25.01.2013 · Die nationale Rohstoffstrategie zeigt Wirkung: Die Bodenschätze, die von Freiberger Materialforschern mittlerweile gehoben werden, sollen teilweise „von Weltrang“ sein. Gleichzeitig wird nach neuen effizienten Wegen gesucht, metallische Rohstoffe wiederzugewinnen.
Von Uta BilowRichtlinien für Lesermeinungen
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Ich bringe meine alten Handys erst zum recyceln, wenn ich dafür Bares sehe ! Ich verschenke doch keine wertvollen Ressourcen zum Wohle der Industrie !
Politik ist langsam und fern der Vorstellung, was rational und effizient
wäre; und dann auch wieder überhastet, wenn es sich
selbstdarstellerisch lohnt. Allerdings gibt es zum Thema Recycling noch
einen Aspekt, der das Verzögern eines effektiven Systems zur Zeit
verschmerzen lässt.
Im Artikel wird angeführt, dass 30 mg Gold in einem Handy
wären und das 41 Handys die Menge an Gold ergäbe, die in einer
Tonne Erz wären. Welches Erz wird gemeint? Nomalerweise befinden
sich in Minen im Schnitt weit mehr als 1,230 g pro Tonne.
Wahrscheinlicher sind 4 g. Bitte mich korregieren, falls ich damit total
daneben liege. Ich denke, man kann getrost mit 100 Handys rechnen. Das
entspräche etwa 1 Millionen Tonnen goldhaltigem Erz. Das klingt
viel, ist es aber nicht. Manche Anlagen verdauen so viel in einem Jahr.
Was lernen wir daraus? Erst kritisch denken, dann Meinungen vorgeben.
Trotzdem muss der Schatz in Altgeräten natülich gehoben
werden. Aber bitte mit Verstand und nicht gehypt.
Es gibt auch schon weiter gediehene Projekte in Deutschland.
Die Dt. Rohstoff AG will dieses Jahr ein Unternehmen zur Förderung
der seltenen Erden an die Börse bringen. Erkundungsarbeiten in
Storkwitz wurden schon getätigt.
Aber die Förderung von seltenen Erden wird auch in Australien, der
Mongolei,... betrieben. Die hohen Investitionen sind also auch riskant.