegt und verfolgt,wie eine Agglomeration von Siliciumdioxid zu größeren Teilchen stattfindet und ab einer bestimmten Größe sich Gravitation möglicherweise abrupt manifestieren könnte(molekulare Wechselwirkungen seien ausgeschlossen).
Frage ist,was für eine Mechanismus steckt dahinter?Ein Mechanismus,der Materie mit äußeren Gravitationsfeldern verschränkt?

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günther reichert

@Herrn Heribert Mühlberger und ihr Kampf mit Hypothesen.

Wenn Sie etwas von Naturwissenschaften verstehen,dann sollte ihnen aufgefallen sein, dass man bei Experimenten immer eine externe Position einnehmen muss,um wirklich objektive Ergebnisse unter den gegebenen Randbedingungen zu erhalten.Unglücklicherweise können weder Sie noch ich einen Experimentator außerhalb des entstandenen Universums,in dem die aktuellen physikalischen Gesetze gelten,positionieren,um Experimente oder Beobachtungen durchzuführen.
Ich denke,dass es durchaus trotzdem erlaubt ist,mit Hypothesen zu arbeiten-mögen sie im ungünstigen Fall noch so schlecht,falsch oder unwirklich sein,es könnte Andere ggf anregen,sich selbst Gedanken zu machen,die zu besseren Hypothesen führen können.
Übrigens können Sie hier auf Erden mit einem Experiment die kleinste Länge und die kleinste Zeit mit einem Experiment direkt nachweisen?Dann versuchen Sie es einmal und bitte nicht kneifen,wenn es schwierig wird.

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günther reichert

Lichtgeschwindigkeit wird begrenzt v. Gravitonen!Ausdehnung d.Universums_Folge e.Drehimpulses(Univ.)

Meine Hypothese:1.Alles bewegt sich im Universum.
2.Es gibt keine Ausnahme,dass es etwas gibt,das sich nicht bewegt.
3.Das Universum bewegt sich deshalb auch selbst.Diese Bewegung bleibt vermutlich uns als interne Beobachter nicht zugänglich für Messungen.
4.Das Universum aus Raum und Zeit verhält sich wie eine kugelige Blase,die sich um eine Achse dreht.
5.Der Impuls J= Masse(Universum) m x Geschwindigkeit dieser Drehbwegung dieser "Blase"dürfte mit v =w(Winkelgeschwindigkeit Omega) den Grenzwert der Lichtgeschwindigkeit erreichen und damit dadurch begrenzt sein.Dadurch entstehen konstant stabile Gravitonen im gesamten Universum,die den Träger für zB d. Licht(Photonen)machen.Das Licht kann in Wechelwirkung mit dem Grundgravitationsfeld sich nicht schneller ausbreiten,als was die Gravitonen vorgegeben haben.Selbst wenn Lichtstrahlen an massereichen Sternen "vorbeifliegen"und in Wechselwirkung mit deren Masse treten,können sie die Konstante der Lichtgeschwindigkeit nicht überschreiten

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.06.2012 17:58 Uhr
Closed via SSO

Kaufen Sie sich bitte ein Physikbuch der 8. Klasse

und arbeiten Sie es in Ruhe durch. Mehr gibt es dazu m.E. nicht zu sagen.

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 09.06.2012 14:03 Uhr

Die Skeptiker hatten also Recht?

So einfach würden die Leugner der überlichtschnellen Neutrinos nicht davon kommen, wenn es um die Rettung der Welt ginge, denn schließlich waren 99 Prozent der beteiligten Neutrinologen überzeugt, richtig gemessen zu haben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.06.2012 22:01 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 10.06.2012 22:01 Uhr

Oje.

"99%". "Leugner".

Herr Parsons, an Ihnen ist wahrhaft ein Wissenschaftler verlorengegangen...

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Wolfgang Giese
Wolfgang Giese (wjgiese) - 09.06.2012 07:40 Uhr

Relativitätstheorie ist richtig

Es geht in der Physik nie um "Recht haben", sondern darum, was richtig ist. Die Veröffentlichung war meines Wissens nicht als Beweis gedacht, dass Einstein nicht Recht hat, sondern als Frage an die "scientific community": Was meint Ihr - habt Ihr eine Idee, wie diese Ergebnisse zu erklären sind? Für mich ist am Ergebnis dieser neuen offensichtlich sehr sorgfältig durchgeführten Versuche interessant, dass die Neutrinos langsamer als das Licht sind und damit eine wenn auch geringe Masse haben.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.06.2012 13:59 Uhr
günther reichert

Neutrinomasse /Gut ,dass Sie darauf hingewiesen haben.

..wer so schnell laufen kann,dass er in die Nähe der Konstanten(aus der Lichtgeschwindigkeit) kommt,nimmt eben Masse an.

Wie das allerdings beim Higgs-Teilchen aussieht,das verantwortlich sein soll,dass andere Elementarteilchen Masse "annehmen" können,bleibt mir ein Rätsel.Möglicherweise wirken relativistische Effekte im " ruhenden" Atom z.B. innerhalb eines Metallgitters aus Eisen usw.genauso auch eine Rolle.Wenn relativistische Effekte(?) in z.B. bei Uran-Isotopen nicht ausreichen,bzw. ein Grenzwertbereich unterschritten ist,zerfallen die Atomkerne bis zum Endprodukt Blei.Oder ist es gibt noch ganz andere Erklärungen.

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Klaus Dieter

Nützlich, richtig ist unwichtig

Es geht nicht darum, was richtig ist, sondern was nützlich ist. Ob etwas richtig oder falsch ist, wer kann das wissen?
Besteht Licht nun aus Teilchen oder sind es Wellen? Beide Theorien sind nützlich, nicht richtig oder falsch.
Leider ist diese Sichtweise unbequem, insbesondere stellt sie Lehrer vor ernsthafte Probleme, schließlich soll es in Leistungstest eindeutige Lösungen geben. Unsere Welt ist aber nicht eindeutig, sondern unscharf, wie die Quantentheorie.

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Janosh Gnisleh

Neutrinomasse

Durch den beobachteten Flavorwechsel solarer Neutrinos ist schön länger bekannt, daß Neutrinos eine Masse haben.

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Closed via SSO

@ Wolfgang Giese

Sie schrieben: "Es geht in der Physik nie um 'Recht haben', sondern darum, was richtig ist."
Formulieren Sie lieber vorsichtiger: Es sollte (!) in der Physik zumindest immer nur darum gehen, was richtig ist. In aller Regel ist dies auch der Fall. Wer an eine Weltverschwörung von Physikern glaubt, die um jeden Preis bestimmte Theorien (z.B. die Relativitätstheorien) verteidigen wollen, der hat fraglos einen an der Waffel.
Weiter heißt es: "Die Veröffentlichung war meines Wissens nicht als Beweis gedacht, dass Einstein nicht Recht hat, sondern als Frage an die 'scientific community': Was meint Ihr - habt Ihr eine Idee, wie diese Ergebnisse zu erklären sind?"
Teils, teils. Der Ehrgeiz ist groß in der wissenschaftlichen Community und Einstein zu widerlegen verspräche ewigen Ruhm. Sie haben aber natürlich Recht, dass die Publikation in erster Linie als Bitte um wissenschaftliche Unterstützung gemeint war: Hilfe! Wir haben einen systematischen Messfehler und wissen nicht, woran es liegt.

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Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 09.06.2012 07:27 Uhr

Nanana...

... ob da etwa defekte Glasfaserleitungen die super schnellen Neutrinos ausbremsen?
Bitte nicht locker lassen, auch nicht die Stecker!

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Otto Meier

Schade, Einstein hat viel zu früh gelebt.

Was würde er heute wohl herausfinden, mit diesen technischen Möglichkeiten. Was in tausend Jahren? Würde er dann immer noch ein "kosmisches Tempolimit" bestätigen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.06.2012 07:16 Uhr
Klaus Dieter

muss wiedersprechen

Einsteins Genialität lag, aus meiner Sicht, darin das Unvermeidliche zu formulieren. Die anderen Wissenschaftler wollten die Lösung (Lichtgeschwindigkeit, Relativität) nicht sehen.
Nach der Allgemeinen Relativitätstheorie, konnte er nichts vergleichbares mehr schaffen, weil es der Wissensstand einfach nicht hergab. Insbesondere kam Einstein mit den Versuchen der Vereinheitlichung der verschiedenen Theorien (Theorie of Everything) nicht voran. Würde Einstein heute leben, er quälte sich unbekannt in irgendeinem Labor, wie die vielen anderen Genies auch.

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Closed via SSO

Von wegen 4:0... Der Spielstand steht eher bei 37198518:0 für Einstein,

aber es wird wohl immer ein paar Deppen geben, die es einfach nicht wahr haben wollen. Dennoch wünsche ich allen Anhängern esoterischer Theorien noch viel Spaß weiterhin bei der Widerlegung des Kausalitätsprinzips, der Energieerhaltung oder der empirischen Beobachtungstatsache, dass nur Frauen Kinder kriegen können. Macht euch deshalb keine Sorgen! In den USA haben immerhin 9% der Gesamtbevölkerung ein UFO gesichtet.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.06.2012 21:59 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 10.06.2012 21:59 Uhr

Soso, "Deppen"... Wissen Sie, was lustig ist, Herr Mühlberger?

Genau die Einstellung, nämlich nichts zu hinterfragen, da die Physik gut verstanden sei, schlug Planck 1874 (!) von einem Professor entgegen. Es sei bereits alles erforscht, Physik zu studieren reine Verschwendung.

Einstein selbst war übrigens seinen eigenen Theorien gegenüber kritischer, als Sie das für statthaft halten. Einige seiner Theorien waren ihm nicht ästhetisch genug, so dass er Sie nur widerwillig annahm. Andere Deutungen von Ergebnissen wiederrum, die heute bevorzugt werden, wurden von Einstein abgelehnt ("Gott würfelt nicht").

Irgendwann wird sich eine bessere Theorie als die Einstein'sche finden. Hoffentlich, da im Augenblick der Grossteil des Universums völlig unverstanden ist ("dunkle Energie" und "dunkle Masse". Diesen Durchbruch würde sich sicher jeder Wissenschaftler wünschen, einschl. Einstein selbst. Bis dahin bleibt sein Meisterwerk eben die beste Theorie und daher gültig.

Und, Herr Mühlberger, ein "Depp" wird sie sicher nicht finden...

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günther reichert

Konstanten in einer Art eines Beziehungsnetzes aller Konstanten können nur konstant ......

und einen diskreten Wert annehmen,sonst würde das Gesamtsystem eine Unschärfe erhalten,die das Universum wahrscheinlich zum "Einsturz" bringen würde,was immer das heißen mag.

Vor rund 100 Jahren hatten die Physiker immer wieder die Dielektrizitätskonstante(DK) des Wassers unter einer definierten Bedingung gemessen und gefunden,dass die Konstante immer einen anderen Wert, abhängig vom Jahr des Messung ergab!!
Es war schon immer die Kunst des Experimentators das Experiment so hinzukriegen,dass alle Fehler ausgeschlossen werden können.Hätte sich die DK tatsächlich nicht als Konstante herausgestellt,dann sähe die Welt,insbesondere die Welt der Chemie wohl anders aus.


Bei den Messungen der Neutrinogeschwindigkeiten hat man wohl zu wenig Messungen samt Variationen gemacht und wie es üblich ist,auch von anderen Naturwissenschaftlern durchführen lassen.

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Robert Hofer
Robert Hofer (hoferrob) - 08.06.2012 17:40 Uhr

Der Fall war von Anfang an klar; Einstein musste Recht haben

Einstein hat das Gymnasium "Alte Kantonsschule" in Aarau, in der Schweiz besucht. Folglich konnte er sicher nicht falsch liegen mit seiner Theorie! :-)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 21:56 Uhr
stefan maier
stefan maier (sxyxs) - 08.06.2012 21:56 Uhr

Ist wie bei den Wahlen zum EU Vertrag

Es wird solange getestet bis es passt.

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Ekkehard von Guenther

zu schnell

Der letzte Satz ist überlichtschnell. Echt.

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Jahrgang 1962, Redakteur im Ressort „Natur und Wissenschaft“.

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