28.06.2012 · Das Landwirtschaftsministerium bestätigt schwere Missstände auf Schlachthöfen, Studien liefern Beweise: Bei Schweinen und Rindern versagt häufig die Betäubung.
Von Christina HucklenbroichRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
..ist doch das Problem. Hauptsache billig und viel Fleisch. Schluss mit der "Massenfleischfresserei" und kein Tier muss mehr leiden. Zu viel Fleisch ist ungesund, schadet der Umwelt und ist ethisch nicht vertretbar. Ich verstehe nicht wie intelligente Menschen diese Tatsachen verdrängen können.
Dank für diesen ganz ausgezeichneten Beitrag, der in allem
notwendigen Detail veranschaulicht, wie Zeitdruck und Flüchtigkeit
völlig unnötig Leid erzeugen.
Skandalös, wie unter den Augen der Veterinärämter der
elementarste Arbeitsschritt fehlerhaft ausgeführt werden kann.
Umständliche Mechanisierungen mit erheblichem Kapitaleinsatz und
neuen Fehlerquellen sind keine Abhilfe, wenn Produktionsdruck minimal
notwendige Sorgfalt verhindert.
Gibt es bei aller Zertifizierungswut keine wirksame Schulung,
Verpflichtung und Kontrolle der Arbeit vor Ort?
Was passierte wann und wo und ist wie repäsentativ?
Die Bundesregierung hat bestätigt, dass es Studien in den Archiven
gibt, "dass es aus verschiedenen Gründen vorkammen
kann...". Die Bundesregierung kann nichts bestätigen, was gar
nicht in Ihr Aufgabengebiet gehört. Der Südkurier meldete am
21.6. aus einem zuständiges Länderministerium: "Im
Ministerium von Agrar- und Verbraucherschutzminister Alexander Bonde
(Grüne) sind derzeit keine großen Verstöße bekannt."
Die Studien von Herrn Tröger liegen 6 bis 11 Jahre zurück.
Kleinere und mittlere Schlachtbetriebe schlachten heute nicht die Masse
der Tiere. Ständig neue Auflagen haben zu ihrer Reduktion
beigetragen. 2700 Tiere sind auch nicht repräsentativ für
knapp 60 Mio. in 2011. Wo versagt der erste Bolzenschuß eher, beim
modernen Großbetrieb oder der "Handschlachterei"? Die
Beschäftigten der SCHLACHTEREIEN erhalten seltener als im
Durchschnitt der Wirtschaftszweie aufstockende Sozialhilfe, siehe Tab. 2
der Antwort der Bundesregierung, Seite 16: 1,7% bzw. 1,8% D=2%.
Grüße: Georg Keckl
Das Weinen der Lämmer und anderer Tiere - Humanes Sterben - ein Gütesiegel als Lösung?
Das Weinen der Lämmer und anderer Tiere, wohl getrieben auch durch
Profit und das immer mehr mehr mehr wollen blieb das "Humane
Sterben der Tiere" auf der Strecke.
Je stressfreier und tiergerechter diese Tiere ihr Leben für unser
Essen lassen um so qualitätsvoller ist das Fleisch.
Hat man da mal die Tierärzte oder die Schlachthöfe mal genauer
unter die Lupe genommen, oder wie wäre hier eine Art
Gütesiegel einzuführen - wir töten unsere Tiere human und
schnell samt schmerzlos??
Gut unsere Lebensmittelkontrollen und die Institutionen die damit
betraut sind, sind überlastet und haben nicht genug Personal, aber
das könnte doch dann auch evtl. die Tierärztekammer -
Bundestierärztekammer hier mit in die Hand nehmen und im Zeitalter
Multimedia warum gibt es da keine Vernetzung auch in dieser Branche-
Schlachhof-Tierärzte-Lebensmittelkontrolle-Lieferanten-Tierschutz??
Alle Tiere sind doch inzwischen gechippt und haben Marken, tja und da
hinken wir hinterher- kann doch nicht sein....
Schechitah sei grausam und deswegen zu verbieten....
Wenn eins grausam ist, dann die Massenabfertigung, die kein sorgsames
Arbeiten zuläßt und damit unnötiges Leid schafft.
Aber wer für ein Kilo Fleisch (teils signifikant) weniger als 5 EUR
zahlen will, nimmt vermutlich so einiges an Grausamkeit in Kauf...
Christina Hucklenbroich Jahrgang 1978, Redakteurin im Ressort „Natur und Wissenschaft“
Jüngste Beiträge