Auszug aus dem Artikel:
„....Nach den Beratungen hat das NIH neben zahlreichen Maßnahmen, die Ausbildung von jungen Bioinformatikern zu forcieren, eine Art Marshallplan zum Ausbau der Dateninfrastruktur beschlossen. Titel: „Big Data to Knowledge“, kurz BD2K. Das Programm sieht jährliche Investitionen von voraussichtlich mehr als hundert Millionen Euro jährlich bis 2020 vor. Riesige neue Datenzentren für die Biowissenschaften sollen entstehen. Es geht aber nicht nur um Hardware. Von den NIH soll ein Programm koordiniert werden - Kostenpunkt drei Milliarden Euro -, das die phänotypischen Gesundheitsdaten und die molekularen Daten von einer halben Million Amerikanern zusammenführt und so die Spurensuche nach Krankheitsursachen beschleunigen soll. Ein „Minimalstandard“ für die digitalen Formate wird deshalb gefordert, eine Art HTML-Sprache. Vorbild auch hier: Google. Und schließlich sollen längst nicht mehr alle Rohdaten aus der Forschung abgespeichert werden. Hofmann hat das in seinem Berliner Vortragstitel mit der Frage illustriert: „Wo bleiben die Originaldaten?.....“
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Der grosse Bluff: Big Data
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- 10.03.2013, 11:00 Uhr
