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Veröffentlicht: 09.09.2013, 08:00 Uhr

Hautpigmente Wie sich Wale vor zu viel Sonne schützen

Wale können einen Sonnenbrand bekommen - genau wie Menschen. Doch die Tiere haben Strategien entwickelt, sich gegen schädliches UV-Licht zu schützen.

von Ina Hübener
© AP

Es ist schon länger bekannt, dass auch Wale einen Sonnenbrand bekommen können. Wie sie sich vor den schädlichen UV-Strahlen schützen, hat jetzt ein internationales Forscherteam um Laura M. Martinez-Levasseur von der Zoological Society of London untersucht.

Dabei fiel auf, dass Wale den Menschen in dieser Hinsicht überraschend ähnlich sind. Ziehen beispielsweise Blauwale in sonnenreichere Gebiete, produzieren die Pigmentzellen ihrer Haut - wie die der Menschen - zunehmend Melanin, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“ (doi:10.1038/srep02386). Ihre Haut wird dadurch dunkler und schützt so die Erbsubstanz in den Zellen vor Schäden durch die UV-Strahlung.

Abweichende Strategie

Pottwale mit ihrer ohnehin dunkleren Haut verfolgen eine andere Strategie. Statt auf Bräunen setzten sie auf einen genetischen Schutz. Ihre Hautzellen lesen bei starker Sonneneinstrahlung vermehrt zwei Reparatur-Gene ab.

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