Auszug aus dem Artikel:
„... Im Grund sind es dieselben Schwierigkeiten und Konflikte, die die Intelligenzforschung jahrzehntelang beschäftigt haben. Was genau wird gemessen, wenn man misst. Besonders spannend wird es, wenn die Hirnforschung wie in den vergangenen Jahren immer stärker die Kausalfrage angeht. Der Ansatz ist klar: Wenn Menschen so unterschiedlich kreativ sind, wie wir es nun mal jeden Tag erleben, ob bei der Arbeit als Autor, Künstler oder Wissenschaftler, dann sollte man dahinter auch unterschiedlich funktionierende Gehirne vermuten.
Die Suche nach dem kognitiven Mechanismus menschlicher Kreativität ist dabei allerdings noch meilenweit von der Intelligenzforschung entfernt: Der Zahl von 19 300 neurowissenschaftlichen Veröffentlichungen über den Zusammenhang von Gehirn und Intelligenz stehen 550 Publikationen zur Kreativität gegenüber. Letztere allerdings, und das fällt auf, fallen überwiegend in die jüngere Vergangenheit ...“
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