Home
http://www.faz.net/-gx4-7h5cf
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Hautpigmente Wie sich Wale vor zu viel Sonne schützen

Wale können einen Sonnenbrand bekommen - genau wie Menschen. Doch die Tiere haben Strategien entwickelt, sich gegen schädliches UV-Licht zu schützen.

© AP Vergrößern

Es ist schon länger bekannt, dass auch Wale einen Sonnenbrand bekommen können. Wie sie sich vor den schädlichen UV-Strahlen schützen, hat jetzt ein internationales Forscherteam um Laura M. Martinez-Levasseur von der Zoological Society of London untersucht.

Dabei fiel auf, dass Wale den Menschen in dieser Hinsicht überraschend ähnlich sind. Ziehen beispielsweise Blauwale in sonnenreichere Gebiete, produzieren die Pigmentzellen ihrer Haut - wie die der Menschen - zunehmend Melanin, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“ (doi:10.1038/srep02386). Ihre Haut wird dadurch dunkler und schützt so die Erbsubstanz in den Zellen vor Schäden durch die UV-Strahlung.

Abweichende Strategie

Pottwale mit ihrer ohnehin dunkleren Haut verfolgen eine andere Strategie. Statt auf Bräunen setzten sie auf einen genetischen Schutz. Ihre Hautzellen lesen bei starker Sonneneinstrahlung vermehrt zwei Reparatur-Gene ab.

Mehr zum Thema

Quelle: F.A.Z.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Sonnenschutz Mit Schirm, Charme und Markise

Bei diesem Wetter ist guter Sonnenschutz am Strand wie im Garten wichtig. Die Lösungen reichen vom einfachen Schirm bis zur ausgeklügelten Markisenanlage. Auch die UV-Strahlung ist zu beachten. Mehr

28.07.2014, 16:00 Uhr | Technik-Motor
Solarienbräune Hautkrebs immer häufiger

Hautkrebserkrankungen nehmen weiter zu. Auch die Zahl der Behandlungen im Krankenhaus steigt, weil wir uns nicht genügend schützen. Mehr

29.07.2014, 20:24 Uhr | Gesellschaft
Esskultur Feiert Orgien mit Messer und Gabel!

Essen wird nur noch danach definiert, was es alles nicht enthält. Ignoranten, Ideologen und Asketen geben den Ton an. Werden wir doch endlich ein Volk von Genießern. Ein Aufruf zur Wollust. Mehr

17.07.2014, 11:33 Uhr | Feuilleton