http://www.faz.net/-gwz-7h5cf

Hautpigmente : Wie sich Wale vor zu viel Sonne schützen

  • -Aktualisiert am

Bild: AP

Wale können einen Sonnenbrand bekommen - genau wie Menschen. Doch die Tiere haben Strategien entwickelt, sich gegen schädliches UV-Licht zu schützen.

          Es ist schon länger bekannt, dass auch Wale einen Sonnenbrand bekommen können. Wie sie sich vor den schädlichen UV-Strahlen schützen, hat jetzt ein internationales Forscherteam um Laura M. Martinez-Levasseur von der Zoological Society of London untersucht.

          Dabei fiel auf, dass Wale den Menschen in dieser Hinsicht überraschend ähnlich sind. Ziehen beispielsweise Blauwale in sonnenreichere Gebiete, produzieren die Pigmentzellen ihrer Haut - wie die der Menschen - zunehmend Melanin, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift „Scientific Reports“ (doi:10.1038/srep02386). Ihre Haut wird dadurch dunkler und schützt so die Erbsubstanz in den Zellen vor Schäden durch die UV-Strahlung.

          Abweichende Strategie

          Pottwale mit ihrer ohnehin dunkleren Haut verfolgen eine andere Strategie. Statt auf Bräunen setzten sie auf einen genetischen Schutz. Ihre Hautzellen lesen bei starker Sonneneinstrahlung vermehrt zwei Reparatur-Gene ab.

          Weitere Themen

          Sonne lockt Frankfurter ins Freie Video-Seite öffnen

          Sommerliches Wetter : Sonne lockt Frankfurter ins Freie

          Ob auf dem Fitness-Spielplatz, mit dem Stand-Up Paddel in der Hand oder einfach zu Fuß - die sommerlichen Temperaturen ziehen die Frankfurter nach draußen. Allein im äußersten Nordosten und Südwesten Deutschlands trübten einzelne Gewitter die Laune.

          Topmeldungen

          Conte gibt auf : Regierungsbildung in Italien gescheitert

          Seit Tagen stockt die Bildung einer Regierung aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und der rechtsextremen Lega-Partei in Italien. Nun verzichtet Conte auf das Amt des Ministerpräsidenten. Kommen jetzt Neuwahlen?

          AfD-Demo in Berlin : Verbohrter Kulturkampf

          Selbst die CDU-Generalsekretärin schlägt wild um sich. So wird die AfD nicht etwa klein. So geht die Saat der AfD erst richtig auf. Ein Kommentar.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.