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Fehlerhafte Betäubung Leid auf dem Schlachthof

 ·  Das Landwirtschaftsministerium bestätigt schwere Missstände auf Schlachthöfen, Studien liefern Beweise: Bei Schweinen und Rindern versagt häufig die Betäubung.

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Frank Hummel
Frank Hummel (Frango1) - 29.06.2012 12:12 Uhr

Der Konsument..

..ist doch das Problem. Hauptsache billig und viel Fleisch. Schluss mit der "Massenfleischfresserei" und kein Tier muss mehr leiden. Zu viel Fleisch ist ungesund, schadet der Umwelt und ist ethisch nicht vertretbar. Ich verstehe nicht wie intelligente Menschen diese Tatsachen verdrängen können.

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Klaus Michael Strauss

Prinzip Fehlallokation

Dank für diesen ganz ausgezeichneten Beitrag, der in allem notwendigen Detail veranschaulicht, wie Zeitdruck und Flüchtigkeit völlig unnötig Leid erzeugen.

Skandalös, wie unter den Augen der Veterinärämter der elementarste Arbeitsschritt fehlerhaft ausgeführt werden kann.
Umständliche Mechanisierungen mit erheblichem Kapitaleinsatz und neuen Fehlerquellen sind keine Abhilfe, wenn Produktionsdruck minimal notwendige Sorgfalt verhindert.

Gibt es bei aller Zertifizierungswut keine wirksame Schulung, Verpflichtung und Kontrolle der Arbeit vor Ort?

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Georg Keckl
Georg Keckl (Statis) - 28.06.2012 21:22 Uhr

Was passierte wann und wo und ist wie repäsentativ?

Die Bundesregierung hat bestätigt, dass es Studien in den Archiven gibt, "dass es aus verschiedenen Gründen vorkammen kann...". Die Bundesregierung kann nichts bestätigen, was gar nicht in Ihr Aufgabengebiet gehört. Der Südkurier meldete am 21.6. aus einem zuständiges Länderministerium: "Im Ministerium von Agrar- und Verbraucherschutzminister Alexander Bonde (Grüne) sind derzeit keine großen Verstöße bekannt."

Die Studien von Herrn Tröger liegen 6 bis 11 Jahre zurück. Kleinere und mittlere Schlachtbetriebe schlachten heute nicht die Masse der Tiere. Ständig neue Auflagen haben zu ihrer Reduktion beigetragen. 2700 Tiere sind auch nicht repräsentativ für knapp 60 Mio. in 2011. Wo versagt der erste Bolzenschuß eher, beim modernen Großbetrieb oder der "Handschlachterei"? Die Beschäftigten der SCHLACHTEREIEN erhalten seltener als im Durchschnitt der Wirtschaftszweie aufstockende Sozialhilfe, siehe Tab. 2 der Antwort der Bundesregierung, Seite 16: 1,7% bzw. 1,8% D=2%. Grüße: Georg Keckl

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Eva Steidl
Eva Steidl (evilein12) - 28.06.2012 17:06 Uhr

Das Weinen der Lämmer und anderer Tiere - Humanes Sterben - ein Gütesiegel als Lösung?

Das Weinen der Lämmer und anderer Tiere, wohl getrieben auch durch Profit und das immer mehr mehr mehr wollen blieb das "Humane Sterben der Tiere" auf der Strecke.

Je stressfreier und tiergerechter diese Tiere ihr Leben für unser Essen lassen um so qualitätsvoller ist das Fleisch.

Hat man da mal die Tierärzte oder die Schlachthöfe mal genauer unter die Lupe genommen, oder wie wäre hier eine Art Gütesiegel einzuführen - wir töten unsere Tiere human und schnell samt schmerzlos??

Gut unsere Lebensmittelkontrollen und die Institutionen die damit betraut sind, sind überlastet und haben nicht genug Personal, aber das könnte doch dann auch evtl. die Tierärztekammer - Bundestierärztekammer hier mit in die Hand nehmen und im Zeitalter Multimedia warum gibt es da keine Vernetzung auch in dieser Branche- Schlachhof-Tierärzte-Lebensmittelkontrolle-Lieferanten-Tierschutz??

Alle Tiere sind doch inzwischen gechippt und haben Marken, tja und da hinken wir hinterher- kann doch nicht sein....

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Chaja Müller
Chaja Müller (Chajah) - 28.06.2012 15:31 Uhr

Und da sage noch einer...

Schechitah sei grausam und deswegen zu verbieten....
Wenn eins grausam ist, dann die Massenabfertigung, die kein sorgsames Arbeiten zuläßt und damit unnötiges Leid schafft.
Aber wer für ein Kilo Fleisch (teils signifikant) weniger als 5 EUR zahlen will, nimmt vermutlich so einiges an Grausamkeit in Kauf...

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Jahrgang 1978, Redakteurin im Ressort „Natur und Wissenschaft“

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