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Freitag, 17. Februar 2012
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Artenschutzkonferenz 2007 Vom Tiger bis zum Tropenholz

05.06.2007 ·  Im Grunde müsste das Schicksal von rund 33.000 potentiell gefährdeter Arten diskutiert werden. Da dies aber in wenigen Tagen nicht möglich ist, beschränken sich die Delegierten der Artenschutzkonferenz 2007 auf wenige besonders gefährdete Spezies.

Von Roland Knauer
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Fachleute aus 171 Ländern beraten derzeit in Den Haag über den Artenschutz. Dabei geht es vor allem um den internationalen Handel, denn nach dem Verlust von Lebensräumen ist der Handel die zweitwichtigste Ursache für das Aussterben von Arten.

Sind Mäntel aus den Fellen gefleckter Großkatzen vom Ozelot über den Jaguar bis zum Leoparden in Mode, drohen Wilderer die Großkatzen auszurotten. Und machen Kunsthandwerker den Stoßzahn eines Elefanten zum Schmuckstück, werden die Tiere rasch weniger.

Es geht um Handelseinschränkungen

Wer den internationalen Handel mit Produkten gefährdeter Arten kontrolliert oder unterbindet, hilft, die Ausrottung dieser Arten zu verhindern. Das ist die Grundlage des Handelsabkommens „Convention on International Trade in Endangered Species of wild Fauna and Flora“ (Cites), das 1973 ausgehandelte Washingtoner Artenschutzübereinkommen.

Alle zweieinhalb Jahre treffen sich Vertreter der Vertragsstaaten, um über Änderungen bei den Handelseinschränkungen abzustimmen. Und da man in zwei Wochen nicht über inzwischen mehr als 33.000 Cites-Arten diskutieren kann, stehen bei jedem Treffen einige Arten im Rampenlicht. Dieses Mal sind es vor allem die Elefanten, die Tiger, die Nashörner, der Europäische Flussaal, der Dornhai, die Rote Koralle und das Tropenholz Pau Brasil.

Quelle: F.A.Z., 04.06.2007, Nr. 127 / Seite 9
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