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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Yoga Der Körper hält viel aus

 ·  Yoga sei ein Segen für Körper, Seele und Geist. Sagen seine treuen Anhänger. Fachleute sehen das etwas anders.

Artikel Bildergalerie Lesermeinungen (5)

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Verena Geweniger

Das Leben an sich...

ist gefährlich und endet meist tödlich! Ich finde den Artikel gut recherchiert. Aber:
Ein paar Sätze zu dem chronischen Bewegungsmangel und dessen Folgen hätten auch diesem Artikel nicht geschadet, um das Ganze ins rechte Licht zu rücken. Gerade die Coach Potatoes, die immer nur nach einem Grund suchen sich nicht bewegen zu müssen, werden solche Artikel mit Genugtuung lesen. Das ist bedauerlich und führt nur wieder zu dem Stil der 90er Jahre, der Funktionsgymnastik, die ebenso wie die "alte" Rückenschule vor allerlei Übungen/Haltungen/Positionen warnte, was dazu führte, dass sich Kursteilnehmer zuhause aus Angst "was falsch" zu machen lieber überhaupt nicht mit gymnastischen Übungen beschäftigten. Kurz: Macht weiter Yoga - Hauptsache die Leute kriegen den Hintern hoch! Allein in dieser Woche sind 2 Kunden im Studio mit dem Rad schwer gestürzt - also "Vorsicht Radfahren" als Anregung für den nächsten Sonntagsartikel :-)

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Marcus Grundschok

Menno...

gibt's denn nicht endlich mal 'ne Studie die beweist, dass morgens aufstehen das gefährlichste überhaupt ist? Ich bin zwar absoluter Sportverweigerer, aber wenn ich diesen Artikel lese und mir überlege welche Verrenkungen sich z. B. bei der Hausarbeit ergeben, wundere ich mich, dass ich nicht Dauergast auf der Intensivstation bin.

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Frank Hachmeier

Seltsam,

bin schon 3mal mit dem Rucksack kreuz und quer durch Indien gezogen und habe noch nie einen Inder gesehen, der Yoga praktizierte.

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Margit Heldmann

Schade, dass Yoga in letzter Zeit so negativ beurteilt wird.

Meiner Meinung nach wird Yoga zu Unrecht so negativ dargestellt. Es gibt so viele Yogawege, die für jeden Körper und für ganz viele Krankheiten helfen können. Das Tragische ist hauptsächlich, dass wir in einer Leistungsgesellschaft leben und viele Menschen dies auch im Yoga anwenden. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Spüre für Dich selbst wie weit es gut für Dich in eine Dehnung zu gehen. Halte nur so lange wie es für Dich stimmig ist. Die Verantwortung für unseren Körper übernehmen und das Gleichgewicht finden bis wann fordere ich mich, ab wann überfordere ich mich. Auch unser vegetatives Nervensystem kann davon sehr provitieren, dass Entspannung im Alltag wieder gefunden werden kann.Gut zu wissen ist auch, wenn wir unseren Parasympathikus durch Entspannungsübungen aktivieren, dass unser Körper regeneriert. Das ist unser natürlichster Jungbrunnen. Unsere Ausstrahlung wird verbessert. Ich möchte Yoga in meinem Leben nicht mehr missen und fühle mich mir 48 Jahren, jünger als vor 10

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Stefan Meditz

Nun,

was haben wir Mitteleuropäer dem schon entgegenzusetzen? Gegen Jahrtausende alte Tradition können Feldenkrais, Alexander-Technik, Autogenes Training, PMR und alle neuen Körperpsychotherapietechniken noch nicht gut anstinken. Unsere eigenen diesbezgl. Traditionen haben uns die Christen abtrainiert. Atemtechnik, Meditationstechniken usw. wurden im diesem, ohnehin sehr populistischen Artikel, gleich ganz vergessen. Da beleibt uns wohl nichts anderes, als in die Ferne zu schauen und uns was abzukucken.

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Jahrgang 1954, verantwortlich für das Ressorts „Wissenschaft“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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