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Veröffentlicht: 16.07.2013, 11:23 Uhr

Neuer Neptun-Mond Hier ist Nummer 14

Der Sonde „Voyager 2“ ist er bei deren Vorbeiflug 1989 durch die Lappen gegangen. Nun ist er vom Weltraumteleskop „Hubble“ aufgespürt worden: Der 14. Mond des Gasplaneten Neptun.

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© dpa Neuer Neptun-Mond S/2004 N1.

Es handelt sich um den kleinsten bekannten Mond des Planeten Neptun, der jetzt auf Aufnahmen des Weltraumteleskops „Hubble“entdeckt worden ist. Der Trabant, der die vorläufige Bezeichnung S/2004 N1 erhalten hat, besitzt  einen Durchmesser von nur etwa 16 bis  20 Kilometern. Das ist wohl auch der Grund dafür, warum er der Raumsonde „Voyager 2“ bei ihrem Besuch am Neptun 1989 entgangen ist, teilte die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa mit.

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Der winzige Trabant umkreist laut Berechnungen den blauen Gasplaneten einmal in 23 Stunden in einer Entfernung von rund 100 000 Kilometern. Sein Orbit liegt damit zwischen den Bahnen der Monde Larissa und Proteus.

Verräterischer Fleck auf Hubble-Bildern

Sein  Entdecker,  Mark Showalter vom Seti-Institut (“Search for Extra-Terrestial Intelligence“) im kalifornischen Mountain View, hat den Mini-Mond aufgespürt, als er ältere Aufnahmen des Hubble-Teleskops vom Ringsystem des äußersten Planeten unseres Sonnensystems durchforstete.

ataltnis-hubble © AP Vergrößern Hubble revolutionierte in 19 Jahren die Astronomie

Wie der majestätische Saturn besitzt auch Neptun Ringe, die jedoch viel kleiner und unauffälliger sind. Showalter bemerkte, dass auf mehr als 150 Bildern ein schwacher Lichtfleck schimmerte. Dessen Leuchtstärke betrug nur ein Bruchteil der Helligkeit  des schwächsten Sterns, den man gerade noch mit bloßem Auge erkennen  kann. Der Fleck entpuppte sich schließlich als winziger Trabant.

Monde überall

Mit seinen nun 14 Monden belegt Neptun in unserem Sonnensystem einen mittleren Platz. Der Planet mit den meisten Trabanten ist der Gasriese Jupiter. Bei ihm haben Astronomen bislang 67 Monde entdeckt. Saturn hat  62  und Uranus 27 bekannte Trabanten.

Sogar der Zwergplanet Pluto kann mit einer durchaus stattlichen Zahl von Monden aufwarten. Bisher wurden fünf Trabanten gesichtet, die Pluto umkreisen. Erst kürzlich haben zwei davon einen offiziellen Namen erhalten. Kerberos und Styx.   

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Quelle: F.A.Z.

 

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