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Mittwoch in „Natur und Wissenschaft“ Nützlicher Drogentrip

Halluzinogenforscher versetzen gesunde Probanden gezielt in einen Rauschzustand. Sie wollen so Krankheiten wie Schizophrenie besser verstehen, Arzneimittel entwickeln und Therapien voranbringen. Über den ungewöhnlichen Weg zum Erkenntnisgewinn berichtet unsere Mitarbeiterin Helena Wittlich.

© F.A.Z. Vergrößern Die Seite N2 der Ausgabe von diesem Mittwoch

 

Auszüge aus dem Artikel von Helena Wittlich:
 

„...Stoffe wie LSD, Psilocybin oder Ketamin verändern unser Bewusstsein, indem sie auf bestimmte Andockstellen, die Neurorezeptoren, im Gehirn wirken. Sie verändern auf eine mannigfaltige Weise die Sinneswahrnehmung. Reize aus der Umwelt können verstärkt und verzerrt wahrgenommen werden, was in Halluzinationen gipfeln kann. Ähnliches erleben auch Menschen, die an einer Psychose, etwa einer Schizophrenie, leiden. Deswegen nutzen Wissenschaftler Halluzinogene, um gewisse Symptome dieser psychischen Erkrankungen zu simulieren. Indem sie Gesunden Psilocybin verabreichen, kreieren sie eine vorübergehende sogenannte Modellpsychose...“

„...In den vergangenen zwei Jahren konnten er und seine Mitarbeiter mit bildgebenden Verfahren bei gesunden Probanden zeigen, das niedrige Dosen an Psilocybin die Verarbeitung negativer Emotionen und Umweltreize positiv beeinflussen und die Grundstimmung anheben. ´Neue umfassende Studien sind notwendig, um zu zeigen, inwiefern diese Wirkung anhält und klinisch genutzt werden könnte`, sagt Vollenweider...“

NuW, N1, von Mittwoch, den  22.05.2013 © F.A.Z. Vergrößern Die Seite N1 der Ausgabe von diesem Mittwoch F.A.Z.

Die vollständigen Artikel sind in der Mittwochbeilage „Natur und Wissenschaft“ der F.A.Z. zu lesen.
 

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Ansprechpartner:  wissenschaft@faz.de

Quelle: F.A.Z.

 
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