10.11.2012 · Sprechende Tiere sind ja so klug. Ein Elefant, der dank Rüsselfeinmotorik koreanisch heraus posaunt, oder ein nachplappernder Belugawal. Lernen wir von ihnen.
Von Joachim Müller-JungRichtlinien für Lesermeinungen
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Das wird ja immer schlimmer, wenn dann bald dieTiere anfangen uns
anzubruellen -- in verschiedenen Sprachen auch noch.
Dann gibt es ueberhaupt keine Ruhe, besonders wenn die streiten
moechten und uns mit allem moeglichen Unsinn aergern wollen. Dazu noch
in fremden Sprachen.
Gab es da nicht ein Musical wo man sang von "Talking to the
animals" oder aehnliches? War ganz nett ... aber.
Ausserdem wer spricht denn Rhinozeros, Giraffe, oder Gemsbock, zum
Beispiel?
Das waer schon eine Cacophonie, wenn ich meinen Eichoernchen
antworten muss, oder mit den Waschbaeren bei deren nocturnen Gesaenge
mitsingen sollte. Die schreien ja so wie so oefters, und ich weiss nie
um was es sich handelt? Hoert sich mehr wie eine Beschwerde an, oder Schimpferei.
Lassts mal mit dem Reden, liebe Tiere -- zumindests fuer ne Weile.
Ich muss mich erst mal von menschlichen Gequatsche erholen.
Etwas Ruhe, waer schoen.
Ah, ah, ah.
Pax vobiscum
Joachim Müller-Jung Jahrgang 1964, Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.
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