31.10.2007 · Mit neuronalen Stammzellen lässt sich möglicherweise das Gedächtnis nach Hirnverletzungen verbessern. Das legen Ergebnisse nahe, die amerikanische Wissenschaftler an Mäusen gewonnen haben.
Die Forscher um Frank LaFerla von der University of California in Irvine verwendeten für ihre Untersuchungen Mäusemutanten mit geschädigten Nervenzellen im Hippokampus. Diese Hirnregion ist für die Gedächtnisbildung wichtig. Einigen Mäusen injizierte man jeweils 200.000 neuronale Stammzellen in den Hippokampus. Diese Tiere konnten sich später Orte und Gegenstände praktisch genauso gut merken wie gesunde Artgenossen.
Schlechter abgeschnitten ohne Therapie
Ohne Therapie mit den Stammzellen schnitten die Mausmutanten deutlich schlechter ab, wie Frank LaFerla und die anderen Forscher im „Journal of Neuroscience“ berichten. Nur vier Prozent der Stammzellen waren zu Nervenzellen herangewachsen. Ihre gedächtnisfördernde Wirkung dürfte demnach auf Substanzen beruhen, welche die vorhandenen Nervenzellen vor weiteren Schäden bewahrt haben.