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FAZ Plus Artikel Fragwürdige Empfehlungen? : Nachsalzen erlaubt

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Ist zu viel Salz ungesund? In New York werden Bürger vor hohem Salzkonsum gewarnt. Bild: dpa

Der Streit darum, wie viel Salz im Essen schädlich ist, droht wieder zu eskalieren. Jetzt heißt es: Nur extreme Mengen sind riskant.

          Der Mythos vom schädlichen Salz hält sich ähnlich hartnäckig wie der vom bösen Cholesterin. Doch obwohl es immer mehr Daten gibt, predigen Gesundheitsbehörden und viele Mediziner nach wie vor: Esst weniger Salz. Salz erhöhe den Blutdruck und damit das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte, so die Argumente, und logischerweise könne Salzrestriktion den Druck und damit das Risiko senken. Doch die Datenlage dafür ist dünn, wie jetzt auch wieder eine Studie auf dem Europäischen Kongress für Kardiologie in München bestätigte.

          Forscher aus Japan hatten bei 12 422 Menschen mit Bluthochdruck die tägliche Salzaufnahme geschätzt. Bei allen Teilnehmern besserten sich die Blutdruckwerte – allerdings nicht, weil sie weniger Salz aßen, sondern wegen ihrer Blutdruckmittel. Die Probanden verzehrten im Laufe der Studie sogar immer mehr Salz. Bei den drei Prozent Patienten, die die Empfehlung von maximal sechs Gramm Salz pro Tag einhielten, lagen die Blutdruckwerte nur unwesentlich häufiger im Blutdruck-Zielbereich als bei den 97 Prozent der Patienten, die im Mittel doppelt so viel Salz verzehrten. „Sogar bei Leuten mit Bluthochdruck hat der eingeschränkte Salzkonsum nur einen kleinen Effekt auf den Blutdruck, ganz zu schweigen von Leuten mit normalem Blutdruck“, sagte der Zürcher Kardiologe Franz Eberli am Rande des Kongresses. „Die japanischen Kollegen wollten offenbar den Wert einer Salzrestriktion beweisen und haben stattdessen den beschränkten Nutzen dieser Maßnahme gefunden.“

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