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Neue Energiequelle? Politiker träumen vom Wasserstoff

 ·  Forschern aus Berlin und Delft ist es gelungen, Wasser mit Hilfe von Sonnenlicht in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten. In der Politik wächst nun die Hoffnung, dass Wasserstoff zu einer wichtigen neuen Energiequelle werden könnte.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (161)
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Gerhard stehlik

Tolle (uralte) Forschung

Wenn ich das richtig verstehe, wird der Gleichstrom von herkömmlichen PV-Zellen in Reihe geschaltet und mit diesem Gleichstrom wird klassische Elektrolyse im Sinne des Hofmannschen Wasserzersetzungsapparates gemäß dem Schulunterricht betrieben.

Was soll daran innovativ sein?

Die Miniaturisierung, die die Kosten hoch treibt, und Politiker und Journalisten begeistert?

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Hans Winter
Hans Winter (Tell590) - 28.08.2013 10:44 Uhr

Es gibt gut 20 potentiell sinnvolle Neue-Energie-Systeme. Wasserstoff ist nur eins davon. Und alle..

sind unausgereift, noch nicht praxistauglich, bzw. nicht einsatzfähig, zu teuer, oder im Unterschied zu herkömmlichen, fossilen Energieträgern in anderer Weise umweltschädlich (zB. Windkraft - teuer, volatil, landschaftsverschandelnd, unsicher gegen Cyberangriff, etc).

Es gibt nicht DIE Universallösung, wie einst Kohle und später Atomkraft. Das aber wird von den jeweiligen Anbietern insinuiert. Alle sehen IHRE Lösung als die EINZIGEN Universalersatz für den Komplex Kohle/Atom und gestehen den andern nur Nischendasein zu. Die Energiewirtschaft wie die Politik wird lernen müssen, daß es in Zukunft nur ein sinnvolles NEBENEINANDER mehrer Groß-Energietechnologien geben kann, die pragmatisch eingesetzt werden müssen und nicht nach den Wünschen der jeweils stärksten Lobby.

Das wird nur ein eigenes Energieministerium schaffen können. Das jetzige Chaos mit Aufteilung zwischen Wirtschafts- und Wissenschaftsministerium mag Lobbys zufriedenstellen, verhindert aber pragmatische Lösungen.

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Ulf-Torsten Otto-von Eicken

Ihr Allesschlechtredner,

mir ist nicht klar, welches Euer Konzept ist? Müssen wir wirklich darüber diskutieren, dass alle Energieträger, die aus der Erde gepumpt oder gekratzt und verbrannt werden bald am Ende sind? Schauen Sie auch scharf genug auf die Entwicklung der Weltbevölkerung? 100 Millionen pro Jahr?
Mag sein, dass Windräder nicht die Lösung für die kommenden Jahrhunderte ist. Aber sie sind ein Anfang fürs Umdenken. Warum sind so viele hier beim Umdenken schwerfällig?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.08.2013 10:51 Uhr
Anton Paschke

Umdenken

Umdenken ist ein Spezialfall von Denken. Wer nicht denkt kann auch nicht umdenken.
Denken ist schwierig und kann Kopfweh verursachen. Wenn man aber selbst denkt, kommt man auf Gedanken die der hier verbreiteten Auffassung wiedersprechen.
1) Der Sauerstoff in der Luft wurde von Algen erzeugt. Falls er vorher als H2O gebunden war koennte der Wasserstoff ins Weltall difundiert sein. Falls er aber als CO2 vorlag muss der Kohlenstoff irgendwo in der Erdkruste zu finden sein. Fossile Energietraeger gibt es also noch, eventuell koennen wir allen Sauerstoff aufbrauchen. Die Grenzen sind also die Kosten der Foerderung und der Treibhauseffekt, Klimawandel.
2) Die Kernkraft ist die Art von Stromerzeugung, die die Umwelt am wenigsten schaedigt.
3) Mit Windkraft Wasserstoff zu erzeugen ist gut, aber nicht rentabel. Keiner wuerde es machen, wenn die Windagregate nicht schon dastehen wuerden, nicht marktkonform finanziert.

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günther reichert

Ob Wasserstoff in größeren Mengen für einen sicheren Alltagsgebrauch speicherbar ist,ist mE

noch nicht untersucht worden.
Die chemische reversible Umwandlung des Wasserstoffs in Hydride könnte ein Weg zur
"Speicherung" sein.
Das wird aber ein langer Weg sein die geeigneten Hydride oder Mischhydride zu finden,zumal diese Chemie sehr komplex ist.

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Dietrich Ostermann
Dietrich Ostermann (didio) - 26.08.2013 09:29 Uhr

Ich freue mich für die Wissenschaftlertruppe

Ich finde es toll, wenn die einen Weg gefunden haben, Sonnenenrgie direkt zur Elektrolyse von Wasser zu nutzen. Zugegeben, der Wirkungsgrad ist noch nicht besonders überzeugend. Ich gaube auch nicht, dass so die Energiewende gelingen kann. Aber diese Methode kann ein klines Mosaiksteinchen in der Wissensvermehrung sein. vielleicht können diese Erkenntnisse auf andere technische Methoden übertragen werden. Wer weiß den von uns, welche innovativen Querverbindungen es zu anderen technischen Verfahren geben kann. Jede wissenschaftliche Erkenntnis ist wichtig, auch die, die zeigen, dass man sich in eine Sackgasse verirrt hat. Vielleicht Methanisiert man den Wasserstoff anschließend mitels CO2 mit Hilfe von Kathalysatoren. Hier ist die Energiedichte höher und der Aufwand für einen sicheren Transports ist erheblich geringer. Lassen wir die Forscher weitermachen. Ich bin gespannt auf neue Erkenntnisse

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Karsten Simon

In unserer gegenwärtigen Situation

sind kurzfristig praktikable Lösungen und keine Visionen gefragt.

Vorrangig muß die absolut gigantische, inzwischen mehr als 20 Milliarden /Jahr teure und tief in unser Wirtschaftssystem hinein verästelte Subventionsmaschine EEG angehalten und verschrottet werden. Für bestehende EEG Anlagen gilt “pacta sunt servanda”.

Die einzige politische Kraft mit der dazu nötigen Chuzpe ist die Alternative für Deutschland. Sie ist neu und braucht deshalb im Gegensatz zu den Altparteien auf bestehende Seilschaften keine Rücksicht zu nehmen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.08.2013 16:06 Uhr
Gerhard Hohm

leider nur AfD-Wahlwerbung

kurzfristig und praktikabel wäre schön, nur haben wir vergessen die Erfinder solcher Systeme vorher zu erfinden.
Natürlich kann eine intelligente Wassersofftechnologie (speziell gedacht für Energiespeicherung, aber auch als Brennstoff für Fahrzeuge aller Art) "der" Lösungsweg sein, aber das hatten die "Hydridforscher" vor 50 Jahren auch schon gedacht. Viel weiter gekommen sind sie leider nicht.
Aber die sofortige Unterbindung jeglicher Photovoltaik- und Windenergie-Subventionen ist natürlich völlig richtig. Das macht aber bereits Herr Altmaier, dafür benötigen wir keine AfD.

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Anton Seidel
Anton Seidel (ase) - 25.08.2013 18:50 Uhr

BMW um das Jahr 2000 bei der IAA

das können sie bald kaufen! (eine H2 Karre mit Otto-Motor)
Ja die BMW waren immer schon gut im ankündigen.
Aber ich wünsche mehr Glück für die nächste Überflieger-Karre.
So lange sie an mir vorbeifliegt...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.08.2013 22:22 Uhr
Christian Wojtysiak

Hyundai

Während man bei BMW noch grübelt, baut Hyundai einfach ein Wasserstoff-Auto in Serie. Aber auch das BMW-Fahrzeug wird kommen - in Kooperation mit Toyota. Mercedes ist ebenfalls in den Startlöchern.

Nebenbei: bei BMW in den USA laufen die Gabelstapler schon heute mit Wasserstoff. Mercedes ist ebenfalls gerade dabei die Flotte massiv auszubauen. Hersteller ist die US-Firma Plug Power, die mit den Stacks von Ballard arbeitet (Kanadier). Plug hat eine Kooperation mit Air Liquide, die den Markteintritt in Europa vorbereiten.

Während man bei der SPD glaubt, die Technologie brauche noch 10 Jahre und die CDU wieder einmal "Neuland" sieht, teilen US-Amerikaner, Kanadier und Koreaner schon mal den Markt auf...

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Wilhelm Stock

Mal ehrlich,

In 2012 haben Wind und Sonne gerade mal 77,4 TWh Strom erzeugt für fast 20 Mrd € Subvention. Die Kernenergie hat fast 100 TWh erzeugt, aber 2022 ist Schluss. Dann soll dieser Strom aus Erneuerbaren erzeugt werden, klar natürlich muss dann auch Speicherung möglich sein. Wie teuer darfs denn werden bei einem Wirkungsgrad von 10%?

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Julius Calvelage
Julius Calvelage (julca) - 25.08.2013 16:49 Uhr

Gut,

dass wir nun, nachdem wir die ganze Republik mit Photovoltaikanlagen gepflastert und den Rest mit riesigen gleichförmigen Windmühlen zugestellt haben, noch schnell die verbliebenen Flächen mit "Stromautobahnen" (was für eine Unsinnsvokabel) bebauen, bevor wir alles wieder einreißen können, weil endlich eine sinnvolle Variante der dezentralen Stromerzeugung marktreif ist.

Wie ich unsere Ökostromexperten einschätze, wird jede Skepsis bzgl. der sicheren Speicherung der hochentzüntlichen/hochexplosiven Gase von einer Welle der Euphorie erschlagen, weshalb man vielleicht frühestens nach den ersten Todesopfern durch explodierende Speicherbehälter anfängt, über die Sicherheit nachzudenken. Ich erinnere vor diesem Hintergrund daran, dass in Deutschland bereits jetzt mehr Menschen durch explodierende Biogasanlagen ums Leben gekommen sind als durch Kernkraft. Die Mortalitätsrate der letzteren Energieform liegt übrigens bei 0.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.08.2013 22:25 Uhr
Christian Wojtysiak

übertriebene Skepsis

Sowohl in Europa als auch in Brasilien und den USA fahren seit Jahren Wasserstoff-Busse, ohne dass ihr Schreckenszenario irgendwo eingetreten wäre. Mercedes hat mit einem F-Cell-Auto den Globus umrundet. Die Tanks sind nicht gefährlicher als ein Benzintank. Wasserstoff hat - im Gegensatz zu Benzin - den Vorteil, dass er leichter ist als Luft und damit nach oben verpufft, während Benzin auf die Straße auslaufen kann.

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Alfons Huber

10% Wirkungsgrad im Vergleich

10% Wirklunggrad klingt nicht viel, Aber dies darf ja nicht direkt mit dem Wrikungsgrad durch Verbrennen von Brennstoffen verglichen werden. Die organischen Rohstoffe sind ja auch mit Sonnenenergie "entstanden." Natürliche Photosynthese hat einen Wirkungsgrad von etwa 1%. Dagegen sind die hier genannten 10% Wirkungsgrad ja schonmal mindestens 10 fach besser. Die Umwanglung von Brennstoffen in Strom oder Bewegungsenergie hat dann noch weitere Verluste von etwa 50% - 80%. - also liegt der Wirkungsgrad eines Verbrennungskraftwerkes oder -motors deutlich unter 1% - bezogen auf die ursprüngliche Energiequelle -die Sonneneinstrahlung. Der Wirkungsgrad kommerzieller Photovoltaikanlagen liegt aktuell bei fast 20% ist also mindestens 10 - 50 fach efifzienter als ein Verbrennungskraftwerk.

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Ulrich Buschmeier
Ulrich Buschmeier (10325) - 25.08.2013 14:29 Uhr

Knallgas

Seit langem wird Wasserstoff routinemäßig eingesetzt. Nicht jede Luft/Wasserstoff-Mischung bildet gleich ein Knallgas. Zudem gibt es Standardverfahren um die Bildung von Knallgas zu unterbinden.

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Michael Looman

Endlich!

Ich bin seit knapp 10 Jahren schon davon überzeugt, dass die Zukunft nach dem Öl auf H2 bauen muss. Und nun kommt unsere Politik endlich auf den Trichter!
Jedem, der sich dafür interessiert, empfehle ich das Buch "Post-oil energy technology : after the age of fossil fuels" von Bela G. Liptak!
Die globale Energieversorgung und Mobilität lässt sich mit Wasserstoff als sekundärem Energieträger ganz einfach sicher stellen. Es müssen nur die richtigen Verfahren entwickelt werden! Zeit, damit anzufangen!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.08.2013 22:35 Uhr
Anton Paschke

die Zukunft nach dem Öl auf H2 bauen muss

Muss sie das wirklich? Vielleicht waere es guenstiger das Benzin und Kerosen synthetisch herzustellen und die bestehende Infrastruktur weiter zu benutzen. Zudem geht das Erdoel nicht so bald zuende, die Foerderung wird allerdings immer teurer und schmutziger.

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Christian Wojtysiak

die Verfahren sind weitestgehend entwickelt

Die Technologie gibt es bereits. Sehen Sie sich mal Unternehmen an wie Ballard Power, Plug Power, Hydrogenics, Fuel Cell Power, Proton Power, ACTA, Vision Industries, Horizon Fuel Cell, itm... bis hierhin kein einziges deutsches Unternehmen - weil man in Deutschland seit den 90ern Jahren sagt: "das dauert noch 10 Jahre". Siehe FAZ-Artikel.

In Deutschland ist allein die Firma Smart Fuel Cells halbwegs gut positioniert (beliefert u.a. die Bundeswehr) und Heliocentris, letztere kaufen allerdings die Stacks von Ballard in Kanada ein. VW hat mit Ballard gerade eine Entwicklungskooperation geschlossen, weil man festgestellt hat, dass Toyota, Honda und Hyundai unmittelbar vor der Serienproduktion stehen.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 25.08.2013 12:26 Uhr

Forschung u Entwicklung die eventuell in 15 bis 20 Jahren einen Beitrag zur Speicherung

der Energie leisten wird.

Gibt es jemand der das nicht positiv sieht?

Was es irgend wann kostet und ob man den Weg wirklich komplett weiter geht werden wir in frühestens in 10 Jahren also 2024 zu bedenken haben.

Also nicht mehr als Thema. Ein technisch - physikalisches kein politisches.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.08.2013 20:23 Uhr
Thomas Heinzow

Verehrte Frau Gruber, nun enttäuschen Sie mich aber

Es gibt prinzipiell zwei Möglichkeiten Energie lang- und kurzfristig in Form von Potentialdifferenzen zu speichern, nämlich die physikalische oder chemische. Die beste chemische Speicherung ist Kohlenstoff, der leicht zu lagern und zu transportieren ist. Für Anwendungen im Transportsektor sind flüssige Kohlenwasserstoffe ideal, im Hausbrand- und Industriesektor flüssige und gasförmige und für den Stromsektor großtechnisch PSKW oder Druckluftspeicher (in Gegenden ohne Gebirge). Chemische Speicher in Form von Akkumulatoren (Blei, Cadmium, Lithium ...) machen großtechnisch keinen Sinn, ebenso Kondensatoren.

Das Bedauerliche an jedweder Speichertechnologie sind die Umwandlungsverluste, die dazu führen, daß der Output aus dem Speicher niedriger ist, als der Input. Verwendet man also Strom aus fossilen Brennstoffen (außer Braunkohle) oder von Wndmühle & Co zur Füllung der Speicher, sind die Kosten höher als wenn man Strom aus KKW nutzt. Da tritt nur eine Verdoppelung von ca. 2,8 Ct/kWh auf.

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Joachim Bremer
Joachim Bremer (JBremer) - 25.08.2013 11:33 Uhr

Wasserstoff als Sekundärenergieträger

Als erstes ist anzumerken, daß Wasserstoff als Zwischenspeicher keine Energiequelle ist, sondern nur Sekundärenergieträger.

Die Verwendung von Wasserstoff als Sekundärenergieträger wird schon länger in Erwägung gezogen bzw. diskutiert, ohne daß sich an den Nachteilen bzw. ungelösten Problemen viel geändert hat. Wasserstoff hat zum einen eine volumenbezogene geringe Energiedichte zwischen 0,03 kWh/l (gasförmig, Normaldruck) und 2,34 kWh/l (flüssig, -252°C); die Lagerung ist dementsprechend energetisch aufwendig, verlustbehaftet und/oder kostenintensiv. Zum anderen sind die sich summierenden Wandlungsverluste in der gesamten Wandlungskette Strom ==> Wasserstoff ==> Lagerung ==> Strom bzw. KFZ-Antrieb derart hoch, daß von einer kWh Energie am einen Ende der Kette nicht mehr viel Energie am anderen Ende der Kette übrig bleibt.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.08.2013 18:41 Uhr
Franz-Harro Horn

Wasserwirbelverfahren als eine sichere und zudem kostengünstige Lösung zur Energiespeicherung

Wie vor gegen 11.15 von mir eingestellt, bietet sich das Wirbelverfahren, das weiterentwickelt von egm-international in Papenburg auf Victor Schaubergers Gedanken aufbaut, an. Trotz der Tatsache, daß heute immer noch nicht genau gewußt ist, was da eigentlich passiert, so wird dort aber auf dem "kalten Wege" mit ganz wenig Input das Kohlenwasserstoffmolekül wie das des Wassers gekrackt und über die nach der Kavitation folgende Implosion dieses verlängert.
Nach Schauberger müsse man dem H²O die Richtung vorgeben, damit es wisse, welchen Weg es gehen solle...
Ja, das klingt nach heutigem physikalischem Wissen abenteuerlich und nach "Verschwörungstheorie" - was finden die Leute noch für Besserwissereien - aber das Ergebnis ist da, verifizierbar und vor allem wird die Verbrennung in den Motoren mit deutlich geringeren Schadgasen abgeschlossen. Die Motoren laufen! Man könnte dann damit auch Strom erzeugen - oder nicht?.
Da sollte man mal googeln - viel Spaß mit Staunen....

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Gernot Baur

Problem wird im Artikel richtig beschrieben.

Hallo Herr Looman,
die Probleme von H2 sind dessen physikalischen Eigenschaften. Unter einfachen Druck und Temperaturbedingungen ist die Energiedichte sehr klein. Die Lagerung unter Höchstdruck oder bei niedrigsten Temperaturen sind teuer und schwer handhabbar.
Ebenso diffundiert H2 gerne durch alle möglichen Materialien. Eine Extremform davon sprechen Sie an, eine gezielte, schwammmäßige Einlagerung. Allerdings wird viel Schwammmaterial benötigt, das Ganze also schwer und teuer.
Daher wird an Verfahren gearbeitet, das H2 in leichter handhabbare Substanzen umzuwandeln, Methan, Methanol, Ethanol usw.. Bisher sind bei diesen Verfahren nur geringe Erfolge (Aufwand zu Ergebnis) erzielt worden. Hier fehlen noch ein paar Nobelpreise.

Aber Sie haben recht, es wird ein Ersatztreibstoff für Öl gefunden werden müssen.

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Michael Looman

Wirkungsgrad

Das ist zwar erstmal richtig, aber warum muss man Wasserstoff unbedingt mehrfach wandeln, er lässt sich hervorragend als Treibstoff einsetzen. Und den Wirkungsgrad bei Erzeugung, Speicherung und Lagerung kann man sicher auch noch optimieren, z.B. Speicherung in Metall-Hydraten. Langfristig wird nur ein echter Ersatz-Treibstoff das Öl ersetzen, Flugzeuge werden sicher nie elektrisch mit Akkus fliegen. H2 kann das übernehmen, nur die Verfahren fehlen noch.

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Joachim Bremer
Joachim Bremer (JBremer) - 25.08.2013 11:24 Uhr

Forschungsbedarf

Allgemein anerkannt zu sein scheint die Erkenntnis, daß zum einen stark fluktuierende Energiequellen wie Strom aus Wind und Sonne ohne Zwischenspeicherung kaum brauchbar sind und daß zum anderen solche Möglichkeiten zur Zwischenspeicherung in dem Maßstab wie benötigt heutzutage nicht existieren, und daß hier noch enormer Forschungsbedarf besteht.

Nicht ausgesprochen wird jedoch zumeist die logische Schlußfolgerung aus dieser Erkenntnis, nämlich daß stark fluktuierende Stromquellen heutzutage nicht oder kaum brauchbar sind und jeder Euro an Subventionen (bspw. via EEG) in eine solche Energieerzeugung als verschwendeter Euro anzusehen ist - und besser in der Forschung aufgehoben wäre.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.08.2013 15:23 Uhr
Thomas Heinzow

Was wollen Sie denn noch erforschen, Herr Bremer? Physik, Chemie und Ökonomie sind längst bekannt!

Einer der Foristen schrieb dazu zutreffend, daß es sich um Durchhalteparolen ähnlich denen zum Ende des Hitlerregimes handelt.

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Dietmar Fleischhauer

Hey, vier Wochen vor der Wahl die Lösung aller Probleme!

Ist das nicht fantastisch?

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Franz-Harro Horn

Wasser läßt sich viel einfacher als Energieträger nutzen, z. B.:

In Papenburg wird mit einem Wasserwirbelverfahren (Grundlage: Victor Schauberger) mittels Kracken via Kavitation und anschließender Implosion aus 1 Teil Sprit (Kohlenwasserstoffverbindung) und 1 Teil H²O ein neuartiger lagerfähiger Brennstoff generiert; zwei Pumpen mit ca. 2 KW leisten in 1 h mehrere tausend Liter. Moderne Motoren, die damit betrieben werden, bräuchten keine Abgasnachbehandlung, sie sind blitzsauber. Die NOx gehen gegen Null und CO² geht um 50 bis 70 % zurück - wobei CO² kein Schadgas sondern das Wachstumsgas darstellt! Es ist nicht schädlich sondern mit seinen 0,035 % an der Luft hoch notwendig für das Pflanzenwachstum.
Die papenburger Firma war vor einigen Jahren gezwungen, einen Finanzpartner anzunehmen und sie hat seitdem ihren Hauptsitz in Dubai. Dort hat man das riesige Potential dieser neuen Technik erkannt und will diese gerade in diesem Ölland nutzen.

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günther reichert

Zur Herstellung von Wasserstoff können auch Sulfatreduzierende Bakterien herangezogen werden-und

zwar ganz ohne der Beteiligung der Sonne.Sulfatreduzierende Bakterien sind Anaerobier.Sie verstoff-
wechseln Sulfat zu dem Endprodukt Schwefelwasserstoff.

Schwefelwasserstoff ist leicht in Wasserstoff (Gas) und Schwefel(Feststoff) zu spalten.
Sulfate und Anaerobier gibt es genügend auf der Erde.

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stefan maier
stefan maier (sxyxs) - 25.08.2013 10:56 Uhr

John Kanzius

hat schon vor einigen Jahren eine Methode erfunden um Wasser mittels Hochfrequenz in Wasserstoff u Sauerstoff zu spalten.Es gibt einige Youtube Videos dazu(inkl. brennendem Wasser,auch auf offener See)
Über den Wirkungsgrad ist mir nichts bekannt,allerdings ist es jetzt schon theoretisch möglich damit überschüssige Windenergie in Wasserstoff umzuwandeln.

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Ulrich Müller
Ulrich Müller (Steumue) - 25.08.2013 10:56 Uhr

Wer will, sucht Lösungen, wer nicht will, sucht Gründe

Was soll die Titelüberschrift "Politiker träumen ...". Der Bericht beschreibt ein neues Forschungsergebnis auf dem Wege hin zu einer Energieversorgung ohne fossile Energieträger. Daß darüber ein paar Politiker vielleicht begeistert sind, ist doch reine Nebensache.

Obwohl ich mit der FAZ in vielen Bereichen übereinstimme, finde ich die arrogante Art unerträglich, mit der die erneuerbaren Energien in der FAZ geradezu verteufelt werden. Immer wieder wird darüber geklagt, daß die erneuerbaren Energien den Strom verteuern. Daß aber in den letzten Jahrzehnten ein Mehrfaches an Kohlesubventionen oder versteckte Subventionen in die Kernkraft gezahlt wurde, das wird geflissentlich verschwiegen.

Für mich steht außer Frage, daß wir auf Dauer mit den traditionellen Energieträgern nicht weiterkommen. Ich wage eine Hypothese: "Hätten wir heute Krieg und keinen Zugang zu fossilen Ernergieträgern, die Forschung wäre technisch viel, viel weiter."

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.08.2013 15:35 Uhr
Thomas Heinzow

Herr Müller, "erneuerbare Energie" gibt es nicht.

Desweiteren ist die Gewinnung von kinetischer Energie mittels Wind- und Wassermühlen eine uralte wegen Unwirtschaftlichkeit längst ausrangierte Technik, deren Betrieb trotz Verwendung von modernen Materialien und Fertigungsmethoden dauerhaft subventioniert werden muß.

Die Verwendung von Solarpenels zur Erzeugung von Spannungsdifferenzen in geeigneten Materialien unter Nutzung der elektromagnetischen Strahlung der Sonne ist ebenfalls unrentabel und wird die Rentabilitätsschwelle in absehbarer Zeit (mehrere Jahrzehnte bis Jahrhundert) nicht erreichen.

Biomassenutzung ist im erforderlichen Umfang nicht möglich, da dazu die benötigten Agrarflächen nicht zur Verfügung stehen.

Wer den Begriff "erneuerbare Energie" unreflektiert gebraucht, der will entweder vorsätzlich täuschen oder hat im Physikunterricht gepennt.

Denken Sie an das kleine Mädchen im Märchen, das entdeckte, daß der Kaiser nur dürftig bekleidet war, was die Hammelherde der Untertanen nicht bemerkt hatte ...

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24.08.2013, 15:48 Uhr

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