13.03.2013 · Neue Theorie zum Aussterben der Neandertaler: Das Gehirn dieser Urmenschen war stark mit der Kontrolle der wuchtigen Körper beschäftigt. Damit blieb dem Denkorgan weniger Kapazität für höhere Prozesse wie etwa soziale Intelligenz.
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... zunächst vermutet es handele sich um einen politischen Beitrag über Rainer Brüderle. Obwohl.... ?!
un ich sach noch, paß auf Siggi...
ok, nicht sehr sachlich, aber schön... oder
Angelsächsischer Wissenschaftsjournalismus
Kann man vergessen.
Die arbeiten nach dem Motto: "Hurra, ich bin im Fernsehen!"
Reine Aufmerksamkeitsstörung.
Was hier der Doktortitel ist, ist bei denen einen Zeitungsmeldung
Gerade habe ich einen in der Zulassungsstelle gesehen. Er schrieb irgendetwas in sein I-Phone, hatte aber Probleme wegen seiner dicken Finger. Möglicherweise eine neue Theorie über Neandertaler in seinen Facebook Account...
"Den Neandertalern könnten ihre wuchtigen Körper zum Verhängnis geworden sein: Britsche Forscher vermuten, dass das Gehirn der Urmenschen besonders stark darauf ausgelegt war, besser sehen zu können und den massigen Körper zu kontrollieren."
So Findet Man Es Wirklich Raus
Suchen Sie nach "Is It Possible To Clone A Neanderthal?"
Mit einem lebenden Neanderthaler könnten diese Spekulationen
geprüft werden. Offenbar sind die technischen Schwierigkeiten aber
noch enorm.
Ethische Schwierigkeiten sehe ich nicht wirklich, wenn Ärzte
inzwischen Frauen dabei helfen Acht Kinder gleichzeitig auszutragen.
Ein gesunder Neanderthaler wird sicher auch nicht mehr Schwierigkeiten
im Leben als mancher Behinderter haben.
Vielleicht findet man dabei heraus, dass die gesammelten Vermutungen
blanker Unsinn sind und der Neu-Neandertaler geistig völlig mit uns
mithalten kann. Das halte ich für genauso wahrscheinlich wie die
Richtigkeit der gesamten Vermutungen. Mehr ist es ja nicht.
Die größere Masse der Zuzöglinge und deren latente neidische Feindschaft gegenüber
Größergewachsenen kann den wenigen Neandertalergruppen im
Norden den Garaus gemacht haben.
Wer in kleinen Gruppen wohnt, ist auch eher naiv und fremdenfreundlich
als eine bereits eng sozial verbundene Gruppe mit engen Verbundkulten,
die immer nach außen feindlich auftritt: wir göttlich Auserwählten!
Wer da nicht sehr schnell eine effektive Kriegerkultur der Abwehr
entwickelt, geht hopps - und das waren wohl die eher kontaktlos
zueinander lebenden (also eher nicht allzu kriegerischen) Neandertaler,
die evt. fast nur im Wild ihren Gegner sahen, weil genug Land für
alle Menschen da war.
Die Neuen sahen das aber anders, denn sie waren wegen Hungerzeiten (Land
ohne Tiere) aus dem Süden gekommen u. brauchten als große
Gruppe den asozialen Egoismus als Waffe.
Im Norden war mehr Platz, deshalb nur kleinere Stämme. Gehirmasse brauche ich
weniger für das komplexere Soziale großer Gruppen , sondern
eher für kreative handwerkliche Tätigkeiten und die Hand-
Vorstellung- Bildidee- Koordination, also die Abbildung von
Phänomenen und das Merken dieser Bilder oder inneren Gemälde,
also für das Gesellschaftliche.
Das komplexe Soziale kennen auch große Tierherden und ist zum teil
angeboren, also wenig komplex.
Das Verkehren miteinander jenseits der eigenen Gruppe und jenseits der
eignen Sprache: da wird es doch erst komplex!
wenn ich also über das Soziale hinaus !!! lerne! Wo ich über
Vorstellungen verkehre!
.
Das immer im eigentlichen enge Soziale der Familie selbst ist eher anspruchslos.
.
Verlasse ich die Hütte und gehe positiv auf ganz Fremde zu, wird es
anspruchsvoll, will ich symbolisch kommunizieren.
Da waren die Neandertaler evt. im Rückstand oder alternativ allzu
gut, also naiv gegenüber dem fremden Nichtneandertaler, der evt.
schneller tötete, alle Fremden noch als Feind sah. Diese Fragen
bleiben also offen,oder?
Was soll sich wohl ein adipöser Mensch denken wenn er die
Überschrift hier liest ?
Ansonsten .. das soll Wissenschaft sein ?
Es ist wie Weihnachten. Alle Jahre wieder kommt mindestens eine
"neue Theorie" über das Aussterben des Neanderthalers aus
den englischen Universitäten. Eine so dumm wie die andere. Im
vorigen Jahr wurden noch die besseren, weil leichteren Waffen
ausgemacht. Nun ist es die Körpermasse.
Es geht lediglich darum, irgendetwas zu veröffentlchen und sei es
noch so abwegig. Nur so kann man das Ranking halten.
Ein gefährliches Terrain. Man könnte auch die Anzahl der
Veröffentlichungen zum Anlass einer Intelligenzbeurteilung nehmen
und dabei - welch grauenhafte Vorstellung - den Inhalt dieser Pamphlete
zum Maßstab nehmen.
Warum die Neanderthaler ausgestorben sind, werden wir wohl nie definitiv
erfahren. Vermutlich waren daran aber die Einwanderer schuld. Die haben
nicht nur sich selbst mitgebracht, sondern auch so aller Bakterien und
Viren, denen der Eiszeitmensch Neanderthaler nicht gewachsen war.
Anspruch an die Qualität eines Zeitungsartikels nicht in den Himmel heben
Ich fand die Einsicht in die Idee des Autors spannend, und die
dahinterstehende Aussage, dass der Mensch sich erst durch soziales
mitfühlendes Verhalten zu einem höreren denkenden Wesen
entwickelt hat möchte ich auch noch unterstreichen.
.
Aber das mit der größe des Gehirnes von verglichenen
Neanderthalern und Homosapiens zu belegen ist doch eine gewagte These.
Insbesondere wenn man bedenkt, wie unscharf alleine Theorien zum Lernen
beim heutigen Homosapiens sind.
.
Zum Vergleich: Edelmann :Lernpsychologie 6. Vollständig
überarbeitete Ausgabe (2000) Seite 115 Zitat:"Allerdings
scheinen die häufig kontroversen Aussagen der Kognitionspsychologie
nicht weniger spekulativ als die der Philosophen."
Gehirn zu Körpermasse - ein feine Korrelation!
Wurde jemals ein wissenschaftlich tragfähiger Vergleich zwischen
Phillip Rösler und Helmut Kohl angestellt?
Auf jeden Falls gilt, dass Immanuel Kant mit seinen weniger als 1,5 m
und noch dazu sehr schlanken Körperhöhe nicht zur Gruppe der
Neandertaler zählen konnte. Ach so: Er war ja auch, nicht in
Düsseldorf oder Köln, also nicht in der rheinischen
Frohprovinz, sondern in Ostpreußen geboren, verfügte zum
Leidwesen dieser Wissenschaft gleichwohl nicht über besondere,
sondern höchst eigenwillige soziale Fähigkeiten...
Der Vergleich ist unbrauchbar
Nicht mit Rösler muss Kohl verglichen werden, wobei Rösler in
der Politik bisher noch gar nichts bewirkt hat, sondern Kohl muss mit
seinem Antipoden Honecker verglichen werden. Letzter war klein und dumm,
ersterer hat die deutsche Einheit bewerkstelligt, die ganze Rudel von
sich intellektuell gebenden Schlauköpfen für unmöglich
gehalten hatten. Soweit dazu.
Immanuel Kant war in der Natur ein kleines vermickertes, ewig
magenkrankes Männlein mit einem neurotischen Kontrollzwang, der
Postulate formulierte, die niemand verstand und die nur für
Friedrich II. nützlich waren. Solange der sie als die unbedingte
Pflicht für den Staat verstand, bekam er die willkommene
ideologische Begründung, Tausende von Preußen in den
Schlesischen Kriegen verheizen zu können. Kant, der den
Großraum Königsberg nie verließ, blieb ob seiner
verschrobenen Formulierungen ein sozialer Außenseiter und konnte
dadurch –anthropologisch interessant- seine Intelligenz auch nicht fortpflan
Die Größe des Gehirns in Relation zur Körpermasse
beschreibt also das theoretische Maß an sozialer Intelligenz.
...der hauptsächlich im Fitnessstudio herumlungert!
"Bereits in vorherigen Studien hatten dieselben Wissenschaftler
festgestellt, dass moderne Menschen umso größere Sehareale im
Gehirn ausbildeten, je weiter sie vom Äquator entfernt lebten -
möglicherweise, um den geringeren Lichteinfall zu kompensieren."
Das hiesse dann aber, dass soziale Strukturen am Äquator
ausgeprägter sein müssten, weil größere Hirnareale
dafür zur Verfügung stehen, als beispielsweise in Schweden...
Mmmh, schaue ich nach Kenia und schaue ich nach Schweden, dann kann ich
das nicht bestätigen.
Falscher Schluss
Ist das ihr Ernst? Monokausal sind so komplexe Zusammenhänge wie
das Sozialverhalten und auch das Aussterben höherer Arten sowieso
nicht. Und das beim modernen Menschen ebenfalls Areale, die für das
Sozialverhalten zuständig sind, vor denen für visuelle
Wahrnehmung weichen mussten ist auch nirgendwo im Artikel geschrieben.
Es steht auch genug Hirnareal zur Verfügung um solche
Fehlschlüsse zu vermeiden, daher ist ihr Grund in anderen Bereichen
zu suchen.
das kann man sich gut vorstellen
mit sinkenden Temperaturen klaute wegen fehlendem Mitgefühl immer der stärkere dem schwächeren das Fell und am Ende besaß der Stärkste zwar alle Felle aber niemanden mehr, um sich zu vermehren. Wenigstens kann man davon ausgehen, dass dem Letzten wohlig warm war, als er an Altersschwäche starb.
Oder: Theoriemasse läßt kaum Hirnkapazität für Reales
Die Schädelvermesser gibt es also auch noch. Sogar diese Spezialisierungsvariante des Homo academicus hat in ihrer entlegenen sozioökonomischen Nische überlebt. Meinetwegen, solange sie es dabei belassen, uns unterhaltsame Ursprungsmythen zu erzählen, die vielleicht einmal im Literaturschatz der Menschheit ihren Platz finden werden, wer weiß...
so..so.., die geringe soziale Intelligenz..
war Schuld am Aussterben des Neandertalers...
Für unsere heutige Gesellschaft erscheint mir der
überhöhte Stellenwert der Sozialdebatten das
größere Risiko zu sein.
"größere Hirnareale, um ihre massigeren Körper zu kontrollieren."
Einspruch!
Die Neandertaler brauchten den massigen und kompakten Körper als
Kälteschutz und weil dieser den Anforderungen der Jagd genügen
musste. Für die Jagd braucht es kein ausgesprochenes
Feingefühl wie Bär und Krokodil beweisen.
Auch mussten die Neandertaler höchstens ein- oder zweimal im Leben
eine komplizierte elektronische Schaltung von Hand zusammenlöten...
Also wer, Neandertaler oder Homo Sapiens braucht damit wohl mehr
Körperkontrolle, Feinmotorik?
Die meisten der Sozialtheorien stellen sich mittels ein wenig
Denkeinsatz als Blödsinn heraus.
Die Neandertaler sind ausgestorben, weil sie zu spezialisiert waren, zu
spezialisiert um auf Änderungen der Lebensbedingungen, sei es durch
eine Klimaänderung (Erwärmung) oder Lebensraumkonkurrenz durch
Homo S. reagieren zu können.
Wird uns auch so gehen, wenn wir noch lange vom Euro und den ihm
ergebenen radikalen Fanatikern unterdrückt und verzweckt werden.
Die Neandertaler sind zwar ausgestorben,
aber nur dieser "reinrassige" Zweig der Menschheit. Die
Neandertaler haben sich zu ihren
Lebzeiten doch schon mit anderen Zweigen der damaligen Menschheit
vermischt und so ihre
Gene weitergegeben, bis zu den heutigen Menschen. Ab und zu, wenn auch
relativ selten,
sieht man auch heute noch Menschen, bei deren Aussehen man sofort an die Neandertaler
denkt. Jedenfalls, ab und zu arbeitet in meiner Stamm-Bäckerei eine
sehr große Frau (Entschuldigung, Frau K.), die eindeutige
körperliche Merkmale aufweist. Übrigens ist sie sehr nett und
hat durchaus heutige Umgangsformen und Sozialkompetenz.
Die Sozialleben der Neandertaler war sicher nicht so kompliziert und mit
so viel
Denk-Arbeit verbunden wie das heutige, da brauchten sie natürlich
auch nicht so viel Gehirn-
Kapazität dazu wie die Menschen heute. Das impliziert aber auf
keinen Fall, das sie bei Notwendigkeit nicht hätten dazulernen
können. Sie hätten vermutlich heute sogar als
Wissenschaftler arbeiten können.
Aha
Und das kann ihr geschulter Blick sehen und das ist dann ein
wissenschaftlicher Beweis ?
Es soll auch "Experten" geben die Aufgrund der
Schädelform die Qualifikation von Stellen-Bewerbern
einschätzen können. Andere wiederum finden mittels eines
Stöckchens Wasseradern. Alles dasselbe hohe Wissenschaftliche
Niveau !