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LHC im Internet Die Weltmaschine

16.09.2008 ·  Mittlerweile absolvieren die Protonen im neuen LHC-Teilchenbeschleuniger am Cern ihre ersten Runden. Im Dauerbetrieb sollen sie es einmal fünfzig Stunden lang tun. Und eine neue Website hält über die Entwicklungen in Genf auf dem Laufenden

Von Manfred Lindinger
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Dreihundert Runden absolvieren Wasserstoffkerne mittlerweile in dem 27 Kilometer langen Large Hadron Collider (LHC), dem neuen Teilchenbeschleuniger und Speicherring des Europäischen Zentrums für Elementarteilchenforschung Cern, der vor einer Woche in Betrieb gegangen ist. Die Protonen, die fast mit Lichtgeschwindigkeit kreisen, lassen sich bereits etwa 30 tausendstel Sekunden lang im Ring halten.

Im Dauerbetrieb sollen sie künftig 50 Stunden lang ungestört umlaufen – sowohl in als auch entgegen dem Urzeigersinn – und währenddessen immer wieder miteinander kollidieren. Die Forscher erhoffen sich aus der Beobachtung dieser Kollisionen Antworten auf fundamentale Fragen der Physik.

www.weltmaschine.de

Wer sich über den LHC und die geplanten Forschungen, an denen fast 10000 Wissenschaftler aus 85 Nationen beteiligt sind, informieren möchte, dem sei die vom Bundesforschungsministerium initiierte Internetseite www.weltmaschine.de empfohlen, die pünktlich zum Start des LHC online gegangen ist.

Die Rubriken „Cern und LHC“ sowie „Experimente“ berichten über Sinn und Zweck des Teilchenbeschleunigers und der vier großen Detektoren Atlas, CMS, Alice und LHCb. Unter „Physik“ findet man eine leichtverständliche Einführung in das Standardmodell der Teilchenphysik und in die für das Verständnis der Forschungen am LHC wesentliche Begriffe wie „Antimaterie“, „dunkle Materie“ und „dunkle Energie“, „Higgs-Teilchen“ sowie „Extradimensionen“.

Querverweise zu den Webseiten des Cern, des Komitees für Teilchenphysik und des Komitees für Hadronen und Kernphysik sowie der Helmholtz-Allianz „Physik an der Teraskala“ liefern weitere Informationen.

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Jahrgang 1962, Redakteur im Ressort „Natur und Wissenschaft“.

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